Hey du! Stehst du auch gerade vor der Frage, wie lange du eigentlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) brauchst? Das ist echt eine wichtige Sache, denn wenn du deinen Job nicht mehr machen kannst, muss ja trotzdem Geld reinkommen. Die Laufzeit ist da ein riesiger Punkt, der oft unterschätzt wird. Lass uns mal schauen, was da so wichtig ist und wie du das für dich am besten regelst.
Das Wichtigste im Überblick
- Am sichersten fährst du mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis zum Rentenalter von 67 läuft. Denn die meisten Leute, die berufsunfähig werden, bleiben es bis zum Ende ihres Vertrages.
- Wenn du aber merkst, dass du früher finanziell ausgesorgt hast, kannst du den Vertrag auch einfach kündigen und sparst dir die Beiträge.
- So hast du immer einen guten Schutz, aber auch die Möglichkeit, später Geld zu sparen, wenn es passt. Das ist ein guter Mittelweg.
- Kürzere Laufzeiten machen den Vertrag zwar billiger, aber im Ernstfall klafft oft eine riesige Lücke, die du selbst füllen müsstest.
- Überlege dir gut, wie deine Lebensplanung aussieht. Kinder, Kredite oder vielleicht ein früherer Ruhestandswunsch können die ideale Laufzeit beeinflussen.
Die Bedeutung der Laufzeit für deinen Berufsunfähigkeitsschutz
Wenn du über eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nachdenkst, ist die Laufzeit ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Aber mal ehrlich, das ist doch das Herzstück des Ganzen, oder? Stell dir vor, du schließt eine Versicherung ab, die dich nur ein paar Jahre absichert. Was passiert, wenn du dann wirklich mal nicht mehr arbeiten kannst? Genau, du stehst plötzlich ohne da. Die Laufzeit bestimmt letztendlich, wie lange du im Ernstfall auf die finanzielle Unterstützung zählen kannst.
Warum die Laufzeit deiner Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidend ist
Die Laufzeit ist im Grunde der Zeitraum, für den du Versicherungsschutz genießt. Das ist nicht nur eine Zahl auf dem Papier, sondern deine finanzielle Absicherung, falls du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Wenn du beispielsweise mit 30 Jahren eine BU abschließt und eine Laufzeit bis 55 wählst, bist du bis dahin geschützt. Aber was ist danach? Die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, steigt ja mit dem Alter eher an, nicht ab. Eine zu kurze Laufzeit kann also bedeuten, dass du genau dann ohne Schutz dastehst, wenn du ihn am dringendsten bräuchtest. Das ist, als würdest du dein Haus nur gegen Einbruch versichern, aber nicht gegen Feuer – irgendwie unvollständig, findest du nicht auch?
Die Rolle des Endalters bei der Absicherung deiner Arbeitskraft
Das Endalter, also das Datum, bis zu dem deine Versicherung läuft, ist hierbei besonders wichtig. Die meisten Experten raten dazu, die Laufzeit bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, also aktuell 67 Jahre, zu wählen. Warum? Weil die meisten Menschen, die berufsunfähig werden, das auch bis zum Rentenalter bleiben. Wenn du also eine kürzere Laufzeit wählst, zum Beispiel bis 60, und dann mit 58 berufsunfähig wirst, bekommst du nur noch zwei Jahre die Rente. Danach? Pech gehabt. Das kann eine riesige Lücke in deiner Altersvorsorge reißen. Denk mal drüber nach: Wenn du dann plötzlich keine Rente mehr bekommst, aber auch noch nicht in Rente gehen kannst, wie willst du dann deine Miete, deine Rechnungen und deinen Lebensunterhalt bestreiten? Das ist eine Frage, die man sich wirklich stellen sollte, bevor man sich für eine kurze Laufzeit entscheidet.
Wie lange brauchst du wirklich Schutz vor Berufsunfähigkeit?
Das ist die Kernfrage, die du dir stellen musst, wenn du über die Laufzeit deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nachdenkst. Es geht darum, wie lange du im Ernstfall auf dein Einkommen angewiesen bist, bis du vielleicht eine Rente bekommst oder anderweitig abgesichert bist. Die Sache ist: Niemand kann dir genau sagen, wann und ob du berufsunfähig wirst. Aber wir können uns die Wahrscheinlichkeiten anschauen.
Die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden
Schauen wir uns mal die Zahlen an. Die Wahrscheinlichkeit, dass du im Laufe deines Arbeitslebens berufsunfähig wirst, ist nicht zu unterschätzen. Statistiken zeigen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Menschen vor dem Erreichen des Rentenalters aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben kann. Für einen 30-jährigen Mann liegt die Wahrscheinlichkeit, vor dem Rentenalter berufsunfähig zu werden, bei etwa 41 Prozent. Bei Frauen ist es mit rund 37 Prozent nur unwesentlich geringer. Das sind keine kleinen Zahlen, oder? Das bedeutet, es ist durchaus realistisch, dass du betroffen sein könntest.
Die durchschnittliche Dauer von Berufsunfähigkeitsfällen
Wenn du dann mal berufsunfähig bist, ist das oft kein kurzes Intermezzo. Viele Menschen bleiben über Jahre hinweg in dieser Situation. Die Versicherer gehen davon aus, dass ein Großteil der Berufsunfähigkeitsfälle bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit andauert. Das ist ein wichtiger Punkt: Wenn du deine Versicherung nur bis 60 oder 65 abschließt, aber dann noch bis 67 arbeiten müsstest, klafft eine Lücke. Und diese Lücke musst du irgendwie füllen. Stell dir vor, du bekommst dann plötzlich kein Einkommen mehr, aber deine Rente fängt erst ein paar Jahre später an. Das kann finanziell echt eng werden. Deshalb ist es ratsam, die Laufzeit deiner BU so zu wählen, dass sie mindestens bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter reicht. So bist du auf der sicheren Seite, falls das Schlimmste eintritt.
Die optimale Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit bis zur Rente
Warum die Absicherung bis 67 Jahre empfohlen wird
Wenn du über die Laufzeit deiner Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenkst, führt kaum ein Weg an der Empfehlung vorbei: Schließe sie bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter ab, also aktuell bis 67 Jahre. Das ist nicht nur die gängige Meinung von Experten und Verbraucherschützern, sondern auch eine ziemlich praktische Sache. Stell dir vor, du wirst mit 60 berufsunfähig. Wenn dein Vertrag dann nur bis 65 läuft, klafft eine Lücke von zwei Jahren, in denen du plötzlich ohne Einkommen dastehst, aber noch nicht in Rente bist. Diese Jahre müsstest du irgendwie überbrücken, und das kann schnell teuer werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass du vor dem Rentenalter berufsunfähig wirst, ist nicht zu unterschätzen. Statistiken zeigen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Leute betroffen ist. Eine Absicherung bis 67 gibt dir also die Sicherheit, dass du im Ernstfall bis zum regulären Rentenbeginn abgesichert bist.
Die Konsequenzen verkürzter Laufzeiten
Klar, eine kürzere Laufzeit, sagen wir bis 60 oder 65, macht deine Versicherung erstmal günstiger. Das klingt verlockend, gerade wenn du auf dein Budget achten musst. Aber denk mal drüber nach, was passiert, wenn du wirklich berufsunfähig wirst und dein Vertrag dann schon ausgelaufen ist. Die Lücke, die entsteht, kann riesig sein. Wenn du zum Beispiel eine monatliche Rente von 2.000 Euro versichert hast und dein Vertrag endet sieben Jahre früher als dein Rentenalter, dann fehlen dir mal eben über 168.000 Euro. Und das ist nur die reine Summe, ohne Inflation oder die Möglichkeit, dass du vielleicht gar nicht mehr die Kraft hast, dir über die Jahre ein eigenes Polster aufzubauen. Manche Leute denken, sie könnten ja dann einfach kündigen, wenn sie merken, dass sie es doch nicht mehr brauchen. Aber das ist ein Risiko. Denn wenn du erst mal berufsunfähig bist, kannst du den Vertrag nicht mehr einfach so verlängern oder neu abschließen. Eine zu kurze Laufzeit kann also im schlimmsten Fall bedeuten, dass du im Alter plötzlich ohne das Geld dastehst, das du dringend bräuchtest. Es ist wie ein Sparschwein, das du zu früh aufbrichst – das Geld ist weg, und du stehst da.
Kosten und Nutzen der Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit
Wie sich die Laufzeit auf deine Beiträge auswirkt
Klar, eine längere Laufzeit bei deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bedeutet erstmal höhere monatliche Beiträge. Das ist ja auch logisch, denn der Versicherer muss ja länger das Risiko tragen, dir im Ernstfall eine Rente zu zahlen. Stell dir vor, du schließt eine BU bis 67 ab. Das sind dann vielleicht 15 % mehr im Vergleich zu einer Absicherung bis 65. Und wenn du nur bis 60 versichert sein willst, sparst du im Vergleich zu 67 sogar fast die Hälfte der Beiträge. Das klingt erstmal verlockend, oder?
Die finanzielle Lücke bei zu kurzer Absicherung
Aber hier liegt der Haken: Diese vermeintliche Ersparnis kann dich später teuer zu stehen kommen. Wenn du mit 60 oder 65 berufsunfähig wirst, aber dein Vertrag nur bis dahin läuft, stehst du plötzlich ohne Einkommen da. Die Lücke bis zum Renteneintritt musst du dann irgendwie überbrücken. Und das kann richtig ins Geld gehen. Denk mal drüber nach:
- Längere Finanzierungslücke: Je früher die BU endet, desto länger musst du die Zeit bis zur Rente selbst finanzieren.
- Hohe Kapitalanforderungen: Um die fehlenden Rentenzahlungen auszugleichen, bräuchtest du ein riesiges Vermögen. Bei einer Rente von 2.500 Euro pro Monat und einer Lücke von sieben Jahren reden wir hier schnell von mehreren hunderttausend Euro, die du angespart haben müsstest.
- Statistiken sprechen Bände: Viele Menschen, die berufsunfähig werden, bleiben es bis zum Ende ihres Erwerbslebens. Das Risiko, dass du die Versicherung genau dann brauchst, wenn sie endet, ist also nicht klein.
Es ist also eine Abwägung: Weniger Beitrag jetzt oder mehr Sicherheit später. Die meisten Experten raten dazu, die Laufzeit so lang wie möglich zu wählen, also bis zum gesetzlichen Rentenalter von 67 Jahren. Denn wenn du doch früher finanziell so gut aufgestellt bist, dass du die BU nicht mehr brauchst, kannst du sie ja immer noch kündigen und sparst dann die Beiträge für die restliche Laufzeit. Das ist oft die sicherere Variante.
Flexibilität bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit
Manchmal denkt man ja, dass so eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) eine ziemlich starre Angelegenheit ist. Einmal abgeschlossen, und dann läuft das Ding, wie es läuft. Aber ganz so ist es nicht. Es gibt durchaus Spielraum, und das ist auch gut so.
Wann du deine Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen kannst
Das ist ein Punkt, der viele Leute beschäftigt: "Kann ich das Ding nicht einfach loswerden, wenn ich es nicht mehr brauche?" Ja, kannst du. Die gute Nachricht ist: Wenn du deine finanzielle Situation so auf die Reihe kriegst, dass du keine BU-Rente mehr brauchst, kannst du den Vertrag kündigen. Stell dir vor, du hast mit 55 Jahren deine Schulden abbezahlt, deine Altersvorsorge ist gut gefüllt, und du weißt, dass du bis zur Rente locker durchkommst. Dann macht es Sinn, die Beiträge zu sparen. Das ist oft besser, als am Anfang zu versuchen, irgendwie an den Beiträgen zu drehen, um sie zu senken. Du sparst dann quasi am Ende der Laufzeit, wenn du es dir leisten kannst. Das ist die sicherere Variante.
Die Möglichkeit der nachträglichen Laufzeitverlängerung
Das ist ein bisschen kniffliger. Grundsätzlich ist es so, dass die Laufzeit deiner BU feststeht, sobald du den Vertrag abschließt. Eine nachträgliche Verlängerung ist meistens nicht drin. Es gibt aber Ausnahmen. Wenn der Gesetzgeber beschließt, dass wir alle länger arbeiten müssen – was ja schon ein paar Mal passiert ist – und das Renteneintrittsalter nach oben schraubt, dann bieten manche Versicherer an, die Laufzeit deiner BU entsprechend anzupassen. Aber Achtung: Diese Verlängerung ist oft teuer, weil du ja älter bist und das Risiko für den Versicherer steigt. Außerdem ist das nicht bei allen Anbietern möglich. Deshalb ist es so wichtig, von vornherein eine lange Laufzeit zu wählen, am besten bis 67. So vermeidest du diese Probleme und die teuren Nachzahlungen, falls sich das Rentenalter verschiebt.
Strategien zur Beitragsersparnis bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
Wenn du überlegst, wie du bei deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) Geld sparen kannst, kommt schnell die Frage nach der Laufzeit auf. Klar, eine kürzere Laufzeit bedeutet erstmal niedrigere Beiträge. Aber ist das wirklich der beste Weg, um langfristig Kosten zu sparen?
Beiträge sparen durch kluge Laufzeitwahl
Die Versuchung ist groß: Eine kürzere Laufzeit, zum Beispiel bis 60 oder 65 statt bis 67, senkt deine monatlichen Ausgaben. Das klingt erstmal vernünftig, besonders wenn du denkst, dass du bis dahin finanziell ausgesorgt hast. Aber denk mal drüber nach:
- Statistiken zeigen: Ein großer Teil der Menschen, die berufsunfähig werden, bleibt es bis zum Ende des Vertrags. Wenn du deine Laufzeit verkürzt, riskierst du, dass die Versicherung genau dann endet, wenn du sie am dringendsten brauchen könntest.
- Die Lücke im Alter: Eine verkürzte Laufzeit bedeutet weniger Zeit, um Kapital für die Altersvorsorge aufzubauen, falls du doch früher aus dem Job aussteigen musst.
- Versteckte Kosten: Manche Versicherer erhöhen sogar die Beiträge, wenn du eine kürzere Laufzeit wählst, weil das Risiko für sie steigt, dass du früher Leistungen benötigst, ohne dass du dafür lange eingezahlt hast.
Sinnvolles Sparen am Ende der Laufzeit
Anstatt am Anfang Beiträge zu sparen, indem du die Laufzeit verkürzt, gibt es einen sichereren Weg: Schließe deine BU-Versicherung so lang wie möglich ab, idealerweise bis zum gesetzlichen Rentenalter von 67 Jahren. Wenn du dann merkst, dass du finanziell so gut aufgestellt bist, dass du die Versicherung nicht mehr brauchst, kannst du sie immer noch kündigen oder reduzieren. Das ist eine viel klügere Strategie, denn so hast du den Schutz, wenn du ihn brauchst, und sparst Geld, wenn du es dir leisten kannst. So sparst du Beiträge mit dem geringsten Risiko.
Individuelle Bedürfnisse und die Berufsunfähigkeitsversicherung Laufzeit
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Berücksichtigung deiner persönlichen Lebensplanung
Deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist kein Einheitsbrei. Klar, die meisten Leute packen die Laufzeit bis zum Rentenalter, also 67, drauf. Das ist auch meistens die schlauste Idee, weil die Wahrscheinlichkeit, dass du im Alter berufsunfähig wirst, ziemlich hoch ist. Aber hey, wir sind alle verschieden, oder? Deine Lebensplanung sieht vielleicht anders aus. Vielleicht hast du vor, früher in Rente zu gehen, oder du hast andere Pläne, die die Laufzeit beeinflussen.
Die Rolle von Kindererziehung und Darlehensablösung
Denk mal drüber nach: Wenn du Kinder hast, kann das deine finanzielle Situation und deine Absicherungsbedürfnisse verändern. Vielleicht möchtest du während der Elternzeit oder wenn die Kinder noch klein sind, eine höhere Absicherung haben. Oder du hast einen großen Kredit am Laufen, zum Beispiel für ein Haus. Wenn du dann berufsunfähig wirst, muss die BU ja nicht nur deinen Lebensunterhalt sichern, sondern vielleicht auch noch die Kreditraten abdecken, bis der Kredit durch ist. Das sind alles Punkte, die du bei der Laufzeit deiner BU berücksichtigen solltest. Es geht darum, dass der Schutz zu dir passt, nicht umgekehrt. Manchmal kann es sinnvoll sein, die Laufzeit an solche Lebensereignisse anzupassen, auch wenn das vielleicht nicht die Standardempfehlung ist. Aber Achtung: Kürzer ist nicht immer besser, nur weil es erstmal billiger wirkt. Das kann nach hinten losgehen.
Die Tücken verkürzter Laufzeiten bei der Berufsunfähigkeitsversicherung
Manchmal locken vermeintlich günstige Angebote mit kürzeren Laufzeiten. Das klingt erstmal verlockend, weil die monatlichen Beiträge niedriger sind. Aber Vorsicht: Das kann dich teuer zu stehen kommen, wenn du wirklich mal auf die Absicherung angewiesen bist. Stell dir vor, du schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ab, die nur bis 60 läuft, obwohl dein reguläres Rentenalter 67 ist. Was passiert, wenn du mit 58 berufsunfähig wirst? Du bekommst dann nur noch für zwei Jahre die Leistung, obwohl du vielleicht noch viele Jahre nicht arbeiten kannst. Das ist eine Lücke, die dich finanziell ganz schön ins Schwitzen bringen kann.
Warum vermeintliche Sparmodelle teuer werden können
Viele Leute denken, sie könnten sparen, indem sie die Laufzeit ihrer BU verkürzen. Das ist ein Trugschluss. Die Beiträge sind zwar anfangs niedriger, aber die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, steigt ja mit dem Alter. Wenn du also erst spät im Leben berufsunfähig wirst, aber deine Versicherung schon ausgelaufen ist, stehst du ziemlich dumm da. Die Versicherer wissen das und kalkulieren entsprechend. Eine kürzere Laufzeit bedeutet oft nicht unbedingt ein Schnäppchen, sondern eher ein höheres Risiko für dich.
- Die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit steigt mit dem Alter. Wer also eine kürzere Laufzeit wählt, riskiert, dass der Vertrag genau dann endet, wenn das Risiko am höchsten ist.
- Die finanzielle Lücke kann enorm sein. Stell dir vor, du bekommst statt einer Rente bis 67 nur bis 60. Das sind sieben Jahre, in denen dir im Ernstfall Tausende von Euros fehlen. Bei einer angenommenen Rente von 2.500 Euro pro Monat fehlen dir so schnell mal über 200.000 Euro.
- Die Kosten für eine nachträgliche Verlängerung sind oft happig. Wenn du merkst, dass du doch länger abgesichert sein möchtest, ist eine Verlängerung bei vielen Versicherern entweder gar nicht oder nur zu deutlich höheren Preisen möglich.
Die Gefahr einer Versorgungslücke im Alter
Eine zu kurze Laufzeit deiner BU kann auch deine Altersvorsorge gefährden. Wenn du frühzeitig berufsunfähig wirst und deine BU-Rente endet, bevor deine gesetzliche Rente beginnt, musst du diese Jahre irgendwie überbrücken. Das bedeutet, du brauchst Rücklagen. Und mal ehrlich, wer kann schon mal eben so mehrere Hunderttausend Euro zur Seite legen, nur für den Fall, dass die BU ausläuft? Die meisten Menschen können das nicht. Eine gut gewählte, lange Laufzeit ist daher keine unnötige Ausgabe, sondern eine wichtige Säule deiner gesamten finanziellen Absicherung. Sie schützt dich nicht nur vor dem plötzlichen Einkommensverlust, sondern hilft auch, deine finanzielle Stabilität bis ins hohe Alter zu wahren.
Die Bedeutung des gesetzlichen Rentenalters für deine Berufsunfähigkeitsversicherung
Wie sich das Renteneintrittsalter auf deine Absicherung auswirkt
Das gesetzliche Rentenalter ist ein echt wichtiger Punkt, wenn du über die Laufzeit deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nachdenkst. Stell dir vor, du wirst berufsunfähig – hoffentlich passiert das nicht, aber man muss ja vorbereitet sein. Die BU soll ja genau diese Lücke füllen, bis du dann irgendwann deine Rente bekommst. Und genau da kommt das Renteneintrittsalter ins Spiel. Wenn du deine BU nur bis 65 laufen lässt, aber das gesetzliche Rentenalter vielleicht bei 67 liegt, dann hast du erstmal ein Problem.
Die Notwendigkeit einer vorausschauenden Laufzeitplanung
Das Ding ist: Das Rentenalter wird ja immer mal wieder angepasst. Was heute 67 ist, kann in zehn Jahren schon 68 oder 69 sein. Wenn deine BU-Versicherung aber nur bis 67 läuft, und du wirst dann mit 66 berufsunfähig, dann ist dein Schutz plötzlich weg, obwohl du noch gar keine Rente bekommst. Das kann echt übel enden, weil du dann plötzlich ohne Einkommen dastehst. Deshalb ist es so wichtig, dass du deine BU-Laufzeit nicht nur auf das aktuelle Rentenalter ausrichtest, sondern vorausschauend planst. Denk mal drüber nach, was passiert, wenn du:
- Frühzeitig berufsunfähig wirst: Sagen wir mal mit 40. Dann fehlen dir ja nicht nur ein paar Jahre bis zur Rente, sondern potenziell Jahrzehnte. Ohne eine lange Laufzeit deiner BU wird das richtig teuer.
- Das Renteneintrittsalter steigt: Wie gesagt, das ist keine feste Größe. Wenn deine BU-Laufzeit nicht flexibel ist oder du sie nicht verlängern kannst, stehst du im Regen.
- Die Inflation deine Rentenhöhe auffrisst: Selbst wenn du eine BU-Rente bekommst, die Kaufkraft sinkt über die Jahre. Eine zu kurze Laufzeit bedeutet, dass du am Ende weniger Geld hast, als du eigentlich bräuchtest, um deinen Lebensstandard zu halten.
Viele Leute denken, sie sparen Geld, wenn sie die Laufzeit verkürzen. Aber das ist oft ein Trugschluss. Die Lücke, die dann entsteht, wenn du wirklich mal auf die BU angewiesen bist, kann riesig sein. Und diese Lücke musst du dann irgendwie füllen – am besten nicht mit dem, was du eigentlich für deine Altersvorsorge gespart hast. Eine Laufzeit bis zum gesetzlichen Rentenalter, und am besten noch mit einer Option zur Verlängerung, ist da meist die sicherere Wahl. So bist du auf der sicheren Seite, egal wie sich die Rentengesetze noch ändern.
Mehrere Berufsunfähigkeitsversicherungen mit unterschiedlichen Laufzeiten?
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Manchmal hört man von Leuten, die empfehlen, mehrere BU-Verträge abzuschließen. Stell dir vor: Ein Vertrag läuft bis 67, deckt die Grundabsicherung ab. Ein anderer, kürzerer Vertrag bis 58, um vielleicht einen Kredit abzuzahlen. Und noch einer bis 50, weil die Kinder dann ja aus dem Haus sind. Klingt auf den ersten Blick vielleicht clever, oder? Aber mal ehrlich, das Leben spielt oft nicht nach Plan.
Was passiert, wenn die Kreditrückzahlung länger dauert? Oder wenn ein Kind doch länger Unterstützung braucht? Solche gestaffelten Laufzeiten sind im Nachhinein kaum noch zu reparieren. Und das Schlimmste: Wenn du dann wirklich berufsunfähig wirst, kann es sein, dass du plötzlich ohne ausreichenden Schutz dastehst, weil ein Vertrag schon ausgelaufen ist.
Die Risiken von gestaffelten Laufzeiten:
- Unvorhergesehene Lebensereignisse: Pläne ändern sich, und du bist nicht mehr so flexibel, wie du dachtest.
- Lücken im Schutz: Ein Vertrag endet, der nächste beginnt erst später oder gar nicht mehr.
- Komplexität: Mehrere Verträge zu verwalten, kann schnell unübersichtlich werden.
Warum eine einheitliche, lange Laufzeit oft besser ist:
Die meisten Experten raten dazu, die BU-Versicherung möglichst lange laufen zu lassen, idealerweise bis zum gesetzlichen Rentenalter von 67 Jahren. Das mag auf den ersten Blick teurer erscheinen, aber im Ernstfall bist du damit am besten abgesichert. Stell dir vor, du wirst mit 60 berufsunfähig. Wenn dein Vertrag nur bis 65 läuft, stehst du danach plötzlich ohne Einkommen da, bis deine Rente beginnt. Eine lange Laufzeit gibt dir da einfach mehr Sicherheit. Es ist wie bei einem guten Werkzeug: Lieber einmal richtig investieren, als ständig nachbessern zu müssen.
Fazit: Wie lange brauchst du wirklich Schutz?
Also, am Ende des Tages ist die Sache doch recht klar: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann schließe deine Berufsunfähigkeitsversicherung am besten bis 67 ab. Klar, das kostet erstmal mehr, aber denk mal drüber nach, was passiert, wenn du wirklich mal ausfällst und dein Vertrag schon vorher endet. Die Lücke, die da entsteht, ist riesig und die kannst du wahrscheinlich nicht mal eben so stopfen. Wenn du dann doch merkst, dass du den Schutz nicht mehr brauchst, weil du finanziell top dastehst, kannst du ihn ja immer noch kündigen. Lieber am Ende sparen als im Ernstfall dumm dazustehen, oder?

