Du denkst darüber nach, deine Arbeitskraft abzusichern und fragst dich, wie das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung online funktioniert? Das ist einfacher, als du vielleicht denkst! In der heutigen Zeit kannst du viele Dinge bequem von zu Hause aus erledigen, und das gilt auch für den Abschluss einer BU-Versicherung. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du deine Berufsunfähigkeitsversicherung online abschließen kannst, damit du dir keine Sorgen mehr machen musst.
Schlüssel-Erkenntnisse
- Du kannst deine Berufsunfähigkeitsversicherung ganz einfach online abschließen, indem du ein paar Angaben machst.
- Bevor du dich entscheidest, solltest du wissen, welche Versicherungssumme und Laufzeit für dich passen.
- Der Online-Antragsprozess beinhaltet persönliche Daten und eine Gesundheitsprüfung, die du auch anonym vorab machen kannst.
- Besonders für Selbstständige ist die BU-Versicherung wichtig, da die staatliche Absicherung oft nicht ausreicht.
- Auch als junger Mensch lohnt es sich, früh eine BU abzuschließen, um Kosten zu sparen und flexibel zu bleiben.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung online abschließen: Ein Überblick
Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung essenziell ist
Mal ehrlich, wer denkt schon gerne daran, dass er vielleicht mal seinen Job nicht mehr machen kann? Aber genau deshalb ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) so wichtig. Stell dir vor, du wirst krank oder verletzt dich und kannst deinen Beruf nicht mehr ausüben. Die staatliche Absicherung greift da oft erst, wenn du kaum noch drei Stunden am Tag arbeiten kannst – und das auch noch in irgendeinem Job, nicht unbedingt in deinem. Die BU schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass dein Einkommen gesichert ist, wenn du es am dringendsten brauchst. Sie ist quasi dein finanzielles Sicherheitsnetz, wenn das Leben mal einen Strich durch die Rechnung macht.
Der einfache Weg zur Online-Absicherung
Früher war das mit Versicherungen oft ein riesiger Aufwand. Heute geht das viel einfacher, auch online. Du kannst dich ganz bequem von zu Hause aus informieren und den Antrag stellen. Das Ganze ist in der Regel in drei Schritte unterteilt:
- Informieren und Angebot erstellen: Hier gibst du ein paar Infos zu dir an, wie dein Beruf, dein Alter und ob du Hobbys hast, die vielleicht ein höheres Risiko bergen. So wird dein Beitrag berechnet.
- Antrag stellen: Wenn du dich entschieden hast, füllst du den Online-Antrag aus. Das beinhaltet persönliche Daten, Angaben zu deiner Gesundheit und manchmal auch zu deinen Hobbys.
- Identitätsprüfung: Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Du kannst das entweder per Video-Ident machen, ganz bequem vom Sofa aus, oder du gehst zu einer Postfiliale und machst dort das Post-Ident-Verfahren.
Was Sie vor dem Abschluss wissen sollten
Bevor du dich für eine BU entscheidest, gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest. Es geht darum, die richtige Versicherungssumme und Laufzeit zu finden, die zu deiner Lebenssituation passen. Denk auch darüber nach, ob du vielleicht zusätzliche Bausteine brauchst, die deinen Schutz erweitern. Und ganz wichtig: Sei ehrlich bei den Gesundheitsfragen. Das ist keine Schikane, sondern die Grundlage dafür, dass deine Versicherung im Ernstfall auch zahlt. Verschwiegene Vorerkrankungen können später zum Problem werden. Wenn du dir unsicher bist, ist es immer gut, sich professionelle Hilfe zu holen, bevor du den Antrag abschickst.
Ihre persönliche Absicherung gestalten
Okay, jetzt wird’s persönlich. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist ja kein "Einheitsbrei", den man einfach überstülpt. Du musst sie schon auf Dich zuschneiden, damit sie im Ernstfall auch wirklich passt. Stell Dir vor, Du kaufst ein maßgeschneidertes Sakko – das sitzt einfach besser als von der Stange, oder? Genauso ist es mit Deiner BU.
Die passende Versicherungssumme und Laufzeit wählen
Das ist so ein bisschen wie die Frage: Wie viel Geld brauchst Du eigentlich, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst? Denk mal drüber nach, was Du so im Monat brauchst, um Deine Miete, Dein Essen, Deine Rechnungen und vielleicht auch noch ein bisschen Spaß zu bezahlen. Das ist Deine Zielrente. Aber Achtung: Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, falls Du überhaupt Anspruch hast, reicht oft hinten und vorne nicht. Rechne mal aus, wie viel Du bis zur Rente noch verdienen würdest, wenn alles glatt läuft. Das ist Dein "verlorenes" Einkommen, das die BU abdecken soll. Und die Laufzeit? Die sollte mindestens bis zu Deinem geplanten Renteneintritt gehen. Lieber ein bisschen länger absichern, als zu kurz.
Zusätzliche Bausteine für Deinen Schutz
Manchmal reicht die Basisabsicherung nicht aus. Stell Dir vor, Du hast ein teures Hobby oder bist viel unterwegs. Dann gibt es Zusatzbausteine, die das Ganze noch abrunden. Denk an Dinge wie eine Arbeitsunfähigkeitsklausel, die Dir hilft, wenn Du "nur" krankgeschrieben bist, oder eine Nachversicherungsgarantie. Die ist super, wenn sich Dein Leben ändert, zum Beispiel durch Heirat oder die Geburt eines Kindes, und Du mehr Absicherung brauchst, ohne gleich wieder eine neue Gesundheitsprüfung machen zu müssen. Das ist wie ein Schweizer Taschenmesser für Deine Versicherung.
Flexibilität bei Einkommensänderungen
Das Leben ist selten ein gerader Strich. Mal verdienst Du mehr, mal weniger. Vielleicht nimmst Du Elternzeit, machst Dich selbstständig oder steigst in eine höhere Position auf. Deine BU sollte da flexibel mitgehen können. Viele Tarife erlauben es Dir, die Versicherungssumme anzupassen, oft sogar ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das ist echt praktisch, denn so bleibt Deine Absicherung immer auf dem neuesten Stand, ohne dass Du Dich jedes Mal durch den ganzen Papierkram wühlen musst. So bleibst Du immer gut geschützt, egal was das Leben so bringt.
Der Online-Antragsprozess im Detail
Persönliche Daten und Gesundheitsfragen
Wenn du dich entschieden hast, deine Berufsunfähigkeitsversicherung online abzuschließen, ist der nächste Schritt, den Antrag auszufüllen. Das ist meistens ziemlich unkompliziert. Du wirst gebeten, einige persönliche Daten anzugeben, wie deine Adresse und deine Bankverbindung. Aber keine Sorge, das sind Standardinformationen, die für jeden Versicherungsantrag nötig sind. Dazu kommen noch ein paar Fragen zu deiner Gesundheit. Das ist wichtig, damit die Versicherung dein persönliches Risiko einschätzen kann. Denk daran, hier ehrlich und genau zu sein. Manchmal werden auch Fragen zu deiner Körpergröße und deinem Gewicht gestellt, und auch deine Hobbys können eine Rolle spielen, besonders wenn sie als risikoreich eingestuft werden.
Die Identitätsprüfung: Video- oder Post-Ident
Nachdem du den Antrag ausgefüllt hast, steht noch ein wichtiger Schritt an: die Identitätsprüfung. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und dient deiner eigenen Sicherheit. Du hast hier zwei Möglichkeiten, die du bequem von zu Hause aus erledigen kannst. Entweder du wählst das Video-Ident-Verfahren. Dabei wirst du per Videoanruf mit einem Mitarbeiter verbunden, der deine Identität überprüft. Das geht meistens sehr schnell. Alternativ kannst du auch zu einer Postfiliale gehen und dort das Post-Ident-Verfahren nutzen. Dort wird deine Identität anhand deines Personalausweises oder Reisepasses bestätigt. Beide Methoden sind sicher und anerkannt.
Dein digitaler Weg zum Versicherungsschein
Sobald die Identitätsprüfung abgeschlossen ist und deine Unterlagen von der Versicherung geprüft wurden, erhältst du deinen Versicherungsschein. Das ist quasi dein Nachweis für den abgeschlossenen Vertrag. Viele Versicherer bieten dir danach Zugang zu einem Online-Kundenportal. Dort kannst du jederzeit deine Vertragsdetails einsehen, Änderungen vornehmen oder wichtige Dokumente herunterladen. So hast du deine Versicherung immer im Blick, ganz digital und bequem.
Gesundheitsfragen und anonyme Voranfragen
Warum Gesundheitsangaben unerlässlich sind
Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen möchtest, kommst du um die Gesundheitsfragen nicht herum. Das ist auch gut so, denn diese Fragen sind das Fundament für eine faire Beitragsberechnung. Stell dir vor, jeder würde den gleichen Preis zahlen, egal ob er topfit ist oder chronische Leiden hat – das wäre für die Gesunden unfair und würde das System schnell unbezahlbar machen. Die Versicherer brauchen diese Infos, um dein persönliches Risiko einschätzen zu können. Sie fragen in der Regel nach Vorerkrankungen, Behandlungen, Operationen oder auch nach deinem Gewicht und deiner Größe. Der Zeitraum, der dabei relevant ist, liegt meist bei den letzten fünf bis zehn Jahren. Ehrlichkeit ist hier das A und O, denn falsche Angaben können im Leistungsfall richtig teuer werden und sogar zum Verlust deines Versicherungsschutzes führen.
Die Vorteile einer anonymen Voranfrage
Manchmal ist man unsicher, wie die eigenen gesundheitlichen Angaben bei den Versicherern ankommen. Vielleicht hast du eine Vorerkrankung, die dich beunruhigt, oder du möchtest einfach verschiedene Angebote vergleichen, ohne sofort deine persönlichen Daten preiszugeben. Genau hier kommt die anonyme Voranfrage ins Spiel. Dabei werden deine Gesundheitsdaten pseudonymisiert an verschiedene Versicherer geschickt. So erfährst du, ob und zu welchen Konditionen du eine BU bekommen könntest, ohne dass deine Identität sofort offengelegt wird. Das ist besonders praktisch, wenn du dir Sorgen wegen möglicher Ablehnungen oder Leistungsausschlüssen machst. Du bekommst quasi eine Art "Gesundheits-Check" für die BU, bevor du dich festlegst.
Professionelle Unterstützung bei der Beantwortung
Die Gesundheitsfragen können manchmal ganz schön ins Detail gehen und es ist nicht immer leicht, alle Informationen parat zu haben. Woher weißt du noch genau, wann du wegen Rückenschmerzen beim Arzt warst oder welche Medikamente du vor drei Jahren genommen hast? Keine Panik! Du kannst dir hier Unterstützung holen. Deine behandelnden Ärzte können dir sicher weiterhelfen, indem sie dir Auskunft über frühere Behandlungen geben. Auch deine Krankenkasse kann dir eine Übersicht über in Anspruch genommene Leistungen erstellen. Wenn du dir bei der Beantwortung unsicher bist oder eine Vorerkrankung hast, die dir Sorgen bereitet, ist es ratsam, sich professionelle Hilfe zu suchen. Viele Experten bieten kostenlose Beratung an, die dir hilft, die Fragen korrekt zu beantworten und den für dich passenden Schutz zu finden.
Besonderheiten für Selbstständige und Freiberufler
![]()
Als Selbstständiger oder Freiberufler stehst du oft vor einer besonderen Herausforderung, wenn es um die Absicherung deiner Arbeitskraft geht. Anders als Angestellte bist du in der Regel nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert und somit auch nicht durch die staatliche Erwerbsminderungsrente geschützt. Das bedeutet, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, stehst du schnell ohne Einkommen da. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für dich daher kein Luxus, sondern oft eine absolute Notwendigkeit.
Die Lücke in der staatlichen Absicherung
Die staatliche Absicherung greift erst, wenn du nur noch maximal drei Stunden täglich arbeiten kannst – und das auch nur in irgendeinem Job, nicht zwingend in deinem erlernten Beruf. Für viele Selbstständige und Freiberufler reicht diese magere Unterstützung bei Weitem nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Stell dir vor, du kannst deinen geliebten Beruf nicht mehr ausüben, aber die staatliche Rente reicht kaum zum Leben. Das kann schnell existenzbedrohend werden.
Umfassender Schutz für deine Existenz
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schließt genau diese Lücke. Sie zahlt dir eine vereinbarte monatliche Rente, wenn du aus gesundheitlichen Gründen deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. So kannst du deine laufenden Kosten decken, deine Familie versorgen und dir auch im Fall der Fälle ein gewisses Maß an finanzieller Freiheit bewahren. Der Schutz ist dabei flexibel: Du kannst die Versicherungssumme und die Laufzeit an deine Bedürfnisse anpassen. Manche Tarife bieten sogar die Möglichkeit, die Beiträge bei vorübergehenden finanziellen Engpässen, wie zum Beispiel in der Elternzeit, auszusetzen, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren.
Individuelle Beitragsberechnung
Die Beiträge für deine Berufsunfähigkeitsversicherung werden individuell berechnet. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie dein Beruf, dein Alter, dein Gesundheitszustand und die Höhe der gewünschten Absicherung. Da du als Selbstständiger oder Freiberufler oft höhere Einkünfte hast und die Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzen kannst (bis zu einer bestimmten Grenze), kann sich eine genaue Kalkulation lohnen. Es ist ratsam, hierfür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um den für dich optimalen und bezahlbaren Schutz zu finden.
Der Berufsunfähigkeitsversicherung Starter-Tarif für junge Leute
Frühzeitig absichern und Kosten sparen
Du bist jung, stehst am Anfang Deiner beruflichen Laufbahn – sei es als Azubi, Student oder Berufsanfänger. Das ist die perfekte Zeit, um über eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nachzudenken. Warum? Ganz einfach: Je jünger Du bist, desto günstiger sind die Beiträge. Stell Dir vor, Du könntest Dir für einen kleinen Betrag jeden Monat einen richtig guten Schutz sichern. Das ist beim Starter-Tarif möglich. Das bedeutet, Du bekommst von Anfang an eine solide Absicherung, ohne dass Dein Budget gleich gesprengt wird. So kannst Du Dich auf Deine Zukunft konzentrieren, ohne Dir ständig Sorgen machen zu müssen, was passiert, wenn Du mal nicht mehr arbeiten kannst.
Anpassungsmöglichkeiten für Berufsanfänger
Das Leben ändert sich, und Deine BU sollte das auch mitmachen können. Gerade wenn Du noch am Anfang stehst, weißt Du vielleicht noch nicht genau, wo die Reise hingeht. Der Starter-Tarif ist oft so aufgebaut, dass Du ihn später an Deine neue Lebenssituation anpassen kannst. Denk an eine Gehaltserhöhung, eine Heirat oder die Gründung einer Familie. Oft kannst Du dann Deine Versicherungssumme erhöhen, ohne dass Du gleich wieder eine neue Gesundheitsprüfung durchlaufen musst. Das ist super praktisch und erspart Dir im Zweifel viel Aufwand und mögliche Probleme.
Die Vorteile des Starter-Tarifs
Warum ist dieser Tarif gerade für junge Leute so attraktiv? Hier mal die wichtigsten Punkte:
- Geringere Beiträge: Du zahlst in den ersten Jahren oft weniger, weil Dein Risiko als junger Mensch als geringer eingeschätzt wird.
- Voller Schutz: Trotz des niedrigeren Preises bekommst Du einen umfassenden Schutz, der Dich absichert, falls Du berufsunfähig wirst.
- Flexibilität: Der Tarif lässt sich oft später an Deine Lebensumstände anpassen, zum Beispiel bei Gehaltssteigerungen oder Familiengründung.
- Sicherheit: Du schützt Dich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit, die Dich sonst hart treffen könnten, da die staatliche Absicherung oft nicht ausreicht.
Leistungsfall und Rentenhöhe: Worauf es ankommt
Stell dir vor, du kannst deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Das ist genau der Moment, in dem deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ins Spiel kommt. Aber was passiert dann genau und wie stellst du sicher, dass die Rente auch wirklich ausreicht?
Die richtige Rentenhöhe ermitteln
Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Deine BU-Rente sollte deinen Lebensstandard sichern, also im Grunde dein Nettoeinkommen ersetzen. Denk mal drüber nach, wie viel du jeden Monat zum Leben brauchst: Miete, Essen, Versicherungen, Hobbys – alles muss abgedeckt sein. Viele Experten empfehlen, dass die BU-Rente etwa 80 % deines letzten Nettoeinkommens betragen sollte. Warum nicht 100 %? Weil du dann ja vielleicht keine Beiträge mehr zahlen musst und auch andere Ausgaben wegfallen könnten. Aber das ist eine individuelle Rechnung, die du für dich selbst aufstellen musst.
- Ermittle deine monatlichen Ausgaben: Was brauchst du wirklich zum Leben?
- Berücksichtige staatliche Leistungen: Wie hoch wäre deine Erwerbsminderungsrente? Die ist oft nicht sehr hoch, aber sie ist ein Faktor.
- Denke an die Zukunft: Steigen deine Ausgaben vielleicht noch? Eine Rentensteigerung im Leistungsfall (Leistungsdynamik) kann hier Gold wert sein, auch wenn sie den Beitrag etwas erhöht.
Wann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Versicherung zahlt, wenn du voraussichtlich über einen längeren Zeitraum (oft sechs Monate oder länger, je nach Vertrag) deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Das muss von einem Arzt bestätigt werden. Wichtig ist hier der sogenannte Prognosezeitraum. Das ist die Zeitspanne, für die ein Arzt eine voraussichtliche Berufsunfähigkeit bescheinigen muss. Manche Tarife haben hier kürzere Fristen, was die Anerkennung erleichtern kann. Die Versicherung prüft dann deine eingereichten Unterlagen, eventuell wird auch ein Gutachten erstellt. Wenn alles passt, bekommst du die vereinbarte monatliche Rente.
Die Nachversicherungsgarantie nutzen
Das Leben ändert sich, und damit auch deine Bedürfnisse. Die Nachversicherungsgarantie ist super praktisch, weil sie dir erlaubt, deine Versicherungssumme und damit deine Rente zu erhöhen, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Das ist besonders wichtig bei bestimmten Lebensereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder auch bei einer Gehaltserhöhung. So stellst du sicher, dass deine Absicherung immer noch zu deiner Lebenssituation passt, auch wenn sich deine Gesundheit zwischenzeitlich verschlechtert hat.
Steuerliche Aspekte der Berufsunfähigkeitsversicherung
Beiträge als Sonderausgaben absetzen
Du fragst dich vielleicht, ob sich die Beiträge für deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auch steuerlich geltend machen lassen. Die gute Nachricht: Ja, das ist möglich! Deine BU-Beiträge zählen zu den sogenannten Sonderausgaben und können in deiner Steuererklärung in der Anlage Vorsorgeaufwand eingetragen werden. Das Finanzamt sieht darin eine Form der Vorsorge, die sowohl deine Gesundheit als auch dein Vermögen absichert. Das ist doch mal eine nette Erleichterung, oder?
Höchstgrenzen für die Steuererklärung
Aber Achtung, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es gibt nämlich Obergrenzen, die du beachten musst. Für Angestellte liegt diese Grenze bei 1.900 Euro pro Jahr. Wenn du selbstständig oder freiberuflich tätig bist, kannst du sogar bis zu 2.800 Euro geltend machen. Allerdings erreichen viele Leute diese Höchstbeträge schon allein durch ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung. Wenn du also noch Luft nach oben hast, kannst du deine BU-Beiträge von der Steuer absetzen. Prüfe das am besten mal in deiner persönlichen Situation.
Die Bedeutung von Sozialversicherungsbeiträgen
Wie gerade schon erwähnt, spielen deine Sozialversicherungsbeiträge eine wichtige Rolle bei der Frage, wie viel du von deinen BU-Beiträgen absetzen kannst. Denk mal drüber nach: Wenn deine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung schon den maximal absetzbaren Betrag ausschöpfen, bleibt für die BU-Beiträge nicht mehr viel übrig. Das ist ein Punkt, den man leicht übersieht. Es lohnt sich also, deine gesamte Vorsorgeaufwendung im Blick zu behalten, um das Maximum aus deiner Steuererklärung herauszuholen. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.
Die Bedeutung einer professionellen Beratung
Risiken des Alleingangs bei der BU-Versicherung
Mal ehrlich, wer hat nicht schon mal gedacht: "Das kriege ich schon alleine hin!" Gerade bei so einem wichtigen Thema wie der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann dieser Gedanke aber schnell nach hinten losgehen. Stell dir vor, du hast dich durch zig Vergleichsportale geklickt, die günstigste Police gewählt und denkst, du bist bestens abgesichert. Dann kommt der Fall der Fälle, und die Versicherung zahlt nicht, weil du irgendeine Klausel übersehen hast oder eine Gesundheitsfrage nicht ganz ehrlich beantwortet hast. Das kann echt übel enden, denn ein abgelehnter Antrag landet im sogenannten HIS-System, und das kann dir später bei anderen Versicherungen richtig Ärger machen. Ein falscher Schritt hier kann dich teuer zu stehen kommen.
Die Rolle eines versierten Beraters
Genau hier kommt ein Profi ins Spiel. Ein guter Berater ist wie dein persönlicher Navigator durch den Dschungel der Versicherungsbedingungen. Er kennt die Tricks, weiß, worauf es bei den Gesundheitsfragen wirklich ankommt und welche Klauseln Gold wert sind – oder eben auch nicht. Er schaut nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Leistung. Das bedeutet:
- Anonyme Voranfragen: Bevor deine Daten überhaupt irgendwo auftauchen, kann ein Berater anonym prüfen lassen, ob und zu welchen Konditionen du versichert werden kannst. So vermeidest du, dass du wegen Vorerkrankungen oder Hobbys gleich im System negativ auffällst.
- Individuelle Bedarfsanalyse: Ein Experte nimmt sich Zeit, deine persönliche Situation zu verstehen. Wie hoch ist dein Einkommen? Welche Ausgaben hast du? Welche Risiken birgt dein Beruf oder deine Hobbys? Daraus leitet er die passende Versicherungssumme und Laufzeit ab.
- Leistungsstarke Tarife finden: Es geht nicht darum, den billigsten Tarif zu finden, sondern den, der im Ernstfall auch wirklich zahlt. Ein Berater kennt die Unterschiede zwischen den Anbietern und hilft dir, einen Tarif mit guten Leistungen zu wählen, der zu dir passt.
Kostenfreie Beratung sichern
Das Beste daran? Oft ist diese professionelle Hilfe für dich sogar kostenlos. Versicherer zahlen den Beratern Provisionen, wenn ein Vertrag zustande kommt. Das heißt, du bekommst eine individuelle Beratung, die dir hilft, die richtige Entscheidung zu treffen, ohne dass du dafür extra zahlen musst. Warum also auf Nummer sicher gehen und sich nicht von jemandem helfen lassen, der sich damit auskennt? Deine Arbeitskraft ist dein wertvollstes Gut – schütze sie mit professioneller Unterstützung.
Vorbereitung auf die Beratung und den Abschluss
![]()
Bevor du dich Hals über Kopf in den Antrag stürzt, lass uns kurz innehalten und schauen, wie du dich am besten vorbereitest. Das macht den ganzen Prozess nicht nur einfacher, sondern hilft dir auch, wirklich die Versicherung zu bekommen, die zu dir passt.
Anforderung und Übermittlung Ihrer Gesundheitsdaten
Das A und O bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind deine Gesundheitsangaben. Ohne die ist kein Abschluss möglich. Aber keine Sorge, du musst nicht selbst alle deine Arztberichte zusammensuchen. Viele Versicherer oder Berater bieten mittlerweile an, die Daten für dich anzufordern. Das kann über deine elektronische Patientenakte (ePA) laufen oder direkt bei deinen Ärzten. Stell sicher, dass du alle relevanten Unterlagen zusammenbekommst – von vergangenen Krankheiten bis zu aktuellen Beschwerden. Je vollständiger die Angaben, desto reibungsloser läuft später die Antragsprüfung.
Präzise Beantwortung der Gesundheitsfragen
Wenn du die Unterlagen hast, geht’s an die Gesundheitsfragen. Hier ist Ehrlichkeit das A und O. Aber auch Präzision ist wichtig. Lies die Fragen genau und beantworte sie so, wie es die Unterlagen hergeben. Wenn du dir unsicher bist, frag nach! Ein kleiner Fehler hier kann später im Leistungsfall große Probleme machen. Manche Berater helfen dir dabei, die Fragen richtig zu verstehen und die Antworten korrekt zu formulieren. Das ist besonders bei kniffligen Vorerkrankungen Gold wert.
Nutzung der BU-Checkliste
Um den Überblick zu behalten, was wirklich zählt, schnapp dir am besten eine Checkliste. Darauf stehen die wichtigsten Punkte, auf die du bei einer BU-Versicherung achten solltest: Wie hoch ist die Versicherungssumme? Welche Klauseln sind wichtig? Gibt es Nachversicherungsgarantien? Eine gute Checkliste hilft dir, mit deinem Berater gezielt die Punkte durchzugehen, die für dich am wichtigsten sind. So stellst du sicher, dass du nichts Wichtiges vergisst und am Ende eine Police hast, die dich wirklich gut absichert.
Fazit: Dein Weg zur Berufsunfähigkeitsversicherung online
So, das war’s im Grunde. Du siehst, online eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. Klar, ein paar Infos musst du schon rausrücken, aber das ist ja bei jeder Versicherung so. Und wenn du dir unsicher bist, denk dran: Es gibt immer jemanden, der dir helfen kann. Also, mach dir keinen Kopf und kümmere dich drum. Deine Zukunft wird es dir danken, glaub mir.

