BU Versicherung trotz Vorerkrankung – So klappt’s!

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

BU Versicherung trotz Vorerkrankung – So klappt’s!

Person mit Krankenversicherungspapieren und Stethoskop

Du denkst, eine BU-Versicherung trotz Vorerkrankung ist unmöglich? Pustekuchen! Viele Leute glauben, dass sie mit einer Krankheit oder einer vergangenen Therapie sofort durchs Raster fallen. Aber das stimmt so nicht. Klar, es ist nicht immer ein Spaziergang, aber mit dem richtigen Wissen und ein paar Tricks klappt es oft doch. Wir zeigen dir, wie du deine Chancen auf eine BU-Versicherung trotz Vorerkrankung deutlich erhöhst und worauf du achten musst, damit du im Ernstfall auch wirklich abgesichert bist.

Wichtige Punkte

  • Die meisten BU-Anträge mit Vorerkrankungen werden angenommen, oft sogar ohne zusätzliche Kosten oder Einschränkungen. Nur ein kleiner Teil wird abgelehnt.
  • Ehrliche und vollständige Angaben zu deiner Gesundheitshistorie sind das A und O. Fordere deine Patientenquittung und Akten an, um nichts zu vergessen.
  • Eine anonyme Risikovoranfrage über einen erfahrenen Versicherungsmakler ist Gold wert. So erfährst du, welche Versicherer dich mit deiner Vorgeschichte aufnehmen würden, ohne dass es sofort in deiner Akte steht.
  • Bei psychischen Vorerkrankungen oder Therapien ist die Situation oft komplexer. Hier ist eine gute Aufbereitung deiner Krankengeschichte und eventuell ärztliche Atteste besonders wichtig.
  • Wenn eine klassische BU nicht klappt, gibt es Alternativen wie die Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder Grundfähigkeitsversicherung, die dir trotzdem einen gewissen Schutz bieten können.

Die Bedeutung einer BU-Versicherung trotz Vorerkrankung

Warum eine BU-Versicherung essenziell ist

Stell dir vor, du kannst wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr arbeiten. Das kann jeden treffen, egal wie fit du dich gerade fühlst. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist da wie ein Rettungsanker. Sie zahlt dir ein monatliches Einkommen, damit du deinen Lebensstandard halten kannst, auch wenn du nicht mehr arbeiten darfst. Ohne diese Absicherung kann eine längere Arbeitsunfähigkeit schnell zu finanziellen Engpässen führen. Es geht darum, deine finanzielle Zukunft abzusichern, falls das Schlimmste eintritt. Die BU ist also kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für deine finanzielle Stabilität.

Die Rolle der Vorerkrankung bei der Antragsstellung

Wenn du schon mal krank warst oder chronische Beschwerden hast, wird die Antragsstellung für eine BU etwas kniffliger. Versicherer wollen natürlich wissen, welches Risiko sie eingehen. Deine Krankengeschichte ist dabei ein zentraler Punkt. Sie schauen sich genau an, was du hattest, wie lange und wie es behandelt wurde. Das bedeutet nicht automatisch das Aus für deine Versicherung, aber es beeinflusst die Entscheidung des Versicherers. Manchmal gibt es Zuschläge, manchmal Ausschlüsse bestimmter Leistungen, und in seltenen Fällen wird der Antrag auch abgelehnt. Aber keine Sorge, das ist kein Grund zur Panik, wenn man weiß, wie man damit umgeht.

Die Wichtigkeit der ehrlichen Angaben

Das A und O bei der Beantragung einer BU, besonders mit Vorerkrankungen, sind ehrliche und vollständige Angaben. Das klingt banal, aber es ist extrem wichtig. Wenn du versuchst, etwas zu verschweigen oder zu beschönigen, kann das böse Folgen haben. Im Leistungsfall könnte die Versicherung sonst die Zahlung verweigern, weil du bei der Antragstellung nicht die Wahrheit gesagt hast. Das kann bis zur Annullierung des Vertrags führen. Also: Lieber einmal zu viel sagen als einmal zu wenig. Die Versicherer wollen ein klares Bild deiner Gesundheit, um das Risiko realistisch einschätzen zu können. Das schützt am Ende auch dich selbst.

Häufigkeit der Annahme trotz Vorerkrankungen

Statistiken zur Annahme von Anträgen

Es ist verständlich, dass du dir Sorgen machst, ob du mit einer Vorerkrankung überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bekommst. Die gute Nachricht ist: Ja, das ist oft möglich! Die genauen Zahlen schwanken natürlich je nach Versicherer und Art der Vorerkrankung, aber es ist definitiv nicht so, dass jeder Antrag mit einer Vorerkrankung sofort abgelehnt wird. Viele Versicherer sind bereit, dich zu versichern, auch wenn du schon mal gesundheitliche Probleme hattest. Manchmal sind die Bedingungen dann aber etwas anders, als wenn du kerngesund wärst.

Bedeutung von Ausschlüssen im Vertrag

Was du wissen solltest: Wenn du eine Vorerkrankung hast, kann es sein, dass der Versicherer bestimmte Risiken von der Leistung ausschließt. Das bedeutet, dass die Versicherung nicht für jede Art von Berufsunfähigkeit zahlen würde, sondern nur für solche, die nicht mit deiner Vorerkrankung zusammenhängen. Stell dir vor, du hattest mal Rückenprobleme und der Versicherer schließt "Erkrankungen des Bewegungsapparates" aus. Dann bekommst du im Falle einer Berufsunfähigkeit wegen eines Bandscheibenvorfalls wahrscheinlich kein Geld. Das ist ein wichtiger Punkt, den du dir genau anschauen musst, bevor du den Vertrag unterschreibst. Es ist also nicht nur die Frage, ob du überhaupt versichert wirst, sondern auch, was genau abgedeckt ist.

Gründe für eine Ablehnung

Warum werden Anträge denn nun doch manchmal abgelehnt? Das liegt oft daran, dass die Vorerkrankung als sehr hochriskant eingestuft wird. Manchmal sind es auch die Art und Weise, wie die Gesundheitsfragen beantwortet wurden – Unklarheiten oder fehlende Angaben können da schon zum Problem werden. Auch wenn die Erkrankung noch sehr aktuell ist oder die Behandlung noch läuft, kann das die Chancen auf eine Annahme verringern. Es ist also entscheidend, dass du bei der Antragsstellung alle Informationen so genau und ehrlich wie möglich angibst. Wenn du dir unsicher bist, wie deine Vorerkrankung bewertet wird, kann eine anonyme Risikovoranfrage helfen, das im Vorfeld abzuklären, ohne dass es gleich in deiner Akte landet.

Der Prozess der Gesundheitsprüfung verstehen

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen möchtest, führt kein Weg an der Gesundheitsprüfung vorbei. Das ist der Punkt, an dem der Versicherer dein individuelles Risiko einschätzt, ob und zu welchen Konditionen er dich versichern kann. Stell dir das wie ein detailliertes Verhör deiner Krankengeschichte vor. Aber keine Sorge, das ist kein Hexenwerk, wenn du weißt, worauf es ankommt.

Was Versicherer wissen möchten

Die Versicherer wollen ein klares Bild von deinem Gesundheitszustand bekommen. Das bedeutet, sie fragen nach allem, was relevant sein könnte. Dazu gehören:

  • Aktuelle Beschwerden: Was plagt dich gerade? Gibt es chronische Leiden?
  • Vergangene Erkrankungen: Welche Krankheiten hattest du in der Vergangenheit? Wie schwer waren sie?
  • Behandlungen und Therapien: Wurdest du operiert? Machst du gerade eine Therapie? Welche Medikamente nimmst du regelmäßig?
  • Arztbesuche: Wie oft warst du in den letzten Jahren beim Arzt und warum?

Je genauer deine Angaben sind, desto besser kann der Versicherer dein Risiko einschätzen. Das ist wichtig, damit du später keine bösen Überraschungen erlebst.

Wie das Risiko bewertet wird

Die gesammelten Informationen werden von spezialisierten Risikoprüfern analysiert. Sie vergleichen deine Angaben mit statistischen Daten und Erfahrungswerten. Dabei geht es darum, die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen, dass du im Laufe deines Berufslebens berufsunfähig wirst. Faktoren, die hier eine Rolle spielen, sind:

  • Die Art und Schwere der Vorerkrankung.
  • Die Dauer und Art der Behandlung.
  • Ob die Beschwerden noch aktuell sind oder ob du als geheilt giltst.
  • Ob es Folgeschäden gibt.

Das Ziel ist, eine faire Einschätzung zu bekommen, die sowohl für dich als auch für den Versicherer nachvollziehbar ist. Manchmal führt das zu einem höheren Beitrag (Risikozuschlag) oder zu Ausschlüssen bestimmter Risiken im Vertrag, aber oft ist auch eine normale Annahme möglich.

Die Rolle von Alter und Beruf

Neben deiner Gesundheit spielen auch dein Alter und dein Beruf eine wichtige Rolle bei der Risikobewertung. Jüngere Menschen haben oft günstigere Beiträge, da sie statistisch gesehen noch einen längeren Arbeitsweg vor sich haben. Dein Beruf wird ebenfalls genau unter die Lupe genommen. Tätigkeiten mit hohem körperlichem oder psychischem Risiko werden anders bewertet als reine Bürojobs. Die Kombination aus deiner Gesundheitshistorie, deinem Alter und deinem Beruf ergibt das Gesamtbild, das der Versicherer für seine Entscheidung nutzt.

Strategien für den erfolgreichen Abschluss

Okay, du hast also eine Vorerkrankung und fragst dich, wie du trotzdem eine BU-Versicherung bekommen sollst. Keine Panik, das ist machbar! Es gibt ein paar Tricks und Kniffe, die dir helfen können, hier erfolgreich zu sein. Der Schlüssel liegt oft in der richtigen Vorbereitung und der Wahl des richtigen Ansprechpartners.

Die Unterstützung durch Versicherungsmakler

Ein guter Versicherungsmakler ist Gold wert, wenn du Vorerkrankungen hast. Warum? Weil er den Markt kennt und weiß, welche Versicherer bei bestimmten Krankheitsbildern kulanter sind als andere. Er kann für dich eine anonyme Risikovoranfrage stellen. Das bedeutet, deine Daten werden dem Versicherer ohne deinen Namen präsentiert, um eine erste Einschätzung zu bekommen. So vermeidest du, dass du bei zu vielen Versicherern mit deinem Namen abgelehnt wirst, was später die Suche erschwert.

  • Marktkenntnis: Makler kennen die Stärken und Schwächen verschiedener Anbieter.
  • Anonyme Voranfrage: Schützt deinen Namen und vermeidet negative Einträge.
  • Individuelle Beratung: Hilft, den passenden Tarif für deine spezielle Situation zu finden.

Vermeidung von Ablehnungen und negativen Einträgen

Jede Ablehnung bei einer Versicherungsanfrage kann später bei anderen Versicherern zu Problemen führen. Versicherer tauschen sich aus, und ein negativer Eintrag kann deine Chancen auf eine Absicherung deutlich schmälern. Deshalb ist es so wichtig, von Anfang an strategisch vorzugehen. Das bedeutet:

  • Ehrlichkeit: Gib immer alle Informationen an, aber eben auch gut aufbereitet.
  • Vorbereitung: Sammle alle relevanten medizinischen Unterlagen, bevor du überhaupt einen Antrag stellst.
  • Gezielte Anfragen: Nutze die anonyme Risikovoranfrage, um erst einmal ein Gefühl für die Versicherbarkeit zu bekommen.

Die Vorteile einer anonymen Risikovoranfrage

Die anonyme Risikovoranfrage ist dein bester Freund, wenn du Vorerkrankungen hast. Stell dir vor, du fragst bei zehn Versicherern an, und alle lehnen dich ab. Das sieht nicht gut aus, wenn du dann zu einem elften gehst. Mit der anonymen Voranfrage umgehst du dieses Problem. Der Makler schickt deine anonymisierten Gesundheitsdaten an verschiedene Versicherer und holt sich eine Einschätzung ein. So erfährst du, ob und unter welchen Bedingungen (z.B. mit einem Risikozuschlag oder einem Ausschluss bestimmter Leistungen) eine Versicherung möglich wäre. Das gibt dir eine solide Basis, um zu entscheiden, bei welchem Versicherer du dann einen echten Antrag stellen möchtest. Das spart Zeit, Nerven und schützt dich vor unnötigen Ablehnungen.

Die Aufbereitung der eigenen Gesundheitshistorie

Die Notwendigkeit vollständiger und ehrlicher Angaben

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen möchtest, besonders mit einer Vorerkrankung, ist es super wichtig, dass du bei den Gesundheitsfragen ehrlich und vollständig antwortest. Stell dir vor, du erzählst nur die halbe Geschichte – das kann später richtig Ärger geben. Versicherungen wollen ein klares Bild von deiner Gesundheit, um das Risiko einschätzen zu können. Deshalb gilt: Lieber zu viele Infos geben als zu wenige.

Anforderung von Patientenquittungen und Akten

Um sicherzustellen, dass du wirklich alle relevanten Informationen hast, solltest du deine Patientenquittung von deiner Krankenkasse anfordern. Das geht oft ganz einfach über die App oder online. Mit dieser Quittung kannst du dann bei deinen Ärzten und Ärztinnen deine vollständigen Patientenakten anfordern. So hast du alles schwarz auf weiß und kannst nichts vergessen. Das ist dein Werkzeugkasten für die Gesundheitsprüfung.

Strukturierte Darstellung der Beschwerden

Wenn du deine Beschwerden oder Krankheiten erklärst, mach es am besten strukturiert. Ein gutes Schema, das du dir merken kannst, ist: Was war? Wann war es? Woher kam es? Wie wurde es behandelt? Wann war es wieder gut? Gab es Spätfolgen? Und seit wann bist du beschwerdefrei? Wenn du zum Beispiel eine leichte Nackenverspannung hattest, die nur während einer stressigen Lernphase auftrat und mit ein paar Massagen behoben war, erkläre das genau so. Füge vielleicht noch hinzu, dass du seitdem keine Probleme mehr hast. Solche detaillierten Angaben helfen dem Versicherer, dein Risiko besser einzuschätzen und können dazu führen, dass du zu besseren Konditionen versichert wirst, anstatt dass direkt ein Ausschluss für den Bereich erteilt wird.

Besonderheiten bei psychischen Vorerkrankungen

Person mit Versicherungspolice und medizinischem Dokument

Die Bewertung von Psychotherapien durch Versicherer

Psychische Erkrankungen sind heutzutage leider keine Seltenheit mehr, aber oft immer noch ein Thema, über das nicht gerne gesprochen wird. Wenn du wegen einer psychischen Angelegenheit eine Therapie gemacht hast, kann das den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ganz schön verkomplizieren. Viele Versicherer sehen das als erhöhtes Risiko, und das ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Menschen mittlerweile davon betroffen sind. Statistiken zeigen, dass psychische Leiden immer häufiger zu Arbeitsunfähigkeit führen, und das macht sie für Versicherer natürlich interessant.

Zeiträume für die Angabe von Behandlungen

Die gute Nachricht ist: Nicht jede psychische Vorerkrankung oder jede Therapie führt automatisch zur Ablehnung. Es kommt stark darauf an, wie lange die Behandlung her ist und wie sie verlaufen ist. Manche Versicherer fragen zum Beispiel nur Behandlungen ab, die weniger als fünf oder zehn Jahre zurückliegen. Wenn deine Therapie also schon länger her ist, musst du sie bei einigen Anbietern gar nicht mehr angeben. Das kann deine Chancen auf eine Absicherung deutlich erhöhen. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, welche Fragen gestellt werden und welche Zeiträume relevant sind.

Auswirkungen laufender oder abgeschlossener Therapien

Der Status deiner Behandlung spielt eine große Rolle:

  1. Laufende Therapie: Wenn du dich gerade in einer Psychotherapie befindest, sind die Hürden oft am höchsten. Hier kann es eher zu einer Ablehnung oder zu deutlichen Leistungsausschlüssen kommen. Der Versicherer sieht hier ein höheres Risiko für eine zukünftige Berufsunfähigkeit.
  2. Abgeschlossene Therapie: Ist die Therapie erfolgreich abgeschlossen und liegt eine gewisse Zeit dazwischen, steigen deine Chancen. Oft erhältst du dann ein Angebot zu normalen Konditionen oder mit einem kleinen Risikozuschlag. Wichtig ist hier, dass du nachweisen kannst, dass die Behandlung gut verlaufen ist und keine Rückfallgefahr besteht.
  3. Einmalige Behandlungen: Manchmal gab es auch nur eine kurzfristige Behandlung, vielleicht wegen eines akuten Ereignisses wie dem Verlust eines Angehörigen. Wenn das keine tieferliegende Krankheit war, sondern ein klar abgrenzbarer Anlass, sind die Chancen auf einen Vertrag ohne große Probleme oft am besten.

Um das Ganze für dich einschätzen zu können, ist es ratsam, eine anonyme Risikovoranfrage zu stellen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie die Versicherer deine Situation bewerten, ohne dass es in deiner Akte vermerkt wird.

Die Rolle ärztlicher Atteste und Gutachten

Erstellung positiver Prognosen

Wenn du eine Vorerkrankung hast, kann ein gut formuliertes ärztliches Attest oder ein Gutachten Gold wert sein. Es geht darum, dem Versicherer zu zeigen, dass deine Gesundheit stabil ist und du keine unmittelbare Gefahr darstellst. Stell dir vor, du hattest mal eine ernste Sache, aber seitdem ist alles im grünen Bereich. Ein Arzt, der das bestätigt und eine positive Prognose abgibt, kann den Unterschied machen. Das Attest sollte klar darlegen, dass die Behandlung erfolgreich war und keine bleibenden Einschränkungen bestehen. Es ist quasi dein medizinisches Leumundszeugnis für den Versicherer. Denk daran, dass Ärzte oft sehr beschäftigt sind, also sprich vorher mit ihnen, was du brauchst und warum. Manchmal ist es hilfreich, wenn du dem Arzt schon eine grobe Zusammenfassung deiner Beschwerden und der Behandlung gibst, damit er weiß, worauf er sich konzentrieren soll.

Nachweis abgeschlossener und erfolgreicher Behandlungen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Nachweis, dass eine Behandlung nicht nur abgeschlossen, sondern auch erfolgreich war. Das ist besonders relevant bei chronischen Erkrankungen oder solchen, die eine längere Therapie erfordern. Hier geht es darum, dem Versicherer zu beweisen, dass du die Krankheit im Griff hast oder sie sogar überwunden ist. Das kann durch verschiedene Dokumente geschehen:

  • Abschlussberichte von Kliniken oder Fachärzten: Diese dokumentieren den Verlauf und das Ergebnis der Behandlung.
  • Atteste über Beschwerdefreiheit: Ein Schreiben deines Arztes, das bestätigt, dass du seit einem bestimmten Zeitpunkt keine Symptome mehr hast.
  • Nachweise über Nachsorgeuntersuchungen: Regelmäßige Kontrollen, die zeigen, dass die Krankheit nicht wieder aufgetreten ist.

Je besser du das belegen kannst, desto besser sind deine Chancen, ohne große Auflagen versichert zu werden. Es zeigt, dass du dich aktiv um deine Gesundheit kümmerst und die Risiken für den Versicherer minimierst.

Unterstützung durch ärztliche Befundberichte

Ärztliche Befundberichte sind das Fundament, auf dem deine Antragsprüfung aufbaut. Sie liefern dem Versicherer die objektiven medizinischen Daten, die er zur Risikobewertung benötigt. Wenn du also eine Vorerkrankung hattest, sind diese Berichte unerlässlich. Sie sollten detailliert sein und alle relevanten Informationen enthalten, wie zum Beispiel:

  • Die genaue Diagnose.
  • Die durchgeführten Untersuchungen und deren Ergebnisse.
  • Die angewandten Behandlungsmethoden.
  • Der Verlauf der Krankheit und der Behandlung.
  • Die aktuelle gesundheitliche Situation und die Prognose.

Manchmal reicht ein einfacher Bericht nicht aus. Wenn die Situation komplex ist, kann es sinnvoll sein, ein spezielles Gutachten von einem neutralen Arzt erstellen zu lassen. Das kostet zwar extra, kann aber die Annahme deines Antrags erheblich erleichtern. Sprich am besten mit deinem behandelnden Arzt darüber, welche Informationen für den Versicherer am wichtigsten sind und wie er diese am besten aufbereiten kann. Eine gute Vorbereitung hier ist wirklich der Schlüssel zum Erfolg.

Vereinfachte Gesundheitsfragen als Option

Vorteile von Tarifen mit vereinfachten Fragen

Manchmal, wenn du eine Vorerkrankung hast, scheint die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) unerreichbar. Aber keine Sorge, es gibt Wege! Eine Möglichkeit sind Tarife, die mit vereinfachten Gesundheitsfragen arbeiten. Das bedeutet, dass die Versicherer nicht ganz so tief in deiner Krankengeschichte graben. Stell dir das wie einen Schnellcheck vor, statt einer kompletten medizinischen Untersuchung. Das kann dir echt den Weg ebnen, wenn du sonst vielleicht abgelehnt würdest.

Mögliche Einschränkungen der Leistungen

Klar, das Ganze hat auch seine Haken. Weil die Gesundheitsprüfung weniger detailliert ist, sind die Versicherer oft vorsichtiger. Das kann sich dann in den Leistungen niederschlagen. Denk dabei an:

  • Ausschlüsse: Bestimmte Krankheiten oder Körperteile könnten von der Versicherung ausgeschlossen werden. Wenn du also schon weißt, dass du Probleme mit dem Rücken hast, könnte es sein, dass Rückenleiden im Leistungsfall nicht abgedeckt sind.
  • Geringere Rentenhöhe: Manche Tarife mit vereinfachten Fragen begrenzen die maximale monatliche Rente, die du absichern kannst.
  • Kürzere Laufzeiten: Es kann auch sein, dass die maximale Versicherungsdauer kürzer ist als bei den Standardtarifen.

Erhöhte Chancen auf eine Absicherung

Trotz dieser Einschränkungen sind diese Tarife oft eine super Option, wenn du sonst keine Chance siehst. Sie sind besonders dann interessant, wenn deine Vorerkrankung als nicht allzu gravierend eingestuft wird, aber dennoch dazu führen würde, dass ein normaler Antrag schwierig wird. Der Hauptvorteil liegt darin, dass du überhaupt eine Absicherung bekommst. Es ist besser, eine BU mit ein paar Einschränkungen zu haben, als gar keine, wenn du deinen Job nicht mehr ausüben kannst. Es lohnt sich also, diese Option genauer zu prüfen, besonders wenn du dich von den detaillierten Gesundheitsfragen bei anderen Anbietern überfordert fühlst.

Alternativen zur klassischen BU-Versicherung

Person mit BU-Versicherung trotz Vorerkrankung

Erwerbsunfähigkeitsversicherung als naheliegende Option

Wenn die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wegen deiner Vorerkrankungen nicht klappt, ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) oft die erste Alternative, die einem in den Sinn kommt. Sie ist der BU am ähnlichsten, denn sie zahlt, wenn du aus gesundheitlichen Gründen gar keiner Arbeit mehr nachgehen kannst. Die Annahmebedingungen können hier manchmal etwas lockerer sein als bei der BU, aber ganz einfach ist der Abschluss oft trotzdem nicht. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen, denn ein gewisser Schutz ist besser als gar keiner.

Grundfähigkeitsversicherung und ihre Funktionsweise

Eine weitere Möglichkeit ist die Grundfähigkeitsversicherung. Hier versicherst du nicht deinen Beruf, sondern ganz konkrete körperliche oder geistige Fähigkeiten. Denk dabei an Dinge wie das Sehen, Gehen, Heben oder auch das Sprechen. Wenn du eine oder mehrere dieser Fähigkeiten verlierst und sie dauerhaft nicht mehr ausüben kannst, erhältst du eine Rente. Das kann eine gute Option sein, wenn deine Vorerkrankung bestimmte Grundfähigkeiten beeinträchtigt, aber vielleicht nicht direkt zu einer vollständigen Berufsunfähigkeit führt.

Weitere Absicherungsmöglichkeiten wie Dread-Disease

Es gibt noch weitere Versicherungsformen, die du in Betracht ziehen kannst, wenn die BU schwierig wird. Eine davon ist die Dread-Disease-Versicherung. Hierbei handelt es sich um eine Versicherung, die eine einmalige Zahlung leistet, wenn du an einer der genau definierten schweren Krankheiten erkrankst, die im Vertrag aufgeführt sind. Psychische Erkrankungen sind hier aber oft ausgeschlossen. Eine andere Option ist die Unfallversicherung, die bei Unfällen greift. Allerdings deckt sie die meisten Krankheiten, insbesondere psychische, nicht ab. Manchmal werden auch Multirisk-Versicherungen angeboten, die verschiedene Risiken abdecken sollen, aber oft nur geringe Leistungen bei sehr schweren Beeinträchtigungen bieten. Diese Alternativen sind oft sinnvoll, wenn du eine BU nicht bekommen kannst oder nur mit starken Einschränkungen.

Unterstützung im Leistungsfall

Die Bedeutung professioneller Hilfe bei der Durchsetzung

Wenn du feststellst, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, ist das erstmal ein Schock. Und dann kommt der nächste Schritt: die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) muss zahlen. Aber Achtung, das passiert nicht immer automatisch. Manche Leute denken, sie müssten nur anrufen und sagen ‚Ich bin berufsunfähig‘. Das reicht aber oft nicht. Der Versicherer will Beweise sehen, und zwar richtig gute. Ohne professionelle Hilfe kann es da schnell zu Problemen kommen.

Die Rolle des Maklers im Leistungsfall

Wenn du deine BU über einen Makler abgeschlossen hast, ist das im Leistungsfall Gold wert. Stell dir vor, du bist krank und musst dich mit Anträgen und Gutachten rumschlagen. Dein Makler kann dir da viel Arbeit abnehmen. Er kennt die Versicherer und weiß, was die brauchen. Er hilft dir, die richtigen Unterlagen zusammenzustellen und achtet darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. Das ist echt eine Erleichterung, wenn du dich eh schon schlecht fühlst. Er kann auch mit dem Versicherer verhandeln, wenn es mal hakt. So hast du jemanden an deiner Seite, der deine Interessen vertritt. Das ist wichtig, denn die Versicherer sind nicht immer auf deiner Seite, wenn es ums Geld geht.

Was tun, wenn die Versicherung nicht zahlt?

Es kommt vor, dass die BU-Versicherung die Leistung verweigert. Das kann verschiedene Gründe haben:

  1. Fehlende oder unvollständige Angaben: Vielleicht hast du beim Antrag etwas vergessen oder nicht ganz ehrlich warst. Das kann der Versicherer gegen dich verwenden.
  2. Ausschlussklauseln: Manche Vorerkrankungen sind im Vertrag ausgeschlossen. Wenn deine Krankheit darunter fällt, Pech gehabt.
  3. Falsche Einstufung: Der Versicherer stuft deine Tätigkeit vielleicht anders ein als du denkst, oder deine Krankheit passt nicht zur Definition der Berufsunfähigkeit.
  4. Formfehler: Manchmal sind es auch einfach nur Formalitäten, die nicht stimmen.

Wenn deine Versicherung nicht zahlt, ist das kein Grund zur Panik. Aber du solltest schnell handeln. Hol dir unbedingt Unterstützung von einem Experten, am besten deinem Makler, wenn du einen hast. Wenn nicht, gibt es spezialisierte Anwälte oder Berater für Versicherungsrecht. Die kennen die Tricks der Versicherer und wissen, wie man da am besten vorgeht. Oft ist es ein Kampf, aber mit der richtigen Hilfe hast du gute Chancen, doch noch deine Rente zu bekommen. Wichtig ist, dass du nicht aufgibst und dich gut beraten lässt.

Fazit: Deine BU trotz Vorerkrankung ist machbar!

Also, am Ende des Tages ist es gar nicht so aussichtslos, wie es vielleicht klingt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen, selbst wenn du schon ein paar gesundheitliche Baustellen hast. Klar, es ist kein Spaziergang und du musst dich gut vorbereiten. Aber mit Ehrlichkeit bei den Gesundheitsfragen und vor allem mit einer anonymen Risikovoranfrage über einen Makler, stehen die Chancen gut, dass du am Ende doch einen passenden Schutz findest. Denk dran, es geht darum, deinen Lebensstandard abzusichern, falls du mal nicht mehr arbeiten kannst. Also, nimm dir die Zeit, informiere dich und lass dich nicht entmutigen. Es lohnt sich!

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