Berufsunfähigkeitsversicherung Beiträge Vergleich – Finde dein Top-Angebot!

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

Berufsunfähigkeitsversicherung Beiträge Vergleich – Finde dein Top-Angebot!

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro.

Hey! Wenn du dich fragst, wie du deine Arbeitskraft am besten absicherst, bist du hier genau richtig. Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist echt wichtig, aber die Angebote und Preise können ganz schön verwirren. Wir schauen uns das mal genauer an und helfen dir, den Überblick zu behalten. Denn ein guter Berufsunfähigkeitsversicherung Beiträge Vergleich ist Gold wert, damit du nicht zu viel zahlst und trotzdem top abgesichert bist.

Wichtige Punkte auf einen Blick

  • Ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung Beiträge ist unerlässlich, um das beste Angebot zu finden und Geld zu sparen.
  • Achte beim Vergleich nicht nur auf den Preis, sondern auch auf wichtige Vertragsdetails wie die Höhe der Rente und die Bedingungen.
  • Die Ursachen für Berufsunfähigkeit sind vielfältig und reichen von psychischen Erkrankungen bis hin zu Unfällen.
  • Frühzeitiger Abschluss und ein gesunder Lebensstil können helfen, die Beiträge für deine Berufsunfähigkeitsversicherung zu senken.
  • Berücksichtige bei der Wahl deiner BU-Versicherung auch die Gefahrenklasse deines Berufs und weitere Vertragsmerkmale.

1. Vergleich der Beiträge

Wenn du dich mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beschäftigst, kommst du am Beitrag nicht vorbei. Klar, die Kosten sind ein wichtiger Faktor, aber lass uns das mal genauer anschauen. Es ist nicht so einfach, wie nur die niedrigste Zahl zu nehmen. Der Beitrag ist das Ergebnis vieler verschiedener Faktoren, die du kennen solltest.

Was beeinflusst deinen Beitrag eigentlich?

  • Dein Beruf: Das ist ein riesiger Punkt. Bist du Bürohengst oder Dachdecker? Das macht einen gewaltigen Unterschied, weil das Risiko, berufsunfähig zu werden, je nach Tätigkeit stark variiert. Selbst innerhalb eines Berufs kann es Unterschiede geben, zum Beispiel wenn du als Ingenieur auch mal an Maschinen stehst.
  • Gesundheit und Lebensstil: Dein Body-Mass-Index (BMI), also dein Gewicht im Verhältnis zur Größe, kann eine Rolle spielen. Genauso wie dein Rauchverhalten. Wer raucht, zahlt oft mehr.
  • Alter und Laufzeit: Je jünger du bist, wenn du abschließt, desto günstiger ist der Beitrag in der Regel. Auch das Endalter, bis zu dem die Versicherung laufen soll, beeinflusst die Kosten.
  • Zusatzleistungen und Optionen: Möchtest du eine Beitragsdynamik (damit deine Rente mit der Zeit steigt, ohne dass du jedes Mal neu geprüft wirst)? Oder eine Karenzzeit (eine Wartezeit, nach der die Leistung erst greift)? Solche Extras kosten extra oder können den Beitrag beeinflussen.
  • Selbstständig oder angestellt: Statistisch gesehen haben Selbstständige ein höheres Risiko, berufsunfähig zu werden. Das kann sich im Beitrag niederschlagen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der angezeigte Beitrag oft der Bruttobeitrag ist. Das ist der theoretische Höchstbetrag. Durch gute Anlageergebnisse des Versicherers oder geringere Kosten als geplant, können Überschüsse entstehen, die dann deinen tatsächlichen Nettobeitrag senken. Manche Versicherer geben diese Überschüsse sogar im Leistungsfall weiter, was deinen Beitrag im Ernstfall nochmals verbessern kann. Achte also nicht nur auf die reine Zahl, sondern darauf, was dahintersteckt.

2. Wichtige Kriterien beim Vergleich

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Beim Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen geht es um mehr als nur den reinen Beitrag. Klar, der Preis spielt eine Rolle, aber wenn du im Ernstfall keine Leistung bekommst, war das billigste Angebot auch das teuerste. Deshalb solltest du genau hinschauen.

Hier sind ein paar Punkte, die du dir unbedingt ansehen solltest:

  • Leistungshöhe: Passt die monatliche Rente zu deinem aktuellen Lebensstandard? Denk daran, dass du auch im Alter noch davon leben musst.
  • Vertragsbedingungen: Wie wird Berufsunfähigkeit definiert? Gibt es Klauseln, die dir im Weg stehen könnten? Achte auf Dinge wie die abstrakte Verweisung – das ist ein Punkt, der oft unterschätzt wird.
  • Gesundheitsprüfung: Wie genau wird deine Gesundheit abgefragt? Manche Versicherer sind da strenger als andere, und Vorerkrankungen können den Abschluss erschweren oder verteuern.
  • Nachversicherungsgarantie: Kannst du die Versicherungssumme später erhöhen, zum Beispiel bei Heirat oder Geburt eines Kindes, ohne erneute Gesundheitsprüfung? Das ist echt praktisch.
  • Leistungsdauer: Wie lange zahlt die Versicherung im Fall der Fälle? Bis zum Renteneintrittsalter oder nur für eine bestimmte Zeit?

Diese Kriterien helfen dir, einen Tarif zu finden, der dich wirklich absichert und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.

3. Top Anbieter 2025

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Wenn wir uns die Landschaft der Berufsunfähigkeitsversicherungen für 2025 anschauen, fallen einige Namen immer wieder auf. Es ist nicht so, dass es nur eine Handvoll guter Anbieter gibt, aber es gibt definitiv Versicherer, die sich über die Jahre als besonders stabil und kundenfreundlich erwiesen haben. Diese Konstanz ist oft ein gutes Zeichen, wenn du nach einer langfristigen Absicherung suchst.

Viele Experten und auch wir selbst sehen tendenziell immer wieder die gleichen zehn Versicherer ganz vorne mit dabei. Dazu gehören etablierte Größen wie die Allianz, Alte Leipziger, Baloise, Bayerische, Gothaer, Hannoversche, HDI, LV 1871, Nürnberger und der Volkswohl Bund. Diese Unternehmen haben sich über die Jahre hinweg bewährt und decken den Großteil der vermittelten Verträge ab. Das hat oft auch damit zu tun, dass sie sich gut auf die Bedürfnisse verschiedener Berufsgruppen einstellen können.

Manchmal tauchen auch andere Anbieter wie Swiss Life, AXA/DBV oder Signal Iduna auf, besonders wenn es um spezielle Berufsgruppen oder Beamte geht. Aber die genannten zehn sind meist die Basis, auf die man schauen kann. Die LV 1871 und die Baloise (früher Basler) sind zum Beispiel seit Jahren konstant in den Top-Platzierungen zu finden, was ihre Zuverlässigkeit unterstreicht.

Es ist aber wichtig zu verstehen, dass diese Liste nicht in Stein gemeißelt ist. Versicherer entwickeln sich weiter, und neue Tarife können immer wieder für Überraschungen sorgen. Was heute top ist, muss es morgen nicht zwingend sein. Dennoch geben diese langjährigen Top-Anbieter oft eine gute Orientierung, weil sie gezeigt haben, dass sie auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten verlässlich sind. Sie haben oft auch gute Beziehungen zu den Maklern und Beratern, was im Schadensfall oder bei Fragen den Prozess vereinfachen kann.

4. Ursachen für Berufsunfähigkeit

Manchmal fragt man sich ja, was eigentlich dazu führt, dass Leute ihren Job nicht mehr machen können. Die Zahlen sind da ziemlich eindeutig. Laut der Deutschen Rentenversicherung trifft es im Laufe des Arbeitslebens jeden Vierten. Das ist schon eine Hausnummer, oder?

Die Gründe dafür sind echt vielfältig, aber es gibt ein paar Spitzenreiter:

  • Psychische Erkrankungen: Das ist mit Abstand der häufigste Grund. Denk an Burn-out, Depressionen und andere Nervenkrankheiten. Die machen fast ein Drittel aller Fälle aus. Das zeigt, wie wichtig es ist, auch auf die mentale Gesundheit zu achten.
  • Probleme mit dem Bewegungsapparat: Wenn Knochen, Gelenke oder Muskeln nicht mehr mitmachen, ist das der zweithäufigste Grund. Das kann von Rückenschmerzen bis zu Gelenkverschleiß reichen.
  • Krebs: Ja, auch Krebserkrankungen führen leider oft dazu, dass man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Probleme mit dem Herzen oder den Gefäßen sind ebenfalls ein häufiger Auslöser.
  • Unfälle: Klar, auch Unfälle können einen so stark beeinträchtigen, dass man nicht mehr arbeiten kann.

Es ist also nicht nur ein einzelnes Problem, das uns aus der Bahn wirft. Die Bandbreite ist groß, und das unterstreicht, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung so eine wichtige Absicherung ist. Man weiß nie, was kommt, und die gesetzliche Rente reicht oft hinten und vorne nicht.

5. Tipps zur Senkung der Beiträge

Na klar, die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung können ganz schön ins Geld gehen. Aber keine Sorge, es gibt ein paar Tricks, wie du die Kosten etwas drücken kannst, ohne gleich an der Absicherung zu sparen.

  • Früh anfangen lohnt sich: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt überhaupt. Je jünger du bist, wenn du die Versicherung abschließt, desto niedriger sind die monatlichen Beiträge. Stell dir vor, du sparst über Jahrzehnte hinweg bares Geld, nur weil du ein paar Jahre früher dran warst. Klingt doch gut, oder?
  • Gesundheit ist Trumpf: Ein guter Gesundheitszustand kann sich direkt auf deinen Beitrag auswirken. Regelmäßige Check-ups beim Arzt und ein gesunder Lebensstil sind nicht nur gut für dich, sondern können auch die Versicherungsbeiträge senken. Wer weiß, vielleicht bekommst du ja sogar einen besseren Tarif, wenn du dem Versicherer zeigst, dass du auf dich achtest.
  • Berufswahl überdenken (wenn möglich): Manche Berufe sind einfach risikoreicher als andere. Wenn du die Möglichkeit hast, in einem Bereich zu arbeiten, der als weniger gefährlich eingestuft wird, kann das deine Beiträge reduzieren. Das ist natürlich nicht für jeden eine Option, aber es ist gut zu wissen, dass die Tätigkeit eine Rolle spielt.
  • Laufzeit und Absicherungshöhe checken: Musst du wirklich bis ins hohe Alter abgesichert sein? Oder reicht vielleicht eine etwas geringere monatliche Rente? Indem du die Laufzeit verkürzt oder die Versicherungssumme anpasst, kannst du die Beiträge oft spürbar senken. Überleg dir genau, was du wirklich brauchst.
  • Vergleichsportale und Gruppenversicherungen nutzen: Das Internet ist dein Freund! Nutze Vergleichsportale, um die Angebote verschiedener Anbieter gegenüberzustellen. Manchmal gibt es auch spezielle Gruppenversicherungen über den Arbeitgeber oder Berufsverbände, die deutlich günstiger sein können als ein Einzelvertrag. Ein Blick lohnt sich immer.

6. Worauf muss ich bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten?

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, gibt es ein paar Dinge, auf die du wirklich achten solltest, damit du im Ernstfall auch wirklich abgesichert bist. Es ist ja nicht nur ein bisschen Geld, das da im Spiel ist, sondern deine finanzielle Zukunft.

Zuerst mal: Die Laufzeit ist entscheidend. Stell dir vor, du wirst mit 62 berufsunfähig, aber deine Versicherung läuft nur bis 60. Dann stehst du da. Also, wähl die Laufzeit so, dass sie mindestens bis zu deinem regulären Renteneintrittsalter reicht, besser noch ein bisschen länger. Denk dran, die gesetzliche Rente reicht oft hinten und vorne nicht.

Dann ist da die Sache mit der abstrakten Verweisung. Das klingt erstmal kompliziert, bedeutet aber im Grunde, dass der Versicherer dich in einen anderen Job stecken will, den du theoretisch machen könntest, auch wenn du den gar nicht findest. Das ist echt mies. Achte darauf, dass dein Vertrag darauf verzichtet. Du willst ja abgesichert sein, wenn du deinen aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kannst, nicht wenn du irgendwie anders dein Geld verdienen könntest.

Was die Rentenhöhe angeht: Die sollte schon passen. Rechne mal grob durch, was du zum Leben brauchst. Deine BU-Rente sollte diesen Betrag möglichst abdecken. Denk auch daran, dass du von der BU-Rente keine Beiträge mehr in die Rentenkasse zahlst. Das musst du irgendwie auffangen, vielleicht mit einer zusätzlichen Altersvorsorge.

Und ganz wichtig: Sei ehrlich bei den Gesundheitsfragen! Wenn du da was verschweigst, kann das später richtig Ärger geben. Kläre das lieber mit deinem Arzt ab, damit du sicher bist, was du angibst. Lieber einmal zu viel nachgefragt als später Probleme zu bekommen.

Außerdem solltest du auf folgende Punkte achten:

  • Nachversicherungsgarantie: Damit kannst du deine Versicherungssumme später anpassen, zum Beispiel wenn du mehr verdienst oder heiratest, ohne nochmal eine Gesundheitsprüfung machen zu müssen.
  • Prognosezeiträume: Wie lange muss die Berufsunfähigkeit schon bestehen, damit die Rente fließt? Je kürzer, desto besser, weil Ärzte oft keine langfristigen Prognosen abgeben wollen.
  • Karenzzeit: Manche Verträge haben eine Wartezeit, bis die Rente gezahlt wird. Nur abschließen, wenn du dir das leisten kannst, sonst wird’s eng.
  • Weltweiter Schutz: Wenn du mal im Ausland lebst, solltest du auch dort versichert sein.

7. Vergleich der maximalen Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

Wenn du im Ernstfall berufsunfähig wirst, ist die Höhe der Rente, die du bekommst, natürlich super wichtig. Aber wie viel kannst du überhaupt absichern? Das ist nicht unbegrenzt möglich, denn die Versicherer wollen keine Überversicherung zulassen. Stell dir vor, du verdienst netto 2.500 Euro im Monat – da kannst du nicht einfach eine BU-Rente von 5.000 Euro festlegen. Die meisten Versicherer orientieren sich hier an einem Prozentsatz deines Bruttoeinkommens, oft zwischen 60% und 80%. Manche schauen auch auf dein Netto, was aber seltener ist.

Es gibt aber noch ein paar andere Dinge, die du wissen solltest:

  • Abzüge im Leistungsfall: Denk dran, dass du im Leistungsfall die vollen Beiträge zur Krankenversicherung (ca. 20%) selbst zahlen musst. Wenn du privat versichert bist, zahlst du den vollen PKV-Beitrag. Das schmälert deine Rente.
  • Keine Rentenpunkte mehr: Ein oft übersehener Punkt ist, dass du im Leistungsfall keine Beiträge mehr in die gesetzliche Rentenversicherung zahlst. Das bedeutet, du sammelst keine Rentenpunkte mehr und könntest im Alter mit einer geringeren Rente dastehen. Das musst du unbedingt mit einkalkulieren und eventuell privat vorsorgen.
  • Brutto vs. Netto: Achte darauf, ob der Versicherer die Rentenhöhe am Brutto- oder Nettolohn bemisst. Wir finden die Berechnung auf Basis des Bruttolohns besser, da sie oft höhere Absicherungssummen ermöglicht.

Die genaue Obergrenze, wie viel Rente du maximal absichern kannst, variiert von Anbieter zu Anbieter. Manche setzen eine absolute Höchstgrenze, andere orientieren sich an der Beitragsbemessungsgrenze. Ein Vergleich lohnt sich also definitiv, um die für dich passende Absicherungshöhe zu finden.

8. Gefahrenklassen

Stell dir vor, die Versicherer teilen Berufe in verschiedene Schubladen ein, je nachdem, wie gefährlich sie sind. Das sind die sogenannten Gefahrenklassen. Ganz einfach gesagt: Je riskanter dein Job, desto höher die Prämie, die du zahlen musst. Das ist ja auch logisch, oder? Wenn du jeden Tag auf dem Bau schuftest oder als Dachdecker arbeitest, ist das Risiko, dass du mal berufsunfähig wirst, statistisch gesehen einfach höher als bei jemandem, der im Büro am Schreibtisch sitzt.

Die Einteilung kann von Anbieter zu Anbieter leicht variieren, aber im Grunde läuft es immer auf Ähnliches hinaus:

  • Gefahrenklasse A: Hier landen die "sicheren" Jobs, meistens im Büro, also reine Schreibtisch- oder Denkarbeit.
  • Gefahrenklasse B: Das sind Berufe, bei denen du viel sitzt, aber vielleicht auch mal leichte körperliche Tätigkeiten hast, wie im kaufmännischen Bereich.
  • Gefahrenklasse C: Hier wird’s schon etwas körperlicher, vielleicht Außendienst oder leichte handwerkliche Tätigkeiten.
  • Gefahrenklasse D: Das sind die klassischen Handwerksberufe, wo du richtig körperlich arbeitest.
  • Gefahrenklasse E: Das ist die Königsklasse des Risikos, Berufe mit extremer körperlicher Beanspruchung, wo es auch mal richtig zur Sache gehen kann.

Aber Achtung: Nicht nur dein Beruf zählt! Auch bestimmte Hobbys, wie zum Beispiel Fallschirmspringen oder Tauchen, können zu einem Risikozuschlag führen. Manche Extremsportarten können sogar dazu führen, dass du gar keine Versicherung bekommst. Und Vorerkrankungen? Die können auch die Beiträge nach oben treiben. Es lohnt sich also, genau zu prüfen, wie dein Beruf und deine Lebensumstände eingestuft werden.

9. Weitere Vertragsmerkmale

Neben den reinen Beiträgen und der Rentenhöhe gibt es noch ein paar andere Dinge, die du dir bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) genauer anschauen solltest. Das sind oft die Details, die später den Unterschied machen können, wenn du wirklich mal darauf angewiesen bist.

Denk mal an die Nachversicherungsgarantie. Das ist super wichtig, weil sie dir erlaubt, deine BU-Rente später zu erhöhen, ohne dass du gleich wieder eine neue Gesundheitsprüfung machen musst. Das ist praktisch, wenn sich deine Lebensumstände ändern, zum Beispiel wenn du heiratest, ein Kind bekommst oder eine Gehaltserhöhung bekommst. Nicht jede Versicherung bietet das an, und wenn, dann oft mit bestimmten Fristen oder Grenzen.

Dann gibt es noch die sogenannte Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel). Die ist quasi eine Art Vorstufe zur BU-Rente. Wenn du länger als sechs Monate durchgehend krankgeschrieben bist, zahlt die Versicherung oft schon eine Leistung, auch wenn noch nicht klar ist, ob du wirklich berufsunfähig bist. Das kann dir finanziell etwas Luft verschaffen. Aber Achtung: Die Bedingungen dafür können sich stark unterscheiden. Manche zahlen nur für eine bestimmte Dauer, andere verlangen, dass die Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt ist und eine gewisse Prognose hat.

Schau dir auch an, wie es mit der Leistungsdauer aussieht. Manche Verträge zahlen nur für eine begrenzte Zeit, wenn du berufsunfähig wirst, andere bis zum vereinbarten Vertragsende. Das ist ein riesiger Unterschied, gerade wenn du früh im Leben berufsunfähig wirst.

Und nicht zu vergessen: die Gefahrenklassen. Je nachdem, welchen Beruf du ausübst, wirst du in eine bestimmte Risikogruppe eingestuft. Ein Bürojob ist meist günstiger als ein körperlich anstrengender oder gefährlicher Beruf. Manche Versicherer haben da sehr detaillierte Listen, andere fassen Berufe breiter zusammen.

10. Vergleich der Testsieger

Wenn du dich auf die Suche nach der perfekten Berufsunfähigkeitsversicherung machst, stolperst du wahrscheinlich schnell über Begriffe wie "Testsieger" oder "Siegel". Viele Leute denken, das sei der Weisheit letzter Schluss, aber ganz ehrlich? Wir sind da eher skeptisch.

Die Wahrheit ist, dass sich rund um diese Tests eine ganze Industrie entwickelt hat. Es gibt jede Menge Ratingagenturen und Vergleichsrechner, die ihre eigenen Siegel vergeben. Das ist ein gutes Geschäft, denn diese Siegel können richtig teuer werden – manchmal sogar zehntausende Euro. Deshalb gibt es mittlerweile gefühlt unendlich viele "Testsieger" in der Berufsunfähigkeitsversicherung, und das macht es für dich als Verbraucher oft eher unübersichtlich als hilfreich.

Wir schauen uns diese Vergleiche natürlich trotzdem an, um auf dem Laufenden zu bleiben. Aber wir sind oft eher kopfschüttelnd dabei. Hier mal ein paar Beispiele, warum wir das so sehen:

  • Finanztest-Vergleiche: Die Testergebnisse sind zwar besser geworden, aber wir sehen da keinen echten Mehrwert. Wenn du dir die Listen ansiehst, findest du oft Dutzende von Tarifen mit "sehr gut". Wie sollst du da als Laie entscheiden, welcher für dich der beste ist? Manchmal fragt man sich, ob die Versicherungsbedingungen nur so gestaltet wurden, dass sie im Test gut abschneiden, während andere wichtige Punkte vielleicht auf der Strecke bleiben.
  • Kundenzufriedenheits-Tests: Diese Tests, zum Beispiel von Servicevalue für Focus Money, halten wir für ziemlich sinnfrei. Was genau wird da getestet? Ob die Beiträge pünktlich abgebucht werden? Ob jemand ans Telefon geht? Der Unterschied zwischen einem "sehr gut" und einem "gut" ist oft minimal und sagt wenig darüber aus, wie gut der Schutz im Ernstfall wirklich ist.

Unser Rat: Verlass dich nicht blind auf Testergebnisse. Sie können ein erster Anhaltspunkt sein, aber sie ersetzen keine individuelle Beratung. Es ist wichtig, dass du die Details verstehst und ein Angebot findest, das wirklich zu deiner persönlichen Situation passt.

Fazit: Dein Weg zur passenden Absicherung

So, wir sind am Ende angelangt. Du siehst, die Berufsunfähigkeitsversicherung ist kein kleines Thema, und ein einfacher Klick auf irgendein Vergleichsportal reicht da oft nicht aus. Es gibt echt viel zu bedenken, von den Bedingungen bis zu den kleinen Details in den Klauseln. Aber keine Sorge, das ist kein Grund zur Panik. Wenn du dir die Zeit nimmst, alles genau anzuschauen und vielleicht auch mal eine zweite Meinung einzuholen, dann findest du auch das Angebot, das wirklich zu dir passt. Denk dran, das ist eine Absicherung für deine Zukunft, und die sollte gut durchdacht sein. Also, nimm dir die Infos, vergleiche in Ruhe und triff dann deine Entscheidung. Das ist es wert!

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