Die Versicherungsriesen Ergo und Alte Leipziger haben ihre Angebote für Gewerbeversicherungen überarbeitet und präsentieren neue Tarife, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zugeschnitten sind. Diese Neuerung verspricht schnellere Abwicklung, optimierte Prozesse und potenziell günstigere Preise durch digitale Lösungen und vereinfachte Risikobewertungen.
Wichtige Neuerungen im Überblick
- Die Alte Leipziger führt unter dem Label #digitAL neue Gewerbeversicherungen für Klein- und Kleinstunternehmen ein, die vollständig digitalisiert bearbeitet werden.
- Ergo bietet eine neue Rechtsschutzversicherung für KMU an, die typische Konfliktfelder abdeckt und verschiedene Serviceleistungen beinhaltet.
Alte Leipziger: #digitAL für Kleinunternehmen
Die Alte Leipziger hat mit #digitAL eine Reihe von Gewerbeversicherungen für Klein- und Kleinstunternehmen auf den Markt gebracht, die auf eine vollständige Dunkelverarbeitung setzen. Dies umfasst die Bereiche Sachinhalt, Betriebshaftpflicht, Werkverkehr und Elektronik.
Ein wesentlicher Vorteil für Vermittler liegt in der beschleunigten Antragsbearbeitung und Policierung, da aufwendige Risikoerfassungen entfallen. Dies ermöglicht es dem Versicherer, die Produkte zu einem attraktiveren Preis anzubieten. Bereits über 1.000 Neuverträge wurden verzeichnet.
Bei der Haftpflichtversicherung beispielsweise wird allein der Jahresumsatz (bis zu zwei Millionen Euro) zur Berechnungsgrundlage herangezogen, während Angaben zu Mitarbeiterzahl oder Lohnsummen entfallen. Im Sachinhalt sind Versicherungssummen von bis zu 1,5 Millionen Euro möglich. Die Elektronikversicherung deckt bis zu 500.000 Euro ab, und im Werkverkehr sind bis zu 200.000 Euro für maximal 50 Fahrzeuge versicherbar.
Ergo: Rechtsschutz für KMU mit Fokus auf digitale Risiken
Ergo richtet sich mit seiner neuen Rechtsschutzversicherung gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Fokus liegt auf der Absicherung typischer rechtlicher Auseinandersetzungen, wie Streitigkeiten aus Kunden- und Lieferverträgen, arbeitsrechtliche Angelegenheiten, Konflikte mit Behörden, strafrechtliche Vorwürfe bei fahrlässigen Pflichtverletzungen und Reputationsrisiken im digitalen Raum.
Olaf Bläser, Mitglied des Vorstands der Ergo Deutschland AG, betont, dass gerade im Mittelstand die Durchsetzung berechtigter Ansprüche oft an Unsicherheit und Kostenrisiken scheitert. Die neue Rechtsschutzversicherung soll hier Abhilfe schaffen.
Der Tarif ist in die Linien „smart“ und „Best“ unterteilt. Die „Best“-Linie bietet zusätzliche Leistungen. Beide Produktlinien beinhalten zudem Serviceleistungen wie Beratung zur Unternehmensnachfolge und einen Check von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie Dokumenten.

