§ 728 BGB – Ansprüche des ausgeschiedenen Gesellschafters

Bürgerliches Gesetzbuch

§ 728 BGB – Ansprüche des ausgeschiedenen Gesellschafters

(1) Sofern im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vereinbart ist, ist die Gesellschaft verpflichtet, den ausgeschiedenen Gesellschafter von der Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu befreien und ihm eine dem Wert seines Anteils angemessene Abfindung zu zahlen. Sind Verbindlichkeiten der Gesellschaft noch nicht fällig, kann die Gesellschaft dem Ausgeschiedenen Sicherheit leisten, statt ihn von der Haftung nach § 721 zu befreien.

(2) Der Wert des Gesellschaftsanteils ist, soweit erforderlich, im Wege der Schätzung zu ermitteln.

(+++ § 728: Zur Nichtanwendung vgl. § 10 Abs. 5 KredWG +++) (+++ § 728: Zur Anwendung vgl. §§ 712a, 740c +++)

Stand: 27.01.2026

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