BU Versicherung Beiträge senken – 7 Tipps, die wirklich helfen!

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
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geprüfter Experte

BU Versicherung Beiträge senken – 7 Tipps, die wirklich helfen!

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Die Beiträge für deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) können ganz schön ins Geld gehen, das stimmt. Aber keine Sorge, es gibt Wege, wie du die Kosten im Griff behalten kannst, ohne auf wichtigen Schutz zu verzichten. Denk mal drüber nach, wie du deine Ausgaben optimierst, denn am Ende des Tages zählt das Geld, das du sparst. Hier sind ein paar Tricks, die dir helfen, deine BU-Beiträge zu senken.

Schlüssel-Erkenntnisse

  • Wähle Anbieter, die für stabile Beiträge bekannt sind und achte auf langfristige Kalkulationen.
  • Nutze die Ersparnisse, die du durch den Wechsel in die PKV gemacht hast, um deine BU-Beiträge zu decken.
  • Sei vorsichtig mit Tarifen, die Beitragsentlastungen im Alter versprechen, da sie oft wenig Rendite bringen.
  • Vergleiche Kosten und Leistungen genau, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
  • Schließe deine BU-Versicherung so früh wie möglich ab, um von günstigeren Beiträgen zu profitieren.

1. Beitragsstabile Anbieter auswählen

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließt, ist es echt wichtig, dass du dir die Anbieter genau anschaust. Manche locken mit super niedrigen Preisen, aber das kann nach hinten losgehen. Denk mal drüber nach: Wenn ein Versicherer dauerhaft zu wenig Geld einnimmt, muss er irgendwann die Beiträge erhöhen. Und das passiert oft, wenn du es am wenigsten gebrauchen kannst.

Wähle also lieber einen Anbieter, der für seine Stabilität bekannt ist. Das bedeutet nicht, dass du den teuersten Tarif nehmen musst, aber du solltest auf ein paar Dinge achten:

  • Langfristige Kalkulation: Schau, ob der Versicherer seine Beiträge langfristig kalkuliert. Das heißt, sie planen nicht nur für die nächsten paar Jahre, sondern haben eine solide Basis für die Zukunft.
  • Gute Bonität und Reputation: Informiere dich über die finanzielle Gesundheit des Unternehmens. Hat es in der Vergangenheit Beitragserhöhungen vermieden oder diese gut kommuniziert?
  • Solide Vertragsbedingungen: Ein günstiger Preis ist nur die halbe Miete. Achte darauf, dass die Bedingungen im Leistungsfall fair und klar sind. Ein Anbieter, der im Ernstfall knausert, ist auf Dauer auch nicht billig.

Manche Gesellschaften haben zum Beispiel spezielle Regelungen, um die Beiträge stabil zu halten, wie eine Begrenzung der Beitragsdynamik. Das kann sinnvoll sein, damit die Beiträge nicht unkontrolliert steigen, besonders wenn deine BU-Rente dein Gehalt übersteigt. Es ist ein bisschen wie beim Hausbau: Du willst ein Fundament, das hält, auch wenn mal ein Sturm aufzieht.

2. Konsequentes Sparen der Ersparnisse aus dem Wechsel zur PKV

Der Wechsel von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die Private Krankenversicherung (PKV) kann sich auf den ersten Blick finanziell lohnen. Oft sind die Beiträge in der PKV zunächst niedriger. Aber Achtung: Diese Ersparnis solltest du nicht einfach auf den Kopf hauen. Denk daran, dass die Beiträge in der PKV im Alter tendenziell stark ansteigen. Wenn du also jetzt Geld sparst, musst du sicherstellen, dass dieses Geld auch für später angelegt wird.

Was bedeutet das konkret für dich?

  1. Sparplan aufsetzen: Richte dir einen festen Sparplan ein. Sobald du die Differenz zwischen deinem alten GKV-Beitrag und deinem neuen PKV-Beitrag siehst, lege diesen Betrag konsequent zur Seite. Am besten auf einem separaten Konto oder in einem Fondssparplan.
  2. Langfristig denken: Dieses Geld ist nicht für den nächsten Urlaub gedacht. Es ist deine Altersvorsorge, die dir helfen soll, die steigenden PKV-Beiträge im Rentenalter stemmen zu können.
  3. Zinseszinseffekt nutzen: Je früher du anfängst zu sparen, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Das ist dein bester Freund, wenn es darum geht, langfristig Vermögen aufzubauen.

3. Vorsicht bei Beitragsentlastungstarifen

Viele denken, dass ein Beitragsentlastungstarif die Lösung für steigende Beiträge im Alter ist. Die Idee klingt ja auch verlockend: Du zahlst heute etwas mehr, damit du später weniger berappen musst. Aber halt, so einfach ist das oft nicht. Diese Tarife sind nicht immer das Gelbe vom Ei.

Schauen wir uns das mal genauer an:

  • Geringe Zinsen: Oft werfen diese Zusatztarife nur sehr magere Zinsen ab. Das Geld, das du da extra reinsteckst, vermehrt sich also kaum. Manchmal lohnt es sich finanziell einfach nicht.
  • Lebenslange Zahlung: Das Problem ist, dass du den höheren Beitrag, den du für die spätere Entlastung zahlst, oft ein Leben lang weiterleisten musst. Selbst wenn du die Entlastung im Alter gar nicht mehr brauchst oder sie nicht ausreicht, läuft die Zahlung weiter.
  • Arbeitgeberzuschuss als Bedingung: Wenn du angestellt bist und dein Arbeitgeber die Hälfte deines PKV-Beitrags übernimmt, kann so ein Tarif vielleicht noch Sinn machen. Aber als Selbstständiger oder wenn der Arbeitgeber nicht mitzieht, wird es schnell teuer und rechnet sich kaum.

Bevor du also blind in so einen Tarif rennst, überleg dir gut, ob es nicht bessere Wege gibt, deine Beiträge im Alter zu stemmen. Oft sind das Sparen oder andere Optimierungen die klügere Wahl.

4. Steuerliche Optimierung der Krankenversicherung

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie du deine Krankenversicherungsbeiträge steuerlich besser gestalten kannst? Viele denken bei der privaten Krankenversicherung (PKV) nur an die Beiträge selbst, aber die steuerliche Seite wird oft übersehen. Dabei gibt es hier durchaus Potenzial, deine Ausgaben zu senken. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind grundsätzlich als Sonderausgaben absetzbar. Das bedeutet, dass du sie von deinem zu versteuernden Einkommen abziehen kannst. Aber Achtung: Es gibt hier Grenzen und Besonderheiten, je nachdem, ob du gesetzlich oder privat versichert bist.

Für alle Versicherten, egal ob GKV oder PKV, gilt: Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind absetzbar. Bei der PKV kannst du in der Regel deine vollen Beiträge als Sonderausgaben geltend machen, bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Das ist schon mal ein guter Punkt, der die finanzielle Belastung etwas abfedert. Aber es gibt noch mehr zu beachten:

  • Höhere Selbstbeteiligung wählen: Wenn du bereit bist, im Krankheitsfall einen Teil der Kosten selbst zu tragen, kannst du deine monatlichen Beiträge oft spürbar senken. Diese Ersparnis kann sich über die Jahre summieren und ist dann auch steuerlich relevant, da du weniger absetzt, aber eben auch weniger ausgibst.
  • Tarife vergleichen und anpassen: Manchmal lohnt es sich, die verschiedenen Tarife deiner PKV genau anzuschauen. Gibt es vielleicht günstigere Optionen, die deinen Bedürfnissen trotzdem entsprechen? Eine Anpassung kann nicht nur die Beiträge senken, sondern auch steuerliche Vorteile mit sich bringen, wenn du dadurch in eine günstigere Kategorie fällst.
  • Beitragsdynamik überdenken: Wie wir schon besprochen haben, kann eine zu hohe Beitragsdynamik deine Beiträge schnell ansteigen lassen. Wenn du diese Dynamik begrenzt, sparst du laufend Geld. Diese geringeren Ausgaben wirken sich dann natürlich auch auf deine steuerliche Absetzbarkeit aus – du hast weniger absetzbare Posten, aber deine Nettoausgaben sind niedriger.

Denk daran, dass eine gute Beratung hier Gold wert ist. Ein Experte kann dir helfen, die für dich optimale Lösung zu finden, die sowohl deine Versicherungsbedürfnisse abdeckt als auch steuerliche Vorteile maximiert.

5. Beitragsdynamik begrenzen

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro.

Die Beitragsdynamik in deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist erstmal eine feine Sache. Sie sorgt dafür, dass deine Rente mit der Zeit mitwächst, quasi als Schutz vor der Inflation. Jedes Jahr steigt dein Beitrag und damit auch die Leistung, die du im Ernstfall bekommen würdest. Das Ganze passiert ohne erneute Gesundheitsprüfung, was super praktisch ist.

Aber Achtung: Wenn du diese Dynamik jedes Jahr mitmachst, wird dein Beitrag mit deinem steigenden Alter teurer. Stell dir vor, du nimmst die Erhöhung von 5% jedes Jahr mit. Das klingt erstmal gut, aber wenn die Inflation gerade hoch ist, ist das vielleicht sogar nötig. Wenn du aber mal aussetzt, zum Beispiel jedes zweite Jahr, dann bekommst du nur eine Steigerung von etwa 2,5%. Das kann am Anfang des Vertrags sinnvoll sein, wenn dein Einkommen noch steigt und du mehr Absicherung brauchst. Später, wenn dein Einkommen stagniert oder du schon gut abgesichert bist, kann es sein, dass du zu viel zahlst.

Ein wichtiger Punkt ist, dass du das Recht auf Beitragsdynamik nicht unendlich oft ablehnen kannst. Bei vielen Anbietern verlierst du dieses Recht, wenn du dreimal hintereinander "Nein" sagst. Manche Versicherer sind da aber kulanter. Prüfe also genau, wie dein Vertrag das regelt. Wenn deine BU-Rente schon sehr hoch ist, also über 70% deines Bruttogehalts liegt, kann es sein, dass der Versicherer dich bittet, die Dynamik abzulehnen. Das dient der "Angemessenheitsprüfung".

Was du dir merken solltest:

  • Die Beitragsdynamik erhöht deinen Schutz, macht aber auch deinen Beitrag teurer.
  • Du kannst das Recht auf Dynamik verlieren, wenn du zu oft ablehnst.
  • Prüfe, ob die Dynamik für deine aktuelle Lebenssituation noch Sinn macht, besonders wenn deine Rente schon hoch ist.

6. Jährliche Vorauszahlung nutzen

Eine weitere Möglichkeit, deine Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) etwas zu drücken, ist die jährliche Vorauszahlung. Klingt erstmal simpel, aber es steckt ein cleverer Mechanismus dahinter. Viele Versicherer gewähren dir nämlich einen kleinen Rabatt, wenn du deine Beiträge nicht monatlich oder vierteljährlich, sondern gleich für ein ganzes Jahr im Voraus bezahlst. Das ist für die Versicherung einfacher zu verwalten und sie gibt diesen Vorteil in Form eines Preisnachlasses an dich weiter.

Stell dir das so vor:

  • Weniger Verwaltungsaufwand: Für die Versicherung bedeutet eine jährliche Zahlung weniger Buchungen und weniger Aufwand. Das spart ihnen Geld.
  • Planungssicherheit: Sie wissen genau, wann das Geld kommt, und können besser kalkulieren.
  • Dein Vorteil: Dieser gesparte Aufwand wird oft in Form eines Rabatts an dich weitergegeben. Das kann sich über die Jahre summieren.

Es ist zwar kein riesiger Betrag, den du da sparst, aber hey, jeder Euro zählt, oder? Gerade bei langfristigen Verträgen wie einer BU-Versicherung können sich auch kleine Rabatte über die Laufzeit ordentlich aufsummieren. Frag bei deinem Anbieter nach, ob diese Option besteht und wie hoch der Rabatt ausfällt. Manchmal sind es nur ein paar Prozent, aber manchmal kann es sich auch lohnen, das mal genauer durchzurechnen. Es ist eine einfache Methode, um die Kosten ohne Leistungseinbußen zu reduzieren.

7. Auf abstrakte Verweisung verzichten

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) solltest du genau hinschauen, ob der Versicherer die sogenannte abstrakte Verweisung in seinen Bedingungen hat. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber ein wichtiger Punkt, der deine finanzielle Zukunft beeinflussen kann.

Was bedeutet abstrakte Verweisung überhaupt?

Stell dir vor, du bist Schreiner und kannst deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Wenn dein Versicherer die abstrakte Verweisung nutzt, kann er sagen: "Okay, du kannst nicht mehr Schreiner sein, aber es gibt ja noch andere Berufe, für die du theoretisch ausgebildet werden könntest, zum Beispiel als einfacher Lagerarbeiter." Selbst wenn du diesen neuen Job nie machen würdest oder könntest, könnte der Versicherer deine Leistung kürzen oder ganz streichen, weil er meint, du könntest theoretisch in einem anderen Beruf arbeiten.

Das ist natürlich eine ziemlich harte Nummer und kann dich in echte Schwierigkeiten bringen. Deshalb ist es ratsam, auf diese Klausel zu verzichten. Achte auf Versicherer, die darauf verzichten oder die sogenannte vermittelte Verweisung nutzen. Bei der vermittelten Verweisung muss der Versicherer nachweisen, dass du tatsächlich eine konkrete, gleichwertige und zumutbare neue Tätigkeit ausüben könntest und diese auch annimmst. Das ist eine deutlich fairere Regelung.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest:

  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Das ist die beste Option für dich. Der Versicherer kann dich nicht auf einen theoretischen anderen Beruf verweisen.
  • Prüfe die Bedingungen genau: Lies dir die Klauseln zur Verweisung durch. Manchmal ist es versteckt formuliert.
  • Frag nach: Wenn du unsicher bist, sprich direkt mit dem Versicherer oder einem neutralen Berater. Lieber einmal zu viel gefragt als später Probleme zu haben.

8. Kosten und Beiträge vergleichen

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist es natürlich verlockend, sich nur auf die Kosten zu stürzen und das günstigste Angebot zu wählen. Aber mal ehrlich, das ist oft der falsche Weg. Es geht darum, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, nicht nur den niedrigsten Preis. Stell dir vor, du zahlst ein paar Euro weniger im Monat, aber im Ernstfall bekommst du dann nicht die Leistung, die du wirklich brauchst. Das wäre doch ärgerlich, oder?

Die Beiträge können sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden, das stimmt. Das liegt oft daran, wie die Versicherer verschiedene Berufe einstufen oder welche Zielgruppen sie ansprechen wollen. Aber denk dran: Ein extrem niedriger Beitrag kann auch bedeuten, dass der Versicherer langfristig Probleme bekommt oder die Leistungen im Schadensfall nicht so gut sind. Manchmal sind die Beiträge auch nur eine Momentaufnahme, weil der Versicherer sie später noch anpassen kann.

Was solltest du also beim Vergleichen beachten?

  • Nicht nur auf den Preis schauen: Achte auf die Vertragsbedingungen, die Kulanz des Versicherers im Leistungsfall und wie lange die Gesellschaft schon stabil am Markt ist. Manchmal lohnt es sich, ein paar Euro mehr zu zahlen für einen soliden Partner.
  • Versteckte Kosten und Klauseln: Prüfe genau, ob Zusatzleistungen wie eine garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall oder eine Arbeitsunfähigkeitsklausel enthalten sind. Online-Vergleiche zeigen diese Details oft nicht an, was die Beiträge künstlich niedrig erscheinen lässt.
  • Langfristige Perspektive: Überlege, wie sich die Beiträge über die gesamte Laufzeit entwickeln könnten. Manche Tarife bieten eine feste Prämie, andere können sich im Laufe der Zeit erhöhen. Das ist ein wichtiger Punkt für deine finanzielle Planung.

Kurz gesagt: Nimm dir Zeit für den Vergleich. Schau hinter die Zahlen und finde einen Tarif, der dich wirklich gut absichert, ohne dass du dich finanziell übernimmst.

9. Frühzeitig abschließen

Wenn es um die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) geht, ist das Timing wirklich alles. Stell dir vor, du wartest, bis du 40 oder 50 bist, um dich abzusichern. Dann wirst du wahrscheinlich feststellen, dass die Beiträge ganz schön hoch sind. Das liegt daran, dass das Risiko, berufsunfähig zu werden, mit dem Alter steigt. Versicherer kalkulieren das natürlich ein.

Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger sind die Beiträge. Das ist ein Punkt, den man gar nicht oft genug betonen kann. Wenn du jetzt, sagen wir mal mit 25 oder 30, eine BU abschließt, sicherst du dir die besten Konditionen für die gesamte Laufzeit. Selbst wenn sich deine Gesundheit später verschlechtert, bleiben deine Beiträge stabil. Das ist ein riesiger Vorteil.

Außerdem ist es so: Wenn du später eine BU abschließen willst, musst du wieder Gesundheitsfragen beantworten. Und wer weiß, was bis dahin alles passiert ist? Vielleicht hast du dann schon eine chronische Erkrankung, die den Abschluss entweder unmöglich macht oder die Beiträge in die Höhe treibt. Oder du musst dich mit Einschränkungen zufriedengeben, die du heute noch gar nicht auf dem Schirm hast.

Denk auch daran, dass dein Einkommen und damit dein Absicherungsbedarf im Laufe des Lebens steigen kann. Wenn du frühzeitig eine gute BU-Absicherung hast, kannst du diese oft später noch anpassen, ohne dass es gleich ein Vermögen kostet. Wenn du aber erst spät anfängst, musst du vielleicht Abstriche machen, weil die Kosten explodieren.

Also, kurz gesagt:

  • Günstigere Beiträge: Früh abschließen bedeutet niedrigere monatliche Kosten.
  • Gesundheit sichern: Du sicherst dir die aktuellen Gesundheitskonditionen, die später vielleicht nicht mehr verfügbar sind.
  • Flexibilität für die Zukunft: Du kannst deine Absicherung später oft noch anpassen, wenn dein Bedarf steigt.

Es ist wirklich eine Investition in deine finanzielle Zukunft, die sich auf lange Sicht auszahlt. Warte nicht zu lange damit!

10. Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten

Das ist ein Punkt, bei dem du wirklich aufpassen musst. Wenn du einen Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung stellst, kommst du um die Gesundheitsfragen nicht herum. Die Versicherer wollen wissen, was sie da versichern. Und ehrlich gesagt, das ist auch gut so. Stell dir vor, du hättest eine Vorerkrankung, die du verschweigst, und dann wirst du berufsunfähig. Der Versicherer findet das raus und zahlt dir im schlimmsten Fall gar nichts. Das wäre doch mega ärgerlich, oder?

Deshalb gilt: Sei bei den Gesundheitsfragen absolut ehrlich und vollständig. Das bedeutet:

  • Alle Arztbesuche der letzten Jahre angeben: Denk an alle Behandlungen, auch wenn sie dir unwichtig erscheinen. Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die später eine Rolle spielen.
  • Vorerkrankungen offenlegen: Egal ob es sich um eine chronische Krankheit, eine Operation oder eine längere Krankschreibung handelt – alles muss rein.
  • Rauchverhalten und Gewicht nicht vergessen: Auch das sind wichtige Faktoren für die Versicherer.

Wenn du dir unsicher bist, was du angeben sollst, hol dir Hilfe. Frag bei deiner Krankenkasse nach deinen Patientenquittungen für den relevanten Zeitraum. Damit siehst du, bei welchen Ärzten du warst und welche Behandlungen stattgefunden haben. Frag dann bei den Praxen nach deinen Akten. So bist du auf der sicheren Seite und kannst den Fragebogen korrekt ausfüllen. Im Zweifelsfall lieber zu viel als zu wenig angeben. Das erspart dir später viel Ärger und sichert dir im Ernstfall deine Rente.

Fazit: Gut abgesichert, ohne zu viel zu zahlen

So, wir haben uns jetzt einiges angeschaut, wie du deine Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung im Griff behalten kannst. Denk dran, es geht nicht darum, am falschen Ende zu sparen. Eine gute BU ist wichtig, keine Frage. Aber mit den richtigen Kniffen, wie frühzeitig abschließen, wenn du noch jung und gesund bist, oder die Zahlungsweise clever wählen, kannst du echt Geld sparen. Und vergiss nicht, die Angebote genau zu vergleichen – nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch aufs Kleingedruckte. So bist du gut geschützt, ohne dass dein Geldbeutel zu sehr leiden muss. Das war’s erstmal von mir, mach’s gut!

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