Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis – Darauf musst du achten!

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

Berufsunfähigkeitsversicherung für Azubis – Darauf musst du achten!

Azubi denkt über Berufsunfähigkeitsversicherung nach.

Du startest gerade deine Ausbildung oder bist schon mittendrin und fragst dich, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für dich als Azubi überhaupt Sinn macht? Viele denken, das sei erst was für später, aber das stimmt so nicht. Gerade in jungen Jahren kannst du dir super günstige Konditionen sichern und legst damit einen wichtigen Grundstein für deine finanzielle Zukunft. Lass uns mal schauen, warum das so ist und worauf du achten solltest.

Key Takeaways

  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Azubis essenziell, da sie im Ernstfall eine finanzielle Absicherung bietet, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Staatliche Unterstützung ist hier oft nicht ausreichend.
  • Frühzeitig abschließen lohnt sich: Als Azubi profitierst du von deutlich niedrigeren Beiträgen, da du jünger bist und seltener Vorerkrankungen hast. Das macht den Einstieg leichter und günstiger.
  • Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – egal ob im Büro oder auf dem Bau. Psychische Erkrankungen sind dabei die häufigste Ursache, gefolgt von Problemen mit dem Bewegungsapparat.
  • Achte bei der Wahl deiner BU auf wichtige Details wie die Höhe der monatlichen Rente, eine Nachversicherungsgarantie für spätere Lebensphasen und den Verzicht auf abstrakte Verweisung.
  • Deine BU-Versicherung begleitet dich auch nach der Ausbildung. Selbst bei einem Berufswechsel oder wenn du studieren gehst, behältst du deinen Schutz und musst nicht unbedingt mehr zahlen.

Warum eine berufsunfähigkeitsversicherung für azubis essenziell ist

Stell dir vor, du bist mitten in deiner Ausbildung und plötzlich geht nichts mehr. Eine Krankheit oder ein Unfall machen es dir unmöglich, deinen Traumberuf noch auszuüben. Klingt erstmal unwahrscheinlich, oder? Aber die Zahlen zeigen: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen, und das oft schon in jungen Jahren. Für dich als Azubi ist das eine besonders knifflige Situation, denn die staatliche Unterstützung ist oft nicht ausreichend, um deinen Lebensstandard zu halten. Genau hier setzt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) an.

Die finanzielle Absicherung im Ernstfall

Wenn du berufsunfähig wirst, fällt dein Einkommen weg. Das ist hart, besonders wenn du gerade erst am Anfang deiner Karriere stehst und vielleicht noch keine großen Rücklagen hast. Die staatliche Erwerbsminderungsrente greift oft erst nach einigen Jahren der Beitragszahlung und reicht meist nicht aus, um deine Ausgaben zu decken. Eine BU schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass du auch im Fall der Fälle finanziell abgesichert bist. Sie zahlt dir eine monatliche Rente, die dir hilft, deine Miete, Rechnungen und deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, damit du dich auf deine Genesung konzentrieren kannst, anstatt dir Sorgen ums Geld zu machen.

Frühzeitiger Schutz für die berufliche Zukunft

Deine Ausbildung ist der Grundstein für deine gesamte berufliche Laufbahn. Wenn du diese wegen gesundheitlicher Probleme nicht fortsetzen oder deinen späteren Beruf nicht ausüben kannst, wirft das deine Pläne ordentlich über den Haufen. Mit einer BU sicherst du dir frühzeitig ab. Das bedeutet, du legst heute den Grundstein für deine finanzielle Sicherheit, egal was morgen passiert. So kannst du deine beruflichen Ziele weiterverfolgen, auch wenn unerwartete gesundheitliche Hürden auftreten.

Geringere Beiträge im jungen Alter

Das Coole daran, sich als Azubi zu versichern? Du bist jung und in der Regel noch topfit. Das schlägt sich direkt in den Kosten nieder. Je jünger du bist, wenn du eine BU abschließt, desto niedriger sind deine monatlichen Beiträge. Versicherer sehen in jungen Menschen ein geringeres Risiko für Berufsunfähigkeit, auch weil Vorerkrankungen seltener sind. Das ist eine echte Win-Win-Situation: Du sicherst dich günstig ab und legst gleichzeitig den Grundstein für deine finanzielle Zukunft, ohne dass dein Azubi-Budget zu stark belastet wird.

Die Vorteile einer frühen absicherung als azubi

Niedrigere Beiträge durch junges Eintrittsalter

Wenn du jetzt, also noch während deiner Ausbildung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, profitierst du von deutlich günstigeren Beiträgen. Das liegt einfach daran, dass du noch jung bist und die Versicherer dich als weniger risikoreich einstufen. Stell dir vor, du wartest damit, bis du älter bist – dann zahlst du wahrscheinlich mehr für denselben Schutz. Früh dran sein lohnt sich also finanziell richtig.

Geringere Wahrscheinlichkeit von Vorerkrankungen

In deinem Alter ist die Wahrscheinlichkeit, dass du bereits ernsthafte Vorerkrankungen hast, die deine Versicherungsbeiträge in die Höhe treiben würden, ziemlich gering. Das macht es einfacher, eine BU ohne Gesundheitschecks oder mit sehr fairen Bedingungen zu bekommen. Wenn du wartest, steigt das Risiko, dass doch etwas auftaucht, was die Versicherung teurer macht oder dich sogar ausschließt. Also, je früher, desto besser, auch was deine Gesundheit angeht.

Grundsteinlegung für die finanzielle Sicherheit

Eine BU abzuschließen, während du noch lernst, ist wie ein frühes Investment in deine Zukunft. Du legst damit den Grundstein dafür, dass du auch dann noch finanziell abgesichert bist, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Das gibt dir eine unglaubliche Sicherheit und Freiheit für deinen weiteren Lebensweg. Stell dir vor, du könntest deinen Traumberuf nicht mehr ausüben – die BU fängt dich dann auf und sorgt dafür, dass du deinen Lebensstandard halten kannst, ohne dir Sorgen ums Geld machen zu müssen.

Was bedeutet berufsunfähigkeit für auszubildende?

Keine staatliche Unterstützung im Fall der Fälle

Stell dir vor, du bist mitten in deiner Ausbildung und plötzlich macht dir deine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Du kannst deinen Beruf nicht mehr ausüben, vielleicht sogar für längere Zeit. In so einer Situation ist es wichtig zu wissen, dass du als Azubi in Deutschland in der Regel keine staatliche Unterstützung bekommst, wenn du berufsunfähig wirst. Anders als bei einer Erwerbsminderung, die eine breitere Palette von Einschränkungen abdeckt, greift die staatliche Absicherung bei Berufsunfähigkeit nicht. Das bedeutet, du bist auf dich allein gestellt, wenn es darum geht, deine Finanzen zu sichern. Das kann schnell zu einer echten finanziellen Belastung werden, gerade wenn du noch am Anfang deiner Karriere stehst und vielleicht noch keine großen Rücklagen hast.

Die Definition von Berufsunfähigkeit im Gesetz

Was genau heißt eigentlich ‚berufsunfähig‘? Das ist nicht so einfach, wie es klingt. Laut Gesetz (genauer gesagt im Versicherungsvertragsgesetz, kurz VVG) giltst du als berufsunfähig, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf – so wie du ihn ohne gesundheitliche Probleme machen würdest – wegen Krankheit, Verletzung oder altersbedingtem Kräfteverlust ganz oder teilweise auf Dauer nicht mehr ausüben kannst. Wichtig sind hier zwei Dinge: Erstens, die Dauer. Du musst deinen Beruf mindestens sechs Monate am Stück nicht oder nur eingeschränkt ausüben können. Bist du nur vier Monate krankgeschrieben, bist du ‚arbeitsunfähig‘, aber noch nicht ‚berufsunfähig‘ im Sinne der Versicherung. Zweitens, der Grad der Berufsunfähigkeit. Du musst zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt sein. Das bezieht sich oft auf die Arbeitszeit. Wenn du also eine 40-Stunden-Woche hast, darfst du nicht mehr als 20 Stunden davon in deinem Beruf arbeiten können, um als berufsunfähig zu gelten. Das ist eine wichtige Unterscheidung, die du kennen solltest.

Finanzielle Einbußen trotz Ausbildung

Auch wenn du gerade erst deine Ausbildung machst, kann das Risiko, berufsunfähig zu werden, dich treffen. Und die Folgen können gravierend sein. Wenn du deinen Ausbildungsberuf nicht mehr ausüben kannst, fallen deine Ausbildungsvergütung und damit dein Einkommen weg. Da es, wie gesagt, keine staatliche Absicherung speziell für diesen Fall gibt, stehst du vor einem echten Problem. Deine laufenden Kosten wie Miete, Essen, Versicherungen und vielleicht sogar Kredite laufen aber weiter. Ohne ein eigenes Einkommen und ohne staatliche Hilfe wird es schnell eng. Gerade weil die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Arbeitslebens berufsunfähig zu werden, bei etwa 25 Prozent liegt – also jeder Vierte ist betroffen – ist es keine schlechte Idee, sich frühzeitig Gedanken zu machen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Immer häufiger sind es psychische Erkrankungen, aber auch Probleme mit dem Bewegungsapparat oder Unfälle können dazu führen, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Worauf azubis bei der wahl ihrer BU achten sollten

Azubi denkt über Berufsunfähigkeitsversicherung nach

Wenn du dich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) entscheidest, gibt es ein paar Dinge, auf die du als Azubi wirklich achten solltest, damit der Schutz später auch gut zu dir passt. Es ist nicht so kompliziert, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Die Höhe der monatlichen Rente festlegen

Zuerst mal: Wie viel Geld brauchst du eigentlich jeden Monat, wenn du nicht mehr arbeiten kannst? Das ist die BU-Rente. Denk darüber nach, was deine Fixkosten sind – Miete, Essen, vielleicht ein Kredit für dein erstes Auto. Die Rente sollte hoch genug sein, damit du deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst, ohne ständig Angst haben zu müssen. Lieber ein bisschen mehr absichern als zu wenig, denn später lässt sich das oft nur schwer ändern.

Nachversicherungsgarantie für zukünftige Bedürfnisse

Das Leben ändert sich, und das oft schneller, als man denkt. Mit einer Nachversicherungsgarantie kannst du deine BU-Rente später erhöhen, zum Beispiel wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, heiratest oder Kinder bekommst. Das Coole daran: Du musst keine neue Gesundheitsprüfung machen. Das ist super praktisch, falls sich dein Gesundheitszustand verschlechtert hat oder die Beiträge später höher wären.

Inflationsschutz zur Werterhaltung der Rente

Stell dir vor, du bekommst heute 1.000 Euro im Monat. In 20 Jahren ist das Geld wegen der Inflation nicht mehr so viel wert. Eine BU mit einem Inflationsschutz (oft Dynamik genannt) sorgt dafür, dass deine Rente jedes Jahr automatisch ein bisschen steigt. So bleibt sie auch in der Zukunft kaufkräftig und du kannst dir noch das Gleiche leisten wie am Anfang.

Verzicht auf abstrakte Verweisung

Das klingt erstmal technisch, ist aber wichtig. Wenn du berufsunfähig wirst, will der Versicherer nicht einfach sagen können: ‚Na ja, du kannst ja jetzt nicht mehr als Bäcker arbeiten, aber versuch’s doch mal als Gärtner.‘ Das nennt man abstrakte Verweisung. Ein guter Vertrag verzichtet darauf. Das bedeutet, der Versicherer muss dich in deinem erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf absichern, nicht in irgendeinem anderen, den du vielleicht gar nicht kannst oder willst.

Die kosten einer berufsunfähigkeitsversicherung für azubis

Faktoren, die die Beitragshöhe beeinflussen

Die Kosten für deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) als Azubi sind nicht in Stein gemeißelt. Sie hängen von ein paar Dingen ab, die du wissen solltest. Stell dir vor, du baust dir ein Haus – da kommt es auch drauf an, welche Materialien du nimmst und wie groß es wird, oder? Ähnlich ist es bei der BU.

  • Dein Ausbildungsberuf: Das ist oft der größte Faktor. Ein Maler, der viel mit Farben und auf Leitern arbeitet, zahlt in der Regel mehr als ein Bankkaufmann, der hauptsächlich am Schreibtisch sitzt. Die Versicherer schätzen das Risiko für deinen Job ein.
  • Dein Alter: Je jünger du bist, wenn du die Versicherung abschließt, desto besser für deinen Geldbeutel. Das liegt daran, dass junge Leute statistisch gesehen seltener berufsunfähig werden und oft noch keine Vorerkrankungen haben.
  • Dein Gesundheitszustand: Hier wird’s wichtig. Wenn du schon vor der Ausbildung Krankheiten hattest oder hast, kann das die Beiträge nach oben treiben. Manche Versicherer lehnen dich vielleicht sogar ab, wenn die Risiken zu hoch sind. Deshalb ist es echt ratsam, das Ganze zu machen, solange du noch topfit bist.
  • Die Höhe der Rente und die Laufzeit: Klar, je mehr Geld du im Ernstfall bekommen möchtest und je länger die Versicherung laufen soll, desto teurer wird es. Aber denk dran: Das ist dein Schutz, also lieber etwas mehr absichern als zu wenig.

Rabattmöglichkeiten für junge Leute

Manche Versicherer haben spezielle Angebote für Azubis und junge Leute. Das kann zum Beispiel ein "Starter-Tarif" sein, bei dem die Beiträge in den ersten Jahren niedriger sind. Das ist super, weil dein Einkommen als Azubi ja noch nicht so hoch ist. Frag unbedingt nach solchen Möglichkeiten, das kann dir einiges an Geld sparen, gerade am Anfang deiner Karriere. Manchmal gibt es auch Rabatte, wenn du bestimmte Pakete schnürst, zum Beispiel eine BU zusammen mit einer Haftpflicht- oder Unfallversicherung. Das kann sich lohnen, wenn du sowieso mehrere Versicherungen brauchst.

Beispiele für günstige Tarife

Die Preise können echt variieren. Stell dir vor, ein Maler-Azubi zahlt vielleicht ab 102 Euro im Monat für eine Rente von 1.300 Euro, während ein Bankkaufmann-Azubi schon ab 40 Euro dabei sein kann. Das sind nur Beispiele, die genauen Kosten hängen von den oben genannten Faktoren ab. Wichtig ist: Wenn du diese Versicherung später abschließt, nachdem du schon ein paar Jahre im Beruf bist und vielleicht schon gesundheitliche Probleme hattest, kann es deutlich teurer werden. Manchmal sogar so teuer, dass es sich kaum noch lohnt. Deshalb ist der frühe Abschluss, solange du jung und gesund bist, oft der Schlüssel zu wirklich günstigen Beiträgen. Vergleiche unbedingt die Angebote verschiedener Anbieter. Nutze Vergleichsportale, aber sprich am besten auch mit einem neutralen Berater, der dir hilft, den Überblick zu behalten und den für dich besten und günstigsten Tarif zu finden.

Der weg zum passenden BU-vertrag als azubi

Beratung durch neutrale Experten

Okay, lass uns mal ehrlich sein: Versicherungen sind nicht gerade das spannendste Thema, und die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist da keine Ausnahme. Es gibt so viele Klauseln, Bedingungen und Fachbegriffe, da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb ist es super wichtig, dass du dir professionelle Hilfe holst. Such dir am besten einen neutralen Versicherungsmakler oder eine Versicherungsmaklerin. Die kennen sich aus, können dir die komplizierten Sachen verständlich erklären und finden Tarife, die wirklich zu dir passen. Und das Beste: Die Beratung kostet dich in der Regel nichts extra, weil die Makler direkt mit den Versicherungen abrechnen. Das ist doch mal ein fairer Deal, oder?

Die BU-checkliste für azubis

Bevor du dich ins Abenteuer BU-Vertrag stürzt, mach dir eine Liste mit den wichtigsten Punkten, die du brauchst. So gehst du sicher, dass du nichts Wichtiges vergisst. Denk mal drüber nach:

  • Wie hoch soll die monatliche Rente sein? Überleg dir, wie viel Geld du wirklich brauchst, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, falls du mal nicht mehr arbeiten kannst.
  • Brauchst du eine Nachversicherungsgarantie? Das ist praktisch, wenn sich deine Lebenssituation ändert, zum Beispiel nach der Ausbildung oder wenn du heiratest. Dann kannst du deine Rente erhöhen, ohne nochmal zum Arzt zu müssen.
  • Soll die Rente mit der Inflation steigen? Das ist wichtig, damit dein Geld auch in Zukunft noch genug wert ist. Stell dir vor, du bekommst heute 1000 Euro und in 20 Jahren immer noch 1000 Euro – das wäre nicht mehr viel wert.
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Das klingt kompliziert, ist aber wichtig. Es bedeutet, dass die Versicherung dich nicht einfach in einen anderen Job stecken kann, nur weil du deinen aktuellen nicht mehr ausüben kannst. Sie muss wirklich prüfen, ob du überhaupt noch arbeiten kannst.

Schritt-für-schritt zum antrag

Wenn du dich gut informiert hast und weißt, was du willst, geht’s ans Eingemachte: den Antrag. Das ist meistens kein Hexenwerk, wenn du die Checkliste parat hast und einen Experten an deiner Seite weißt. Die meisten Versicherer bieten mittlerweile Online-Anträge an, die du in Ruhe ausfüllen kannst. Aber Achtung: Sei bei den Gesundheitsfragen ehrlich! Falsche Angaben können später richtig Ärger machen. Wenn du dir bei irgendwas unsicher bist, frag lieber nochmal nach. Lieber einmal zu viel gefragt als später Probleme zu bekommen. Und dann heißt es Daumen drücken, dass alles klappt und du bald gut abgesichert bist.

Was passiert mit der BU nach der ausbildung?

Fortführung des Schutzes im gelernten Beruf

Wenn du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast und direkt in dein gelerntes Berufsfeld einsteigst, läuft deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) einfach weiter. Das ist super, denn so bleibst du nahtlos abgesichert. Stell dir vor, du hast als Azubi eine BU abgeschlossen und nun arbeitest du als ausgebildeter Fachinformatiker – dein Schutz bleibt bestehen, und das zu den Konditionen, die du dir in jungen Jahren gesichert hast.

Anpassung bei Berufswechsel oder Studium

Manchmal merkt man nach der Ausbildung, dass der ursprüngliche Plan doch nicht ganz passt. Vielleicht entscheidest du dich für ein Studium in einem ganz anderen Bereich oder wechselst in einen neuen Job, der nichts mehr mit deiner Ausbildung zu tun hat. Kein Problem! Bei einem Berufswechsel hast du das Recht, deine BU-Versicherung überprüfen zu lassen. Oftmals kann dann eine sogenannte Günstigerprüfung beantragt werden. Das bedeutet, dass geschaut wird, ob dein Beitrag angepasst werden kann, falls der neue Beruf weniger risikoreich ist. Das ist eine tolle Möglichkeit, deine Versicherung aktuell zu halten, ohne gleich einen komplett neuen Vertrag abschließen zu müssen.

Keine mehrbeiträge bei risikoreicheren Tätigkeiten

Das ist ein wichtiger Punkt: Selbst wenn du dich nach der Ausbildung für einen Beruf entscheidest, der auf den ersten Blick risikoreicher erscheint als deine Ausbildungstätigkeit – zum Beispiel, weil er körperlich anspruchsvoller ist – musst du in der Regel keine höheren Beiträge zahlen. Deine BU, die du als Azubi abgeschlossen hast, behält ihre Konditionen. Das ist ein riesiger Vorteil, denn so bist du auch dann geschützt, wenn sich deine beruflichen Anforderungen ändern. So sicherst du dir langfristig finanzielle Stabilität, egal wohin dein beruflicher Weg dich führt.

Häufige gründe für berufsunfähigkeit

Azubi denkt über Berufsunfähigkeitsversicherung nach.

Auch wenn du jung bist und mitten in der Ausbildung steckst, kann dich das Thema Berufsunfähigkeit treffen. Es ist nicht so, dass nur ältere Leute oder Menschen mit körperlich anstrengenden Jobs betroffen sind. Die Realität sieht anders aus. Statistisch gesehen wird jeder vierte Mensch im Laufe seines Arbeitslebens irgendwann berufsunfähig. Das ist eine ziemlich hohe Zahl, wenn man mal darüber nachdenkt.

Die Ursachen dafür sind vielfältig und oft nicht vorhersehbar. Hier mal die häufigsten Gründe, warum Leute ihren Beruf nicht mehr ausüben können:

  • Psychische Erkrankungen: Das ist mittlerweile die häufigste Ursache. Stress, Druck und die ständigen Anforderungen im Job können die Psyche stark belasten. Dazu zählen Dinge wie Depressionen, Burnout oder Angststörungen. Das betrifft nicht nur bestimmte Berufe, sondern kann jeden treffen.
  • Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates: Probleme mit dem Rücken, den Gelenken oder Muskeln sind ebenfalls weit verbreitet. Das kann durch körperliche Belastung, aber auch durch langes Sitzen am Schreibtisch entstehen.
  • Unfälle: Auch wenn Unfälle nicht die häufigste Ursache sind, spielen sie doch eine Rolle. Ein plötzlicher Unfall kann dazu führen, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.
  • Andere Krankheiten: Dazu gehören Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch chronische Leiden, die sich erst im Laufe der Zeit entwickeln.

Es ist also wichtig zu verstehen, dass Berufsunfähigkeit kein abstraktes Risiko ist, das dich als Azubi nicht betrifft. Es kann jeden treffen, und die Gründe dafür sind oft komplex.

Die qualität der absicherung im fokus

Kundenfreundliche und faire Versicherungsbedingungen

Bei der Wahl deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist es super wichtig, dass du dir die Bedingungen genau anschaust. Klingt erstmal trocken, aber glaub mir, das kann dir später viel Ärger ersparen. Stell dir vor, du zahlst jahrelang brav deine Beiträge und wenn du die Versicherung dann wirklich brauchst, heißt es plötzlich: "Nee, das ist aber nicht abgedeckt." Autsch! Achte also darauf, dass die Klauseln klar formuliert sind und du verstehst, was du da abschließt. Besonders wichtig sind die sogenannten Verzichtsklauseln, zum Beispiel der Verzicht auf die abstrakte Verweisung. Das bedeutet, dass der Versicherer dich nicht einfach auf einen anderen Beruf verweisen kann, nur weil du den theoretisch auch ausüben könntest. Er muss sich schon an deinem tatsächlichen Beruf orientieren. Das ist ein echtes Plus für deine Sicherheit.

Finanzstärke des Anbieters

Du willst ja, dass dein Versicherer auch dann noch da ist, wenn du ihn brauchst, oder? Deshalb solltest du dir die finanzielle Stärke des Unternehmens mal genauer ansehen. Große, etablierte Versicherer sind oft eine sichere Bank. Aber auch kleinere, spezialisierte Anbieter können top sein. Frag dich: Wie stabil ist das Unternehmen aufgestellt? Hat es in der Vergangenheit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine Verträge zuverlässig erfüllt? Eine gute Bonität und eine solide Kapitalausstattung sind hier entscheidend. Das gibt dir die Gewissheit, dass deine BU-Rente auch in Zukunft sicher ist.

Unabhängige Testurteile für Azubis

Bevor du dich entscheidest, lohnt es sich, einen Blick auf neutrale Tests und Vergleiche zu werfen. Organisationen wie Stiftung Warentest oder andere Verbraucherschutz-Institute nehmen Versicherungen regelmäßig unter die Lupe. Sie bewerten Tarife nach verschiedenen Kriterien wie Leistung, Preis und Kundenservice. Diese Urteile sind oft eine super Hilfe, um einen Überblick zu bekommen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Achte bei den Tests speziell darauf, ob sie auch Angebote für Azubis berücksichtigen, denn die Bedürfnisse von Auszubildenden können sich von denen anderer Berufsgruppen unterscheiden. So findest du leichter einen Tarif, der wirklich zu dir passt und dich gut absichert.

Fazit: Dein Start ins Berufsleben – sicher und abgesichert

Also, wenn du jetzt am Anfang deiner Ausbildung stehst, ist das echt ein guter Zeitpunkt, sich mal mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung auseinanderzusetzen. Klar, man denkt nicht gern dran, aber stell dir vor, du wirst krank oder hast einen Unfall und kannst deinen Job nicht mehr machen. Ohne Versicherung stehst du da ziemlich blöd da, weil die staatliche Rente oft nicht reicht. Der riesige Vorteil für dich als Azubi: Du bist jung, also sind die Beiträge meistens echt günstig. Und je früher du anfängst, desto besser. Denk dran, das ist keine Hexerei, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit du den richtigen Schutz für dich findest. Nimm dir die Zeit, informier dich gut und hol dir vielleicht sogar Rat. So legst du einen wichtigen Grundstein für deine finanzielle Zukunft, noch bevor es richtig losgeht. Das gibt dir einfach ein gutes Gefühl und Sicherheit für alles, was noch kommt.

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