Berufsunfähigkeit Absicherung – Wie sicherst du dein Einkommen?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

Berufsunfähigkeit Absicherung – Wie sicherst du dein Einkommen?

Mann denkt über Einkommenssicherung nach.

Stell dir vor, du kannst von heute auf morgen nicht mehr arbeiten. Egal ob durch Krankheit oder einen Unfall – dein Einkommen fällt weg. Das kann schnell zu einer echten finanziellen Katastrophe werden, denn die staatliche Absicherung reicht oft hinten und vorne nicht. In diesem Artikel schauen wir uns an, wie du deine Arbeitskraft absichern kannst, damit du auch im Ernstfall deinen Lebensstandard halten kannst. Die Berufsunfähigkeit Absicherung ist dabei das A und O.

Wichtige Punkte zur Berufsunfähigkeit Absicherung

  • Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital. Eine Berufsunfähigkeit Absicherung schützt dein Einkommen, falls du nicht mehr arbeiten kannst.
  • Der Staat zahlt im Ernstfall meist nur eine geringe Erwerbsminderungsrente. Das reicht oft nicht aus, um deinen Lebensstandard zu halten.
  • Je früher du eine Berufsunfähigkeit Absicherung abschließt, desto günstiger sind die Beiträge und desto besser sind die Konditionen.
  • Achte bei der Wahl deiner Versicherung auf wichtige Klauseln wie den Verzicht auf abstrakte Verweisung und eine lange Laufzeit.
  • Eine Nachversicherungsgarantie erlaubt dir, deine Absicherung später ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen, wenn sich dein Leben ändert.

Warum eine berufsunfähigkeit absicherung unerlässlich ist

Dein Einkommen als dein größtes Kapital

Mal ehrlich, dein Einkommen ist wahrscheinlich das Wertvollste, was du besitzt. Denk mal drüber nach: Über dein Berufsleben hinweg verdienst du damit ein Vermögen, oft weit über eine Million Euro. Das ist mehr als so mancher sich für sein Traumauto hinblättert, und dafür schließt man ja auch eine Vollkasko ab, oder? Deine Arbeitskraft ist aber noch viel, viel wertvoller. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist im Grunde wie eine Vollkasko für genau diese Arbeitskraft. Sie schützt dich davor, dass du plötzlich ohne dieses Haupteinkommen dastehst.

Die Lücke der staatlichen Absicherung

Viele denken ja, der Staat fängt einen schon auf, wenn man nicht mehr arbeiten kann. Die Wahrheit ist aber, dass die staatliche Erwerbsminderungsrente oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Gerade wenn du noch jung bist und noch nicht lange in die Rentenkasse eingezahlt hast, fällt diese Rente meistens ziemlich mager aus. Sie reicht oft kaum zum Leben und schon gar nicht, um deinen bisherigen Lebensstandard zu halten. Du könntest dich also schnell in einer finanziellen Notlage wiederfinden, wenn du dich nur auf den Staat verlässt.

Die Folgen eines Einkommensausfalls

Stell dir mal vor, du kannst von heute auf morgen nicht mehr arbeiten – wegen einer Krankheit oder einem Unfall. Das ist nicht nur persönlich hart, sondern kann auch finanziell richtig übel enden. Ohne dein regelmäßiges Einkommen wird es schnell eng. Miete, Kredite, laufende Kosten – all das muss ja weiter bezahlt werden. Wenn du dann nur auf die kleine Erwerbsminderungsrente oder deine Ersparnisse angewiesen bist, kann das schnell zu einer echten existenziellen Krise führen. Eine BU-Versicherung schließt diese Lücke und gibt dir die Sicherheit, dass dein Lebensstandard auch im Ernstfall gesichert ist.

Den richtigen zeitpunkt für deine absicherung finden

Manchmal schiebt man Dinge auf, die einem nicht sofort wichtig erscheinen. Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft gehört aber definitiv nicht dazu. Stell dir vor, dein Einkommen bricht weg – das ist eine Situation, die du lieber heute als morgen absichern solltest. Je früher du dich darum kümmerst, desto besser für deinen Geldbeutel und deine Konditionen.

Frühzeitig handeln: Geringere Beiträge, bessere Konditionen

Wenn du jung bist und noch keine großen gesundheitlichen Probleme hast, sind die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) meist deutlich niedriger. Versicherer sehen dich als geringeres Risiko. Das bedeutet, du zahlst über die gesamte Laufzeit weniger Geld für denselben Schutz. Außerdem sind die Gesundheitsfragen in jungen Jahren oft einfacher zu beantworten, und du vermeidest mögliche Ausschlüsse oder Zuschläge, die später dazukommen könnten. Denk mal drüber nach: Ein paar Euro mehr im Monat jetzt können dir später eine Menge Geld sparen und dir einen besseren Schutz sichern.

Die Gefahren des Aufschiebens

Was passiert, wenn du wartest? Nun, das Leben ist unberechenbar. Ein Unfall, eine Krankheit – das kann schneller passieren, als du denkst. Wenn du dann erst eine BU abschließen willst, wird es komplizierter. Deine Beiträge steigen, und es kann sein, dass bestimmte Vorerkrankungen nicht mehr mitversichert werden oder du gar keinen Vertrag mehr bekommst. Stell dir vor, du bist auf deine Arbeitskraft angewiesen und kannst sie nicht absichern, weil du zu lange gewartet hast. Das ist eine wirklich unangenehme Lage, die du dir ersparen kannst.

Absicherung bereits während der Ausbildung

Auch als Azubi oder Student bist du nicht vor den Risiken gefeit, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Dein Einkommen mag jetzt noch nicht riesig sein, aber es ist dein Startkapital für die Zukunft. Eine BU-Versicherung in dieser Phase ist oft sehr günstig. Sie legt den Grundstein für deine finanzielle Sicherheit, noch bevor du richtig im Berufsleben stehst. So sicherst du dir frühzeitig gute Konditionen, die du später vielleicht nicht mehr bekommst. Es ist eine Investition in deine Zukunft, die sich wirklich auszahlt, auch wenn die monatliche Rente am Anfang vielleicht noch nicht so hoch ist.

Die passende absicherung für deine individuelle situation

Ermittlung deines Bedarfs: Wie viel brauchst du wirklich?

Bevor du überhaupt an Versicherungen denkst, nimm dir mal einen Moment Zeit und überleg dir ganz ehrlich, wie viel Geld du jeden Monat zum Leben brauchst. Schnapp dir einen Block und Stift und schreib alles auf: Miete, Strom, Essen, Versicherungen, Auto, Hobbys – einfach alles. Oft ist das Ergebnis höher, als man sich eingestehen will. Wenn dein Einkommen plötzlich wegfällt, frag dich: Worauf würdest du als Erstes verzichten? Das ist dein Anhaltspunkt, um deinen Bedarf zu ermitteln. Es geht darum, deinen aktuellen Lebensstandard so gut wie möglich zu halten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung als Kernstück

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist quasi das Herzstück deiner Einkommensabsicherung. Sie springt ein, wenn du deinen Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Anders als die staatliche Erwerbsminderungsrente, die oft nur einen Bruchteil deines Einkommens abdeckt und an strenge Bedingungen geknüpft ist, zahlt die BU eine vereinbarte Rente, die dir hilft, deine Ausgaben zu decken. Denk dran, dass die statistische Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, nicht zu unterschätzen ist.

Kombinationen mit anderen Versicherungen

Manchmal reicht eine BU allein nicht aus, oder es gibt sinnvollere Kombinationen. Je nach Lebenssituation kann es zum Beispiel sinnvoll sein, eine Risikolebensversicherung hinzuzunehmen, falls du eine Familie hast, die abgesichert werden muss. Oder denk über eine Unfallversicherung nach, die zusätzliche Leistungen bringt, wenn du durch einen Unfall berufsunfähig wirst. Wichtig ist, dass du nicht einfach irgendwelche Verträge kombinierst, sondern ein durchdachtes Konzept hast, das wirklich zu dir passt. Lass dich da am besten beraten, damit du nicht doppelt zahlst oder Lücken hast.

Worauf du bei der wahl deiner berufsunfähigkeit absicherung achten solltest

Absicherung der Arbeitskraft und des Einkommens

Wenn du dich entscheidest, deine Arbeitskraft abzusichern, gibt es ein paar Dinge, auf die du wirklich achten solltest. Es ist nicht damit getan, einfach irgendeinen Vertrag abzuschließen. Du musst schon genau hinschauen, damit du im Ernstfall auch wirklich das bekommst, was dir zusteht.

Verzicht auf abstrakte Verweisung: Dein Schutz vor Zwangsumschulung

Das ist ein Punkt, der super wichtig ist. Stell dir vor, du bist Schreiner und kannst deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Wenn dein Vertrag eine "abstrakte Verweisung" zulässt, könnte der Versicherer sagen: "Okay, du kannst nicht mehr Schreiner sein, aber du könntest ja theoretisch als Nachtportier arbeiten." Und zack – keine Rente für dich, weil du ja noch einen anderen Job machen könntest. Das willst du auf keinen Fall! Achte also darauf, dass in deinem Vertrag steht, dass die Versicherung auf diese "abstrakte Verweisung" verzichtet. Das bedeutet, die Versicherung bezieht sich immer auf deine zuletzt ausgeübte Tätigkeit. So bist du davor geschützt, in einen Job gezwungen zu werden, der vielleicht gar nicht zu dir passt oder den du gar nicht ausüben kannst.

Leistungsausschlüsse vermeiden oder minimieren

Manche Verträge enthalten Klauseln, die bestimmte Krankheiten oder Situationen von der Leistung ausschließen. Das kann zum Beispiel bei bestimmten Vorerkrankungen der Fall sein oder auch bei bestimmten Risikosportarten, die du vielleicht betreibst. Wenn du solche Ausschlüsse siehst, solltest du genau prüfen, ob das für dich relevant ist. Manchmal ist es besser, einen etwas höheren Beitrag zu zahlen, dafür aber ohne diese Lücken im Schutz. Oder du verhandelst mit dem Versicherer, ob man diese Ausschlüsse vielleicht mit einem Aufschlag abdecken kann und dieser Aufschlag nach einer gewissen Zeit wegfällt. Es geht darum, dass du im Ernstfall nicht plötzlich ohne Geld dastehst, weil deine spezielle Situation nicht abgedeckt ist.

Die Bedeutung einer langen Laufzeit

Denk mal darüber nach, wie lange du voraussichtlich arbeiten wirst. Die meisten Leute arbeiten bis 65 oder sogar 67. Deine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte also mindestens bis zu diesem Alter laufen. Wenn du jetzt mit 25 anfängst und einen Vertrag abschließt, der nur bis 55 läuft, hast du danach eine Lücke, bis deine gesetzliche Rente anfängt zu fließen. Und diese Lücke kann finanziell ziemlich schmerzhaft sein. Eine lange Laufzeit ist also keine unnötige Ausgabe, sondern eine Absicherung für deine gesamte Erwerbsphase. Überlege dir gut, wie lange du dich absichern möchtest, denn nachträglich die Laufzeit zu verlängern, ist oft schwierig oder gar nicht mehr möglich, ohne neue Gesundheitsprüfungen zu machen.

Die nachversicherungsgarantie: Flexibilität für dein leben

Anpassung an Lebensveränderungen ohne erneute Gesundheitsprüfung

Stell dir vor, dein Leben ändert sich – vielleicht heiratest du, gründest eine Familie oder kaufst dir endlich dein eigenes Haus. Das sind tolle Ereignisse, die aber oft auch mit höheren Ausgaben verbunden sind. Wenn du dann plötzlich berufsunfähig werden solltest, reicht die ursprüngliche Absicherung vielleicht nicht mehr aus. Genau hier kommt die Nachversicherungsgarantie ins Spiel. Sie ist wie ein eingebauter Flexibilitäts-Booster für deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Mit dieser Klausel kannst du deine BU-Rente später erhöhen, ohne noch einmal zum Arzt rennen und Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Das ist ein riesiger Vorteil, denn dein Gesundheitszustand kann sich ja über die Jahre ändern, und du möchtest nicht plötzlich wegen einer neuen Vorerkrankung keine höhere Absicherung mehr bekommen können.

Wann eine Nachversicherung sinnvoll ist

Es gibt bestimmte Lebensphasen, in denen eine Erhöhung deiner BU-Rente besonders sinnvoll ist. Denk mal darüber nach:

  • Berufseinstieg: Nach der Ausbildung oder dem Studium verdienst du wahrscheinlich mehr. Deine Ausgaben steigen, und damit auch der Bedarf an einer höheren Absicherung.
  • Heirat oder Partnerschaft: Wenn du Verantwortung für eine weitere Person übernimmst, möchtest du diese natürlich auch finanziell absichern können, falls dir etwas zustößt.
  • Familiengründung: Mit Kindern steigen die Kosten für Wohnraum, Ernährung und Bildung enorm. Eine höhere BU-Rente ist hier fast schon ein Muss.
  • Immobilienkauf: Ein Haus oder eine Wohnung ist eine große Investition. Die Raten müssen auch im Falle einer Berufsunfähigkeit weitergezahlt werden können.
  • Gehaltserhöhungen: Auch ohne die oben genannten Ereignisse kann dein Einkommen steigen. Die Nachversicherung erlaubt dir, deine Absicherung daran anzupassen.

Die Vorteile für junge Menschen

Gerade für junge Leute ist die Nachversicherungsgarantie Gold wert. Wenn du früh anfängst, deine BU abzuschließen – vielleicht schon während der Ausbildung oder im ersten Job –, sind die Beiträge meist noch sehr niedrig. Aber dein Leben entwickelt sich weiter. Du wirst älter, dein Einkommen steigt, und deine Verantwortung wächst. Ohne die Nachversicherungsgarantie müsstest du für jede Erhöhung deiner BU-Rente einen neuen Antrag stellen und dich wieder den Gesundheitsfragen stellen. Das kann schnell zum Problem werden, wenn du in der Zwischenzeit vielleicht eine Allergie entwickelt hast oder dir beim Sport das Kreuzband gerissen ist. Mit der Nachversicherungsgarantie sicherst du dir die Option, deine Absicherung flexibel anzupassen, ohne dass dein aktueller Gesundheitszustand eine Rolle spielt. Das gibt dir langfristig Sicherheit und schützt dich vor Versorgungslücken, die durch unvorhergesehene Lebensereignisse entstehen könnten.

Die höhe deiner berufsunfähigkeitsrente bestimmen

Okay, lass uns mal über die Höhe deiner BU-Rente sprechen. Das ist echt ein wichtiger Punkt, denn am Ende soll die Versicherung ja deinen Lebensstandard sichern, wenn du mal nicht mehr arbeiten kannst. Stell dir vor, du verdienst jetzt sagen wir mal 2.500 Euro netto im Monat. Wenn du dann berufsunfähig wirst, möchtest du ja nicht plötzlich auf der Straße landen, oder? Deshalb ist es wichtig, dass die Rente nah an dein aktuelles Nettoeinkommen rankommt.

Orientierung am Nettoeinkommen

Die Faustregel hier ist: Deine BU-Rente sollte mindestens 75 Prozent deines letzten Nettoeinkommens abdecken. Warum Netto? Weil du ja von deinem Netto lebst, nicht vom Brutto. Wenn du also 2.500 Euro netto verdienst, solltest du eine BU-Rente von mindestens 1.875 Euro anstreben. Manche sagen auch, 1.000 Euro sind das absolute Minimum, aber das hängt echt von deinen Ausgaben ab. Denk mal drüber nach, was du so brauchst: Miete, Essen, Versicherungen, Hobbys – all das muss ja weiter bezahlt werden.

Mindestabsicherung für den Lebensstandard

Es geht darum, deinen gewohnten Lebensstandard zu halten. Wenn du bisher gut gelebt hast und dir auch mal was gönnst, dann brauchst du entsprechend mehr. Eine zu niedrige Rente kann echt unangenehm werden, weil du dann vielleicht doch auf staatliche Unterstützung angewiesen bist oder dein Erspartes angreifen musst. Und das wollen wir ja vermeiden. Die BU-Rente soll deine finanzielle Existenz sichern.

Besonderheiten für Azubis und Berufseinsteiger

Gerade wenn du noch am Anfang stehst, ist das Thema vielleicht etwas anders. Als Azubi ist dein Einkommen oft noch nicht so hoch. Viele Versicherer setzen hier eine Obergrenze für die BU-Rente, oft so um die 1.500 Euro. Aber auch hier gilt: Schau, was du wirklich brauchst. Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst und wenig Ausgaben hast, mag das reichen. Aber denk dran, dass deine Ausgaben steigen, wenn du später mal alleine wohnst oder eine Familie gründest. Deshalb ist es gut, wenn du die Möglichkeit hast, die Rente später noch zu erhöhen, zum Beispiel durch eine Nachversicherungsgarantie. Das ist echt Gold wert, wenn sich dein Leben ändert.

Gesundheitsfragen ehrlich beantworten: Ein Muss für deinen schutz

Die Konsequenzen falscher Angaben

Wenn du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, kommst du um die Gesundheitsfragen nicht herum. Das ist auch gut so, denn die Versicherer müssen ja wissen, mit welchem Risiko sie es zu tun haben. Aber Achtung: Falsche oder unvollständige Angaben können dazu führen, dass dein Versicherungsschutz im Ernstfall erlischt. Stell dir vor, du zahlst jahrelang brav deine Beiträge und wenn du die Versicherung dann wirklich brauchst, heißt es plötzlich: "Pech gehabt, weil du damals etwas verschwiegen hast." Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann dich finanziell richtig hart treffen. Die Versicherung kann den Vertrag rückwirkend kündigen oder die Leistung verweigern. Das kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass du ohne Einkommen dastehst und die Versicherung auch nicht zahlt. Also, nimm dir die Zeit und beantworte die Fragen so genau wie möglich.

Vorbereitung auf die Gesundheitsprüfung

Bevor du überhaupt den Antrag ausfüllst, solltest du dich gut vorbereiten. Das Wichtigste ist, dass du dir deine medizinische Vergangenheit vor Augen führst. Denk an:

  • Alle Arztbesuche der letzten Jahre (auch beim Zahnarzt, Physiotherapeuten etc.).
  • Alle Behandlungen, auch wenn sie nur kurz waren.
  • Alle Medikamente, die du regelmäßig oder auch nur gelegentlich nimmst.
  • Alle Krankenhausaufenthalte, egal wie lange sie gedauert haben.

Manche Versicherer fragen nur nach den letzten fünf Jahren, andere wollen zehn Jahre zurückblicken. Es ist ratsam, sich für einen Anbieter zu entscheiden, dessen Fragen zeitlich begrenzt sind. Das macht es einfacher, sich zu erinnern und vermeidet unnötige Unsicherheiten. Wenn du dir bei bestimmten Erkrankungen unsicher bist, sprich am besten vorher mit deinem Arzt oder der Versicherung selbst. Lieber einmal zu viel nachgefragt als später Probleme zu bekommen.

Risikohobbys und Vorerkrankungen angeben

Neben deiner Gesundheit spielt auch dein Lebensstil eine Rolle. Hast du Hobbys, die als risikoreich gelten? Dazu zählen zum Beispiel Extremsportarten wie Fallschirmspringen, Mountainbiken in anspruchsvollem Gelände oder auch Motorradrennen. Auch hier gilt: Sei ehrlich. Wenn du ein Risiko verschweigst, kann das im Leistungsfall zum Problem werden. Genauso wichtig sind Vorerkrankungen. Wenn du zum Beispiel schon mal Probleme mit dem Rücken hattest oder eine chronische Krankheit wie Asthma, musst du das angeben. Die Versicherung wird dann prüfen, ob sie dich zu den gleichen Konditionen versichern kann oder ob es einen Risikozuschlag gibt oder bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden. Manchmal ist es auch möglich, dass die Versicherung dich gar nicht versichern kann, aber das ist selten. Wichtig ist, dass du keine Lücken lässt. So schaffst du die Basis für einen soliden Schutz, auf den du dich im Ernstfall verlassen kannst.

Alternativen zur berufsunfähigkeit absicherung prüfen

Manchmal denkt man ja, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) die einzige Option ist, um sein Einkommen abzusichern. Aber stimmt das wirklich? Lass uns mal schauen, was es sonst noch so gibt und ob das wirklich eine gute Idee ist.

Selbst sparen: Eine realistische Option?

Klar, du könntest versuchen, dir einfach selbst ein Polster anzusparen. Klingt erstmal vernünftig, oder? Wenn du zum Beispiel jeden Monat 200 Euro beiseitelegst, hast du nach zehn Jahren schon 24.000 Euro zusammen. Aber mal ehrlich: Wenn du wirklich berufsunfähig wirst, und das vielleicht schon mit 40 oder 50, dann reicht dieses Geld oft nicht bis zur Rente. Stell dir vor, du brauchst 1.500 Euro im Monat zum Leben und bist dann auf dich allein gestellt. Die Summe, die du dafür ansparen müsstest, ist enorm – und Inflation und Steuern machen die Sache nicht einfacher. Selbst mit einem guten Einkommen ist es extrem schwierig, genug Geld für den Ernstfall anzuhäufen.

Die Erwerbsminderungsrente des Staates im Vergleich

Der Staat lässt dich nicht komplett im Regen stehen, das stimmt. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst, gibt es die Erwerbsminderungsrente. Aber hier wird es schnell ungemütlich. Die Beträge sind oft ziemlich niedrig, und die Bedingungen sind streng. Es wird genau geprüft, wie viel du noch arbeiten kannst und in welchem Umfang. Oft reicht diese Rente kaum aus, um deine Miete und die nötigsten Ausgaben zu decken. Die staatliche Absicherung ist eher eine Grundsicherung, kein Ersatz für dein bisheriges Einkommen. Sie ist oft nicht mal die Hälfte dessen, was du vorher verdient hast.

Warum die BU-Versicherung oft die bessere Wahl ist

Wenn man sich das so anschaut, wird klar, warum die BU-Versicherung für viele die beste Lösung ist. Sie ist darauf ausgelegt, dein aktuelles Einkommen abzusichern. Das bedeutet, du kannst die Höhe der Rente relativ gut an deine Bedürfnisse anpassen. Außerdem sind die Bedingungen oft flexibler als bei staatlichen Leistungen. Wichtige Punkte sind hier:

  • Verzicht auf abstrakte Verweisung: Die Versicherung zahlt, wenn du deinen aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kannst, nicht wenn du theoretisch einen anderen Job machen könntest.
  • Nachversicherungsgarantie: Du kannst deine Rente später anpassen, wenn sich dein Leben ändert (z.B. Gehaltserhöhung, Heirat), ohne neue Gesundheitsfragen beantworten zu müssen.
  • Dynamik: Deine Rente steigt mit der Zeit, um die Inflation auszugleichen.

Auch wenn es Alternativen gibt, die BU-Versicherung bietet oft den umfassendsten Schutz, um deine finanzielle Zukunft zu sichern, falls du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Die dynamik in deiner berufsunfähigkeit absicherung nutzen

Inflationsausgleich für deine Rente

Stell dir vor, du schließt heute eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab und vereinbarst eine monatliche Rente von 1.500 Euro. Klingt erstmal gut, oder? Aber was ist in 10, 20 oder gar 30 Jahren? Die Preise steigen, die Inflation nagt an der Kaufkraft deines Geldes. Die 1.500 Euro von heute werden in Zukunft einfach nicht mehr so viel wert sein. Genau hier kommt die Dynamik ins Spiel. Sie ist quasi dein eingebauter Schutz gegen die schleichende Entwertung deiner Rente. Mit einer Dynamikvereinbarung erhöht sich deine versicherte Rente und damit auch dein Beitrag jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz. Das ist wichtig, damit deine Absicherung auch in ferner Zukunft noch deinen Lebensstandard sichern kann.

Beitragssteigerung und deine Möglichkeiten

Klar, mit der Dynamik steigen auch deine monatlichen Beiträge. Das ist aber meistens ein notwendiges Übel, um den Wert deiner Absicherung zu erhalten. Das Gute daran: Du bist nicht dazu gezwungen, jede Erhöhung mitzumachen. Die meisten Verträge erlauben es dir, die Dynamik für ein oder mehrere Jahre auszusetzen, wenn es finanziell gerade eng wird. Das ist ein wichtiger Punkt, denn so bleibst du flexibel. Wenn sich deine finanzielle Situation wieder verbessert, kannst du die Dynamik oft einfach wieder aufnehmen. Das Wichtigste ist, dass die Dynamik von Anfang an vereinbart wird. Nachträglich lässt sich das meist nur noch mit einer erneuten Gesundheitsprüfung machen, und wer will das schon?

Die Vorteile einer vereinbarten Dynamik

Warum solltest du also unbedingt auf eine Dynamik achten? Hier mal die wichtigsten Punkte:

  • Werterhalt deiner Rente: Deine BU-Rente behält ihre Kaufkraft über die Jahre.
  • Flexibilität bei Bedarf: Du kannst die jährlichen Erhöhungen bei finanziellen Engpässen aussetzen.
  • Keine erneute Gesundheitsprüfung: Die Erhöhung der Rente erfolgt automatisch, ohne dass du neue Gesundheitsfragen beantworten musst.
  • Schutz vor Altersarmut: Du stellst sicher, dass du auch im Alter oder bei Berufsunfähigkeit deinen Lebensstandard halten kannst.

Dein persönliches risiko einschätzen lernen

Mann schätzt sein persönliches Risiko ein.

Berufsgruppen mit erhöhtem Risiko

Manche Jobs sind einfach riskanter als andere, das ist kein Geheimnis. Denk mal an Bauarbeiter, Dachdecker oder auch Leute, die im Bergbau arbeiten. Da ist die körperliche Belastung oft enorm, und das Unfallrisiko ist höher. Aber auch im Büro kann es knifflig werden, vor allem, wenn der Job extrem stressig ist und dich psychisch stark fordert. Chronischer Stress kann zu ernsthaften Problemen führen, wie Burnout oder Depressionen. Es ist wichtig, dass du dir überlegst, wie dein Beruf dich potenziell gefährden könnte.

Risikofaktoren durch Hobbys und Lebensstil

Neben deinem Job gibt es noch andere Dinge, die dein persönliches Risiko beeinflussen. Hast du vielleicht ein Hobby, das ein bisschen abenteuerlicher ist? Fallschirmspringen, Mountainbiken oder Extremsportarten – all das kann das Risiko für Unfälle erhöhen. Auch dein allgemeiner Lebensstil spielt eine Rolle. Eine ungesunde Ernährung, zu wenig Schlaf oder Rauchen können deine Gesundheit langfristig beeinträchtigen und dich anfälliger für Krankheiten machen. Diese Faktoren musst du bei deiner Absicherung unbedingt berücksichtigen.

Die Berechnung des Wertes deiner Arbeitskraft

Wie viel ist deine Arbeitskraft eigentlich wert? Das klingt vielleicht erstmal komisch, aber es ist eine wichtige Frage. Stell dir vor, du könntest nicht mehr arbeiten. Wie viel Geld bräuchtest du dann, um deinen Lebensstandard zu halten, bis du in Rente gehst? Eine einfache Methode ist, dein aktuelles Jahreseinkommen mit der Anzahl der Jahre bis zum Renteneintritt zu multiplizieren. Das gibt dir eine grobe Vorstellung davon, wie viel Geld dir im schlimmsten Fall fehlen würde. Denk daran, dass auch die Inflation eine Rolle spielt und deine Ausgaben über die Jahre steigen könnten.

Fazit: Dein Einkommen ist es wert!

Also, am Ende des Tages ist es wirklich so: Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital. Klar, man kann sich an vieles gewöhnen, aber wenn das Gehalt plötzlich wegfällt, wird’s schnell eng. Die staatliche Absicherung reicht oft hinten und vorne nicht. Deshalb ist es echt wichtig, dass du dich darum kümmerst, solange du noch fit und jung bist. Je früher du anfängst, desto günstiger wird’s und desto weniger Kopfzerbrechen hast du später. Denk drüber nach, wie du dein Einkommen absichern kannst – es lohnt sich wirklich, damit du dir keine Sorgen machen musst, falls mal was passiert.

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