BU Versicherung Beiträge berechnen – So findest du das passende Angebot!

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

BU Versicherung Beiträge berechnen – So findest du das passende Angebot!

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Hey du! Du denkst über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach und fragst dich, wie sich die Beiträge eigentlich zusammensetzen? Das ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. Wir schauen uns mal an, welche Faktoren da eine Rolle spielen und wie du das für dich passende Angebot findest, ohne gleich den Überblick zu verlieren. Denn am Ende geht’s darum, dass du gut abgesichert bist, wenn du es am dringendsten brauchst.

Schlüsselinformationen

  • Deine persönlichen Daten wie Alter, Beruf und Gesundheitszustand sind entscheidend für die Berechnung deines BU-Beitrags. Sei hier ehrlich, das zahlt sich aus!
  • Nicht nur dein Job, sondern auch deine Hobbys und ob du rauchst, beeinflussen, wie viel du zahlen musst. Risikoreiche Aktivitäten kosten mehr.
  • Die Höhe der Rente, die du im Fall der Fälle bekommen möchtest, und wie lange die Versicherung laufen soll, sind wichtige Stellschrauben für die Kosten.
  • Es gibt den Tarifbeitrag (Brutto) und den Zahlbeitrag (Netto). Der Zahlbeitrag ist meist niedriger, weil Versicherer Überschüsse erwirtschaften, die verrechnet werden.
  • Der günstigste Preis ist nicht alles. Achte unbedingt auf die Versicherungsbedingungen, damit du im Ernstfall auch wirklich die Leistung bekommst, die du brauchst.

Grundlagen der BU Versicherung Beiträge berechnen

Bevor du dich ins Detail stürzt und die verschiedenen Angebote vergleichst, lass uns kurz die Basis klären. Warum ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) überhaupt so wichtig? Ganz einfach: Sie ist dein finanzielles Sicherheitsnetz, falls du deinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Stell dir vor, du fällst aus – wer zahlt dann deine Miete, deine Rechnungen oder die laufenden Kosten? Die BU schließt diese Lücke.

Die Beiträge für deine BU-Versicherung sind kein Zufallsprodukt. Sie basieren auf einer ganzen Reihe von Faktoren, die deine persönliche Situation widerspiegeln. Je höher das Risiko für den Versicherer eingeschätzt wird, desto höher wird dein Beitrag ausfallen. Das ist im Grunde ein fairer Tausch: Du gibst dem Versicherer mehr Informationen, damit er das Risiko besser einschätzen kann, und im Gegenzug erhältst du einen Beitrag, der zu dir passt.

Bei der Beitragsberechnung spielen mehrere Dinge eine Rolle:

  • Deine persönlichen Daten: Dazu gehören dein Alter, dein Geschlecht und dein Geburtsdatum. Jüngere Menschen zahlen in der Regel weniger als ältere, weil das Risiko, berufsunfähig zu werden, mit dem Alter steigt.
  • Deine Gesundheit: Hier wird es etwas genauer. Der Versicherer wird dich nach deinem Gesundheitszustand fragen, eventuelle Vorerkrankungen abfragen und manchmal sogar eine ärztliche Untersuchung verlangen. Das ist kein Misstrauensvotum, sondern dient dazu, das Risiko realistisch einzuschätzen. Gesundheitsfragen sind daher ein ganz entscheidender Punkt für die Beitragsgestaltung.
  • Dein Beruf: Nicht jeder Beruf ist gleich risikoreich. Ein Bürojob birgt andere Gefahren als ein körperlich anstrengender oder gefährlicher Beruf. Das spiegelt sich im Beitrag wider.

Faktoren, die Ihre BU Versicherung Beiträge beeinflussen

Na klar, deine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht einfach nur ein Pauschalpreis. Da spielen einige Dinge eine Rolle, die den Beitrag am Ende beeinflussen. Stell dir vor, du baust dir ein Haus – da kommt es ja auch auf die Materialien, die Größe und den Standort an, oder? Ähnlich ist es hier.

Berufsgruppe und Tätigkeitsprofil als Beitragsbestimmende Elemente

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt überhaupt. Nicht jeder Job ist gleich risikoreich, was eine Berufsunfähigkeit angeht. Ein Dachdecker hat ein höheres Risiko, sich bei der Arbeit zu verletzen oder durch die körperliche Belastung langfristig Probleme zu bekommen, als ein Bürokaufmann, der den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt. Die Versicherer teilen Berufe in verschiedene Gruppen ein, und je riskanter deine Tätigkeit eingestuft wird, desto höher wird dein Beitrag ausfallen. Dabei schauen sie nicht nur auf die reine Berufsbezeichnung, sondern auch darauf, wie dein Arbeitsalltag aussieht. Machst du viel körperliche Arbeit? Bist du viel unterwegs? Hast du Personalverantwortung? All das fließt mit ein.

Einkommenssituation und deren Auswirkung auf die Beitragsberechnung

Dein Einkommen ist auch ein Faktor, aber nicht so, wie du vielleicht denkst. Es geht nicht darum, dass du mit mehr Geld mehr zahlen musst. Vielmehr bestimmt dein Einkommen, wie hoch die BU-Rente sein sollte, die du absicherst. Und die Höhe der Rente ist natürlich ein direkter Preistreiber. Wenn du eine hohe Rente versicherst, weil du ein hohes Einkommen hast, zahlst du logischerweise mehr, als wenn du eine niedrigere Rente wählst. Die Versicherer wollen sicherstellen, dass die Rente im Ernstfall auch wirklich deinen Lebensstandard sichern kann.

Raucherstatus und Hobbys: Risikofaktoren im Fokus

Ja, auch dein Lungenzustand und deine Freizeitgestaltung können den Beitrag beeinflussen. Raucher haben statistisch gesehen ein höheres Gesundheitsrisiko, was sich im Beitrag niederschlagen kann. Manche Versicherer verlangen hierfür einen Zuschlag. Ähnlich sieht es mit gefährlichen Hobbys aus. Wenn du in deiner Freizeit Extremsportarten betreibst, Fallschirm springst oder mit dem Motorrad riskant unterwegs bist, stuft der Versicherer das als erhöhtes Risiko ein. Das kann ebenfalls zu einem höheren Beitrag führen oder im schlimmsten Fall dazu, dass der Versicherer dich gar nicht oder nur mit starken Einschränkungen versichern möchte. Es ist also wichtig, bei der Antragsstellung ehrlich zu sein, was deinen Beruf, dein Einkommen und deine Hobbys angeht.

Die Rentenhöhe und Versicherungsdauer im BU Beitragsrechner

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Wenn du deine Berufsunfähigkeitsversicherung berechnest, sind die Rentenhöhe und die Versicherungsdauer zwei ganz wichtige Stellschrauben. Sie beeinflussen nicht nur, wie viel Geld du im Ernstfall bekommst, sondern auch, wie viel du dafür zahlen musst.

Optimale BU Rentenhöhe ermitteln

Das ist echt kein Hexenwerk, aber man sollte sich schon Gedanken machen. Stell dir vor, du kannst nicht mehr arbeiten. Wie viel Geld brauchst du dann jeden Monat, um deinen Lebensstandard zu halten? Denk an Miete, Essen, Versicherungen, Hobbys – eben alles, was du so brauchst. Oft wird eine Faustregel genannt, wie 80% deines Nettoeinkommens. Aber das ist nur ein Richtwert. Es ist viel besser, wenn du dir deine Ausgaben genau anschaust.

  • Fixkosten: Miete, Kredite, laufende Verträge.
  • Variable Kosten: Lebensmittel, Kleidung, Freizeit.
  • Sonderausgaben: Urlaube, größere Anschaffungen.

Wenn du schon eine Erwerbsminderungsrente von der Rentenversicherung bekommst, wird die natürlich angerechnet. Aber Achtung, die wird oft noch versteuert und mit Sozialabgaben belegt, also zieh da lieber noch ein paar Prozent ab. Was dann übrig bleibt, ist die Lücke, die deine BU-Rente füllen sollte.

Die Bedeutung der Versicherungsdauer für die Beitragsberechnung

Die Versicherungsdauer, also bis wann du versichert sein möchtest, ist auch so ein Punkt, der den Beitrag ordentlich beeinflusst. Klar, je länger du versichert bist, desto höher ist das Risiko für die Versicherung, dass sie zahlen muss. Deshalb wird die Versicherung über einen längeren Zeitraum teurer. Aber mal ehrlich, wer will schon mit 60 oder 65 ohne Absicherung dastehen, nur weil die Versicherung bis dahin günstiger war? Die Faustregel ist hier: Wähle die Laufzeit mindestens bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter. Wenn du also weißt, dass du mit 67 in Rente gehst, dann sollte deine BU-Versicherung auch mindestens bis 67 laufen. Das gibt dir Sicherheit für den längsten Teil deines Arbeitslebens.

Garantierte Rentensteigerung und ihre Kosten

Manche Versicherungen bieten an, dass deine Rente im Laufe der Zeit steigt, auch wenn du schon berufsunfähig bist. Das ist super, weil ja die Inflation die Kaufkraft deiner Rente schmälert. Stell dir vor, du bekommst heute 1000 Euro Rente, aber in 10 Jahren sind die Preise so gestiegen, dass du dir dafür nur noch halb so viel leisten kannst. Eine garantierte Rentensteigerung, oft als „Dynamik im Leistungsfall“ bezeichnet, wirkt dem entgegen. Das ist ein tolles Feature, aber natürlich kostet es extra. Du zahlst dann einen etwas höheren Beitrag. Ob sich das für dich lohnt, hängt davon ab, wie wichtig dir dieser Inflationsschutz ist und wie viel du bereit bist, dafür auszugeben. Manche Tarife bieten auch eine nicht garantierte Steigerung durch Überschüsse, das ist dann günstiger, aber eben nicht sicher.

Tarifbeitrag und Zahlbeitrag verstehen

Wenn du dir Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ansiehst, stolperst du über zwei Begriffe, die wichtig sind: den Tarifbeitrag und den Zahlbeitrag. Klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz logisch. Stell dir den Tarifbeitrag, auch Bruttobeitrag genannt, als den maximalen Preis vor, den du für deine Versicherung zahlen könntest. Die Versicherer kalkulieren diesen Betrag ziemlich vorsichtig, um sicherzugehen, dass sie dich auch langfristig absichern können, selbst wenn unerwartet viele Leute berufsunfähig werden. Das ist gut für dich, denn so weißt du, dass dein Schutz stabil ist.

Der Zahlbeitrag, oder Nettobeitrag, ist dann der Betrag, der tatsächlich von deinem Konto abgebucht wird. Dieser ist in der Regel niedriger als der Tarifbeitrag. Warum? Weil Versicherer jedes Jahr Überschüsse erwirtschaften. Diese Überschüsse können aus verschiedenen Quellen stammen:

  • Kapitalanlagen: Das Geld, das die Versicherung am Kapitalmarkt anlegt, wirft Erträge ab.
  • Kostenersparnis: Wenn die tatsächlichen Verwaltungs- und Vertriebskosten niedriger ausfallen als geplant.
  • Risikoüberschüsse: Wenn weniger Leute berufsunfähig werden als kalkuliert.

Diese Überschüsse werden dann genutzt, um deinen Beitrag zu senken. Das Spannende ist, dass der Zahlbeitrag sich ändern kann. Er kann im nächsten Jahr steigen oder sinken, je nachdem, wie die Überschüsse ausfallen. Theoretisch kann er sogar bis zum Tarifbeitrag ansteigen, wenn der Versicherer keine Überschüsse mehr erwirtschaftet. Manche Anbieter, gerade aus dem Ausland, unterscheiden gar nicht zwischen Tarif- und Zahlbeitrag. Das mag auf den ersten Blick einfacher wirken, aber es fehlt eben der Puffer, falls die Kalkulation mal nicht ganz aufgeht. Es ist also wichtig, dass du verstehst, wie diese Beiträge zustande kommen, um die Angebote richtig einschätzen zu können.

Den passenden BU Tarif finden: Mehr als nur der Preis

Warum niedrige Kosten nicht allein entscheidend sind

Klar, jeder schaut aufs Geld, das ist auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht anders. Aber mal ehrlich, nur auf den niedrigsten Beitrag zu schielen, kann dich später teuer zu stehen kommen. Stell dir vor, du zahlst jahrelang wenig ein, und wenn du dann wirklich mal BU wirst, zahlt die Versicherung nicht, weil die Bedingungen nicht gepasst haben. Das wäre doch echt ärgerlich, oder?

Die Wichtigkeit von Versicherungsbedingungen

Genau deshalb sind die Versicherungsbedingungen so ein Riesenthema. Das sind quasi die Spielregeln zwischen dir und der Versicherung. Wenn da Formulierungen drinstehen, die der Versicherer im Leistungsfall irgendwie gegen dich auslegen kann, dann nützt dir der günstigste Preis gar nichts. Denk mal drüber nach:

  • **Was passiert, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, aber die Versicherung sagt, das ist keine Berufsunfähigkeit im Sinne des Vertrages?
  • Wie klar ist die Definition von "schwerer Krankheit" geregelt, falls du eine Zusatzklausel hast?
  • Gibt es Klauseln, die dich benachteiligen könnten, wenn sich dein Gesundheitszustand ändert?

Diese Punkte sind echt wichtig und sollten bei einem Vergleich mindestens genauso viel Gewicht haben wie der Preis.

Vergleich von Tarifen und Filtermöglichkeiten

Wenn du Angebote vergleichst, achte darauf, dass du nicht nur die Beiträge siehst. Gute Vergleichsportale zeigen dir auch die wichtigsten Punkte aus den Bedingungen an. So kannst du auf einen Blick sehen, wo die Unterschiede liegen. Oft gibt es auch Filter, mit denen du gezielt nach bestimmten Klauseln suchen kannst, die dir wichtig sind. Das hilft dir, wirklich den Tarif zu finden, der zu dir passt und dich im Ernstfall nicht im Stich lässt. Denk dran: Eine BU ist eine Absicherung für deine Zukunft, da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Anonymität und Datenerfassung bei der Beitragsberechnung

Wenn du anfängst, deine Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu berechnen, fragst du dich vielleicht, wie viele persönliche Daten dafür eigentlich nötig sind. Die gute Nachricht ist: Für eine erste Orientierung brauchst du oft gar nicht viele Details. Viele Online-Rechner starten mit einer anonymen Abfrage. Hier gibst du allgemeine Infos ein, wie dein Geburtsdatum, deinen Beruf und deine gewünschte Rentenhöhe. So bekommst du schnell einen Überblick über mögliche Tarife und deren ungefähre Kosten, ohne gleich deine komplette Lebensgeschichte preisgeben zu müssen.

Wie anonym ist die Beitragsberechnung?

Bei den ersten Schritten der Beitragsberechnung, besonders wenn du Vergleichsportale nutzt, ist die Erfassung deiner Daten meist anonym. Das bedeutet, dass deine Eingaben nicht direkt mit dir als Person verknüpft werden. Der Rechner nutzt deine Angaben, um statistische Wahrscheinlichkeiten und Risikobewertungen anzuwenden, die für die allgemeine Tarifkalkulation relevant sind. So kannst du verschiedene Szenarien durchspielen und sehen, wie sich beispielsweise dein Beruf oder dein Alter auf den Beitrag auswirken. Das ist super praktisch, um ein Gefühl für die Preisgestaltung zu bekommen, ohne dich gleich binden zu müssen.

Wann werden persönliche Daten benötigt?

Sobald du aber ein konkretes Angebot von einer Versicherung möchtest, wird es persönlicher. Dann musst du detailliertere Angaben machen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Gesundheitsfragen: Hier geht es um Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden, Medikamenteneinnahme oder auch Hobbys, die als risikoreich eingestuft werden könnten.
  • Berufliche Details: Manchmal reicht die grobe Berufsbezeichnung nicht aus. Es kann sein, dass du die genaue Tätigkeit, den Anteil körperlicher Arbeit oder Reisetätigkeiten angeben musst.
  • Finanzielle Situation: Informationen zu deinem Einkommen sind wichtig, um die passende Rentenhöhe zu ermitteln.

Diese Daten sind notwendig, damit die Versicherung das individuelle Risiko einschätzen und einen exakten Beitrag ermitteln kann. Ohne diese Details kann sie keine verbindliche Zusage machen.

Die Rolle von Vergleichsrechnern

Vergleichsrechner sind ein tolles Werkzeug, um einen ersten Einblick zu bekommen. Sie arbeiten oft mit vereinfachten Modellen, um dir schnell Ergebnisse zu liefern. Sie zeigen dir, welche Tarife es gibt und wie sich die Beiträge grob unterscheiden. Aber Achtung: Die anonymen Berechnungen sind oft nur eine Schätzung. Erst mit den vollständigen und wahrheitsgemäßen Angaben im Rahmen einer Risikovoranfrage oder eines konkreten Angebots erhältst du einen verlässlichen Beitrag. Wenn du unsicher bist, ob deine Gesundheit oder dein Beruf zu Problemen führen könnten, ist eine anonyme Risikovoranfrage bei einem Experten oft der beste Weg, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.

Besondere Risiken und ihre Berücksichtigung

Umgang mit Vorerkrankungen und Risikozuschlägen

Manchmal ist es ja so, dass man schon mal was hatte, was einen vielleicht ein bisschen mehr Sorgen macht, wenn man an die BU-Versicherung denkt. Das sind dann die sogenannten Vorerkrankungen. Die Versicherer wollen natürlich wissen, was los ist, und fragen da ganz genau nach. Wenn da was Komplizierteres dabei ist, kann es sein, dass die erstmal einen Risikozuschlag auf den Beitrag aufschlagen. Das ist quasi ein Aufpreis, weil das Risiko, dass du berufsunfähig wirst, aus Sicht des Versicherers höher ist. Manchmal sagen sie auch, dass sie dich für bestimmte Sachen gar nicht versichern können, das nennt man dann Leistungsausschluss. Es ist echt wichtig, dass du bei den Gesundheitsfragen ehrlich bist. Wenn du was verschweigst und das später rauskommt, kann das richtig Ärger geben, bis hin zur Kündigung des Vertrags. Aber keine Panik, nicht jede kleine Wehwehchen führt gleich zu horrenden Aufschlägen. Manchmal sind die Auswirkungen auch gar nicht so wild.

Besondere Berufs- und Freizeitrisiken

Neben den Vorerkrankungen gibt es ja auch noch andere Sachen, die das Risiko erhöhen können. Denk mal an deinen Job: Bist du Dachdecker und jeden Tag auf dem Gerüst? Oder arbeitest du mit gefährlichen Stoffen? Das sind Berufsrisiken. Aber auch deine Hobbys können ins Gewicht fallen. Kletterst du gerne in deiner Freizeit, machst du Extremsportarten oder fliegst du vielleicht sogar Gleitschirm? All das sind Dinge, die die Versicherer in ihre Kalkulation einbeziehen. Sie wollen halt wissen, wie hoch das Risiko ist, dass du wegen deines Jobs oder deiner Freizeitaktivitäten berufsunfähig wirst. Auch hier gilt: Ehrlichkeit ist Trumpf. Wenn du ein risikoreiches Hobby hast, solltest du das angeben. Sonst kann es im Ernstfall Probleme geben. Manche Versicherer haben da auch spezielle Klauseln oder Aufschläge für bestimmte Tätigkeiten oder Sportarten.

Die Sinnhaftigkeit einer anonymen Risikovoranfrage

Wenn du dir unsicher bist, wie deine Vorerkrankungen oder vielleicht auch dein riskanter Job oder dein Hobby bei der Beitragsberechnung ankommen, dann gibt es eine super Sache: die anonyme Risikovoranfrage. Das ist quasi ein Testlauf, bei dem du deine Situation einem Versicherer schilderst, aber noch ohne deinen Namen und deine Adresse preiszugeben. Der Versicherer prüft dann, wie er deinen Fall einschätzen würde – ob es Zuschläge gibt, ob bestimmte Dinge ausgeschlossen werden oder ob es vielleicht sogar Probleme gibt. Das Coole daran ist, dass du so schon mal eine Idee bekommst, was dich erwartet, ohne dass es in deiner Akte landet. Wenn du dann mit dem Ergebnis zufrieden bist, kannst du immer noch einen richtigen Antrag stellen. Das ist echt eine clevere Methode, um böse Überraschungen zu vermeiden und den Markt besser einschätzen zu können, bevor du dich festlegst.

BU Versicherung Beiträge berechnen: Der Prozess im Detail

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Okay, jetzt wird’s konkret. Du willst also wissen, wie du deinen Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) berechnest und das passende Angebot findest. Das ist gar nicht so kompliziert, wenn man weiß, worauf es ankommt. Stell dir das Ganze wie eine Art Kochrezept vor, bei dem verschiedene Zutaten zu deinem individuellen Preis führen.

Schritt-für-Schritt zur individuellen Berechnung

Im Grunde läuft die Beitragsberechnung immer nach einem ähnlichen Schema ab, egal welchen Rechner du benutzt. Die Versicherer wollen ein möglichst genaues Bild von dir und deinem Risiko bekommen. Das ist ja auch fair, denn niemand möchte am Ende zu viel zahlen oder im Ernstfall nicht richtig abgesichert sein. Hier sind die typischen Schritte:

  1. Persönliche Daten eingeben: Das ist der erste und wichtigste Schritt. Hier gibst du Dinge wie dein Geburtsdatum, deine Staatsangehörigkeit und ob du Raucher bist, an. Diese Infos sind wichtig, weil sie direkt Einfluss auf deine Lebenserwartung und dein Gesundheitsrisiko haben.
  2. Berufliche Situation schildern: Dein Job ist ein riesiger Faktor. Bist du eher im Büro tätig oder machst du körperlich schwere Arbeit? Wie viel Prozent deiner Zeit verbringst du mit Reisen oder mit kaufmännischen Tätigkeiten? All das fließt in die Berechnung ein, da manche Berufe einfach risikoreicher sind als andere.
  3. Gewünschten Versicherungsschutz definieren: Jetzt geht es darum, was du eigentlich von der Versicherung erwartest. Wie hoch soll die monatliche Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit sein? Und bis zu welchem Alter soll der Schutz gelten? Je höher die Rente und je länger die Laufzeit, desto höher wird natürlich auch der Beitrag.

Daten zur persönlichen und beruflichen Situation eingeben

Wie schon angedeutet, sind deine persönlichen und beruflichen Umstände das A und O für die Beitragsberechnung. Denk mal drüber nach: Ein Dachdecker hat ein anderes Risiko, berufsunfähig zu werden, als ein Bürokaufmann. Deshalb fragt die Versicherung ganz genau nach. Dazu gehören neben dem Geburtsdatum und dem Raucherstatus auch Details zu deinem genauen Berufsbild. Manchmal wird auch nach Hobbys gefragt, besonders wenn diese als risikoreich eingestuft werden könnten – denk an Extremsportarten oder gefährliche Freizeitaktivitäten. Diese Details helfen dem Versicherer, dein individuelles Risiko einzuschätzen.

Individuellen Bedarf bestimmen und Tarife vergleichen

Nachdem du alle deine Daten eingegeben hast, spuckt der Rechner verschiedene Angebote aus. Aber Achtung: Nur weil ein Angebot auf den ersten Blick günstig aussieht, heißt das nicht, dass es das beste für dich ist. Du musst die Angebote vergleichen und dabei nicht nur auf den Preis schauen. Die Versicherungsbedingungen sind mindestens genauso wichtig. Lies dir genau durch, was im Kleingedruckten steht. Was passiert, wenn du deinen Job wechselst? Gibt es Klauseln, die dich im Leistungsfall einschränken könnten? Erst wenn du diese Punkte abgeklärt hast und sicher bist, dass das Angebot deinen Bedarf deckt und die Bedingungen gut sind, solltest du dich für einen Tarif entscheiden.

Zusatzoptionen und ihre Auswirkungen auf die Beiträge

Neben den grundlegenden Faktoren, die deinen Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beeinflussen, gibt es noch einige Zusatzoptionen, die du wählen kannst. Diese können deinen Schutz erweitern, aber natürlich auch den Beitrag nach oben treiben. Es ist wichtig, hier genau hinzuschauen, was du wirklich brauchst.

Arbeitsunfähigkeitsklausel und ihre Kosten

Stell dir vor, du bist nur vorübergehend arbeitsunfähig, aber nicht gleich berufsunfähig. Die Arbeitsunfähigkeitsklausel (oft auch AU-Klausel genannt) greift dann und zahlt dir eine Leistung. Das ist super, wenn du schnell wieder fit bist, aber noch nicht die Kriterien für eine volle BU-Rente erfüllst. Diese zusätzliche Sicherheit hat aber ihren Preis. Der Versicherer kalkuliert hier ein zusätzliches Risiko ein, weil die Wahrscheinlichkeit, vorübergehend arbeitsunfähig zu werden, höher ist als die, dauerhaft berufsunfähig zu werden. Du solltest also abwägen, ob dir diese frühere Absicherung den Aufpreis wert ist.

Teilzeitklausel und ihre Relevanz

Manche von uns arbeiten ja nicht immer Vollzeit. Wenn du planst, deine Arbeitszeit zu reduzieren, ist die Teilzeitklausel interessant. Sie sorgt dafür, dass deine BU-Versicherung auch bei einer Reduzierung deiner Arbeitszeit bestehen bleibt und die Beiträge entsprechend angepasst werden. Ohne diese Klausel könnte es kompliziert werden, wenn du plötzlich weniger arbeitest. Die genauen Bedingungen und wie sich das auf deinen Beitrag auswirkt, kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Es ist also ratsam, das im Detail zu prüfen, besonders wenn du absehen kannst, dass sich deine Arbeitszeitpläne ändern könnten.

Verbesserte Umorganisationsklausel für Selbstständige

Für Selbstständige ist die Umorganisationsklausel oft ein wichtiges Thema. Sie gibt dir die Möglichkeit, deine selbstständige Tätigkeit unter bestimmten Umständen fortzusetzen, auch wenn du sie eigentlich nicht mehr ausüben könntest. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn du deine Firma umstrukturierst oder Aufgaben delegierst. Eine verbesserte Klausel bietet hier oft mehr Flexibilität und Sicherheit. Allerdings ist diese Zusatzleistung in der Regel mit höheren Beiträgen verbunden, da der Versicherer hier ein höheres Risiko trägt. Ob sich das für dich lohnt, hängt stark von deiner individuellen beruflichen Situation und deinen Zukunftsplänen ab.

Zusammenfassend: Deine BU-Absicherung

So, wir haben uns jetzt durch die ganze Materie gewühlt, was die Beiträge für deine Berufsunfähigkeitsversicherung angeht. Es ist schon einiges zu beachten, das stimmt. Aber denk dran: Das Wichtigste ist, dass du dich gut abgesichert fühlst und weißt, was du da eigentlich abschließt. Nimm dir die Zeit, vergleiche die Angebote – nicht nur beim Preis, sondern auch bei den Bedingungen. Das ist echt kein Hexenwerk, und am Ende ist es dein gutes Recht, da den Durchblick zu haben. Wenn du dir unsicher bist, frag nach, hol dir Rat. Lieber einmal zu viel gefragt als später blöd dazustehen. Deine finanzielle Zukunft hängt ja auch davon ab, also nimm das Thema ernst, aber mach dir keinen Kopf – du schaffst das!

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