Hey du! Wenn du dich gerade mit dem Thema Burnout und Berufsunfähigkeit beschäftigst, bist du hier genau richtig. Es ist ein ernstes Thema, das viele betrifft, und die Frage, ob die BU Versicherung bei Burnout zahlt, ist super wichtig. Lass uns mal schauen, was Sache ist und wie du dich am besten absichern kannst.
Schlüsselinfos zur BU Versicherung bei Burnout
- Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann bei Burnout zahlen, wenn die Bedingungen im Vertrag passen und die Krankheit anerkannt wird.
- Wenn du schon mal Burnout hattest, kann das den Abschluss einer BU erschweren. Eine anonyme Risikovoranfrage hilft, die Möglichkeiten auszuloten.
- Die BU-Versicherung ist deine Hauptabsicherung. Krankengeld und Erwerbsminderungsrente reichen oft nicht aus, um deinen Lebensstandard zu halten.
- Es gibt spezielle Angebote, die eine Burnout-Versicherung ergänzen können, wie zum Beispiel die SIMTAL-Versicherung, die schnellen Therapiezugang bietet.
- Prävention ist super wichtig. Ein gesunder Umgang mit Stress und psychischer Gesundheit kann helfen, Berufsunfähigkeit durch Burnout von vornherein zu vermeiden.
Was versteht man unter Burnout und wie wirkt es sich aus?
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Die moderne Arbeitswelt als Auslöser für psychische Belastungen
Die heutige Arbeitswelt kann ganz schön anstrengend sein, findest du nicht auch? Ständiger Leistungsdruck, die Erwartung, immer erreichbar zu sein, und oft auch ein hohes Maß an Verantwortung – das alles kann ganz schön an die Substanz gehen. Viele von uns sind in Berufen tätig, die viel Einfühlungsvermögen erfordern, wie zum Beispiel in der Pflege, im sozialen Bereich oder im Bildungswesen. Dort ist man oft mit den Problemen anderer konfrontiert, was emotional sehr fordernd sein kann. Wenn dann noch eigene Ansprüche wie Perfektionismus dazukommen oder die Anerkennung fehlt, kann das eine ziemliche Belastung darstellen.
Symptome und Anzeichen eines Burnout-Syndroms
Wenn du dich dauerhaft überfordert fühlst, kann sich das auf verschiedene Weisen zeigen. Typisch sind:
- Tiefe Erschöpfung: Du fühlst dich ausgelaugt, sowohl körperlich als auch geistig. Selbst kleine Aufgaben erscheinen wie riesige Hürden.
- Entfremdung von der Arbeit: Du distanzierst dich emotional von deinem Job, fühlst dich nicht mehr verbunden und siehst den Sinn nicht mehr.
- Zynismus und Gereiztheit: Eine negative oder zynische Einstellung gegenüber Kollegen, Kunden oder der Arbeit selbst kann sich einschleichen. Man reagiert schneller gereizt.
- Nachlassende Leistungsfähigkeit: Konzentration und Produktivität sinken, Fehler häufen sich.
- Körperliche Beschwerden: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenprobleme oder Herzrasen können ebenfalls auftreten.
Manchmal fühlt es sich an, als wäre man innerlich komplett ausgebrannt – daher auch der Name.
Die Heilungschancen und Dauer einer Burnout-Erkrankung
Die gute Nachricht ist: Burnout ist in der Regel heilbar. Aber sei dir bewusst, dass die Genesung Zeit braucht. Es ist keine Sache von ein paar Tagen oder Wochen. Je nachdem, wie stark die Belastung war und wie lange sie schon andauert, kann die Erholungsphase Monate, manchmal sogar Jahre dauern. Wichtig ist, dass du dir professionelle Hilfe suchst, sei es durch Therapie oder Coaching. Nur so kannst du die Ursachen angehen und lernen, besser mit Stress umzugehen. Die Dauer der Genesung hängt stark davon ab, wie gut du auf deinen Körper hörst und dir die nötige Ruhe gönnst.
Wann greift die Berufsunfähigkeitsversicherung bei Burnout?
Die BU-Versicherung als Absicherung bei psychischen Leiden
Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist im Grunde dafür da, dich abzusichern, falls du deinen Job nicht mehr ausüben kannst. Und ja, das gilt auch für psychische Erkrankungen wie Burnout. Lange Zeit wurde Burnout nicht mal als eigenständige Krankheit anerkannt, aber das hat sich geändert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt es mittlerweile dazu, und die meisten Versicherer erkennen es als Grund für eine Berufsunfähigkeit an. Das bedeutet, wenn du wegen Burnout nicht mehr arbeiten kannst, sollte deine BU-Versicherung eigentlich greifen und dir eine Rente zahlen.
Voraussetzungen für die Leistungsauszahlung der BU-Rente
Damit die Versicherung auch wirklich zahlt, müssen ein paar Dinge stimmen. Zuerst einmal muss ein Arzt deine Berufsunfähigkeit wegen Burnout diagnostizieren und das auch nachweisen können. Ganz wichtig ist, dass du deine berufliche Tätigkeit zu weniger als 50 Prozent ausüben kannst. Das ist oft die magische Grenze. Außerdem muss diese Situation schon eine Weile anhalten, meistens mindestens sechs Monate. Du musst dann natürlich alle nötigen Unterlagen bei der Versicherung einreichen, damit die das prüfen können. Das ist kein Selbstläufer, da wird schon genau hingeschaut.
Die Rolle der Vertragsbedingungen bei Burnout-Fällen
Die genauen Bedingungen in deinem BU-Vertrag sind super wichtig. Lies dir das Kleingedruckte genau durch, bevor du unterschreibst. Manche Verträge schließen psychische Erkrankungen oder bestimmte Formen davon vielleicht aus oder schränken die Leistung ein. Es ist auch entscheidend, wie die Versicherung Burnout definiert und welche Nachweise sie verlangt. Manchmal kann es sein, dass die Versicherung nur zahlt, wenn die Berufsunfähigkeit durch einen körperlichen Schaden verursacht wurde, was bei Burnout natürlich schwierig ist. Informiere dich also gut, welche Klauseln für dich gelten und ob dein Vertrag wirklich eine umfassende Absicherung bei psychischen Leiden bietet.
Die Bedeutung der Vorerkrankung Burnout für den Versicherungsantrag
Wenn du in der Vergangenheit schon mal mit Burnout zu kämpfen hattest, kann das die Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ganz schön kompliziert machen. Versicherer sehen psychische Vorerkrankungen oft als ein erhöhtes Risiko. Das bedeutet, dass sie bei deinem Antrag ganz genau hinschauen.
Risikoprüfung durch Versicherer bei psychischen Vorerkrankungen
Bevor ein Versicherer dir eine Police verkauft, führt er eine Risikoprüfung durch. Dabei geht es darum, dein persönliches Risiko einzuschätzen, berufsunfähig zu werden. Bei psychischen Erkrankungen wie Burnout sind die Versicherer besonders vorsichtig. Sie fragen dich dann nach deiner Krankengeschichte, und du musst ehrlich Auskunft geben. Das ist super wichtig, denn hier geht es um deine Wahrheitspflicht. Wenn du hier etwas verschweigst oder falsch angibst, kann das später richtig Ärger geben.
Wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen
Die Gesundheitsfragen sind das Herzstück der Risikoprüfung. Hier wirst du gefragt, ob du in den letzten Jahren psychische Probleme hattest, in Behandlung warst oder Medikamente genommen hast. Bei Burnout ist es entscheidend, dass du hier alles angibst, was relevant ist. Auch wenn es dir vielleicht unangenehm ist, sei ehrlich. Es geht darum, dass der Versicherer ein klares Bild von deiner Gesundheit bekommt.
Mögliche Konsequenzen: Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder Ablehnung
Was kann passieren, wenn du eine Vorerkrankung wie Burnout angibst? Nun, es gibt ein paar Möglichkeiten:
- Risikozuschlag: Der Versicherer sagt, okay, du hattest Burnout, das ist ein gewisses Risiko. Deshalb zahlst du einen höheren Beitrag als jemand ohne diese Vorgeschichte.
- Leistungsausschluss: Das ist schon drastischer. Der Versicherer sagt, dass er im Falle einer erneuten Berufsunfähigkeit wegen Burnout nicht zahlen wird. Andere Gründe für BU sind dann aber abgedeckt.
- Ablehnung: Im schlimmsten Fall lehnt der Versicherer deinen Antrag komplett ab. Das kann passieren, wenn das Risiko für ihn zu hoch eingeschätzt wird.
Manchmal kann es auch sein, dass der Versicherer sagt: "Komm doch erstmal wieder ganz auf die Beine, und dann reden wir weiter." Das nennt man dann eine Zurückstellung des Antrags. Es ist also wirklich ratsam, sich vorher gut zu informieren und vielleicht sogar eine anonyme Risikovoranfrage zu stellen, bevor du den offiziellen Antrag stellst.
Anonyme Risikovoranfrage als Weg zur BU-Versicherung trotz Burnout
Wie eine anonyme Risikovoranfrage funktioniert
Wenn du wegen eines Burnouts eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen möchtest, kann das eine echte Herausforderung sein. Viele Versicherer sehen psychische Erkrankungen als hohes Risiko. Aber keine Sorge, es gibt einen Weg, das herauszufinden, ohne gleich deinen Namen preiszugeben: die anonyme Risikovoranfrage. Stell dir das wie ein vorsichtiges Abtasten vor. Du gibst deine gesundheitlichen Infos – natürlich wahrheitsgemäß – weiter, aber ohne deinen Namen. So können die Versicherer prüfen, ob und zu welchen Bedingungen sie dich versichern würden. Das ist super, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Ermittlung der Versicherungsbedingungen vor dem offiziellen Antrag
Bevor du den offiziellen Antrag stellst, ist es wichtig zu wissen, was dich erwartet. Mit der anonymen Risikovoranfrage bekommst du ein Bild davon, wie die Versicherer deinen Fall einschätzen. Das bedeutet:
- Du erfährst, ob eine Annahme überhaupt möglich ist.
- Du siehst, ob mit Risikozuschlägen (höhere Beiträge) zu rechnen ist.
- Es wird klar, ob bestimmte Leistungen ausgeschlossen werden könnten.
Das gibt dir die Chance, dich auf die Bedingungen vorzubereiten oder sogar nach einem anderen Versicherer zu suchen, der besser zu dir passt.
Vorteile der anonymen Anfrage für Betroffene
Der größte Vorteil ist klar: Du schützt dich vor einer Ablehnung, die später im Weg sein könnte. Wenn ein Versicherer deinen Antrag ablehnt, wird das oft vermerkt, und andere Versicherer sehen das. Mit der anonymen Anfrage vermeidest du diesen negativen Eintrag. Außerdem:
- Du bekommst Klarheit über deine Situation, ohne dich sofort festlegen zu müssen.
- Du kannst verschiedene Angebote vergleichen, ohne dass es wie eine Absage aussieht.
- Du gewinnst Zeit, um dich auf den eigentlichen Antrag vorzubereiten und alle Unterlagen richtig zusammenzustellen.
Die Rolle der Krankenkasse und staatlicher Leistungen bei Burnout
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Wenn du merkst, dass dich das Burnout-Syndrom aus der Bahn wirft und du nicht mehr arbeiten kannst, ist das erstmal ein Schock. Aber keine Sorge, es gibt ein paar Stellen, die dir finanziell unter die Arme greifen können, bevor die Berufsunfähigkeitsversicherung greift. Deine Krankenkasse und der Staat sind da deine ersten Anlaufstellen.
Zuerst einmal zahlt dein Arbeitgeber dir für die ersten sechs Wochen Lohnfortzahlung. Das ist die erste finanzielle Brücke. Danach übernimmt deine gesetzliche Krankenkasse. Sie zahlt dir für bis zu 78 Wochen Krankengeld. Das sind dann zwar nur noch 70 Prozent deines letzten Bruttogehalts, aber immerhin etwas. Wenn du privat versichert bist, brauchst du dafür eine Krankentagegeldversicherung, die du hoffentlich abgeschlossen hast.
Nach dem Krankengeld kommt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ins Spiel. Das ist die Leistung vom Staat, wenn du dauerhaft nicht mehr arbeiten kannst. Aber Achtung: Die volle Erwerbsminderungsrente beträgt oft nur 30 bis 40 Prozent deines letzten Bruttoeinkommens. Das reicht für viele nicht, um ihren Lebensstandard zu halten. Gerade bei psychischen Erkrankungen wie Burnout kann es sein, dass du diese Rente bekommst, aber sie ist oft nicht ausreichend.
Deshalb ist es so wichtig, dass du dich nicht nur auf diese staatlichen Leistungen verlässt. Sie sind eine wichtige Stütze, aber für die meisten reicht das Geld nicht aus, um die laufenden Kosten zu decken. Hier siehst du, warum eine zusätzliche Absicherung, wie die BU-Versicherung, so enorm wichtig ist, gerade wenn du von Burnout betroffen bist.
Die Entwicklung von Burnout-spezifischen Versicherungsangeboten
Früher war Burnout in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oft ein heikles Thema. Versicherer taten sich schwer damit, diese Diagnose anzuerkennen oder sie gleichzusetzen mit anderen psychischen Erkrankungen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen können. Das hat sich zum Glück langsam geändert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout ja schon vor einiger Zeit als Syndrom anerkannt, das aus chronischem Stress am Arbeitsplatz resultiert. Das war ein wichtiger Schritt.
Früher gab es kaum spezielle Angebote. Wenn überhaupt, dann waren es oft Zusatzbausteine, die man sich mühsam erkaufen musste. Mittlerweile denken einige Versicherer um. Sie erkennen, dass psychische Belastungen ein ernstzunehmendes Risiko für die Arbeitskraft darstellen und wollen dem Rechnung tragen. Das ist auch gut so, denn die Zahlen von Menschen, die wegen Burnout oder ähnlichen Zuständen ausfallen, steigen ja.
Manche Versicherer überlegen jetzt, wie man Burnout-Fälle besser in die bestehenden BU-Policen integrieren kann. Die Idee ist, dass eine BU-Versicherung von vornherein eine Art "Burnout-Absicherung" mitbringt, ohne dass man dafür extra einen riesigen Aufschlag zahlen muss. Das könnte so aussehen:
- Schnellerer Zugang zu Therapien: Einige neue Ansätze zielen darauf ab, Betroffenen direkt nach der Diagnose den Zugang zu psychologischer Unterstützung zu erleichtern. Das kann Wartezeiten bei Therapeuten verkürzen, was gerade bei Burnout entscheidend ist.
- Flexiblere Annahmerichtlinien: Versicherer könnten ihre Risikoprüfung anpassen, um Menschen, die bereits eine Burnout-Episode hatten, aber wieder gesund sind, eine faire Chance auf eine BU-Versicherung zu geben.
- Präventionsleistungen: Manche Policen könnten zukünftig auch Leistungen zur Prävention von psychischen Erkrankungen beinhalten, um gar nicht erst in die Berufsunfähigkeit zu rutschen.
Ein Beispiel, das man in diesem Zusammenhang oft hört, ist die SIMTAL Burnout-Versicherung. Die war zwar eher eine Ergänzung und keine vollwertige BU, aber sie hat gezeigt, dass es möglich ist, spezifische Angebote für solche Fälle zu schaffen. Das Ziel ist, dass die Absicherung bei psychischen Leiden in der BU-Versicherung zur Normalität wird.
Die SIMTAL Burnout-Versicherung als Ergänzung zur Arbeitskraftabsicherung
Was die SIMTAL-Versicherung leistet und was nicht
Okay, lass uns mal über die SIMTAL Burnout-Versicherung sprechen. Wichtig vorweg: Das ist keine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Sie zahlt also nicht, wenn du tatsächlich berufsunfähig wirst. Stattdessen ist sie als eine Art Ergänzung gedacht, um dir zu helfen, Burnout gar nicht erst entstehen zu lassen oder schnell wieder auf die Beine zu kommen, falls es dich doch erwischt. Stell dir das wie eine Art schnelle Hilfe für deine Psyche vor.
Schneller Zugang zu Therapieplätzen als Kernleistung
Das Hauptding bei SIMTAL ist, dass sie dir den Zugang zu Therapieplätzen erleichtern soll. Wenn du gesetzlich versichert bist, weißt du ja, wie lange man da manchmal auf einen Termin warten muss – oft Monate, manchmal sogar ein ganzes Jahr. SIMTAL verspricht hier, dass du mit ihrer Versicherung meist schon nach einem Monat einen Therapieplatz bekommst, und das sogar als Privatpatient. Das bedeutet:
- Bis zu 24 Therapiesitzungen werden übernommen.
- Du bekommst schnell erste Gespräche mit einem Spezialisten, der sich mit Burnout auskennt.
- SIMTAL hilft dir dann aktiv bei der Suche nach einem passenden Therapeuten.
Das ist schon ein großer Vorteil, wenn du merkst, dass es dir psychisch nicht gut geht und du schnell professionelle Hilfe brauchst.
Für wen die SIMTAL-Versicherung sinnvoll ist
Diese Versicherung ist vor allem für Leute interessant, die gesetzlich krankenversichert sind und sich Sorgen um ihre psychische Gesundheit machen. Wenn du privat versichert bist und sowieso schnell an einen Therapeuten kommst, brauchst du das wahrscheinlich nicht. Grundsätzlich kannst du sie abschließen, wenn du:
- zwischen 18 und 55 Jahre alt bist.
- berufstätig, Student oder Azubi bist (Arbeitslose, Rentner oder Hausfrauen sind ausgeschlossen).
Die Beiträge sind relativ stabil und starten bei etwa 11,90 Euro im Monat, wobei es je nach Position und Branche leichte Aufschläge geben kann. Es gibt eine dreimonatige Wartezeit, aber danach kannst du die Versicherung relativ flexibel kündigen. Was fehlt, sind allerdings echte Präventionsangebote – die Versicherung setzt eher auf die Behandlung, wenn es schon fast zu spät ist. Da wäre noch Luft nach oben.
Prävention als Schlüssel zur Vermeidung von Berufsunfähigkeit durch Burnout
Der Nutzen von Präventionsangeboten für Versicherer und Versicherte
Mal ehrlich, wer denkt schon an Prävention, wenn es einem gut geht? Meistens kommen uns solche Gedanken erst, wenn der Stress überhandnimmt oder die ersten Anzeichen von Erschöpfung auftauchen. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Prävention ist nicht nur was für Leute, die schon am Limit sind. Es ist vielmehr der beste Weg, um gar nicht erst in die Bredouille zu geraten, berufsunfähig zu werden. Für dich als Einzelperson bedeutet das, dass du deine psychische Gesundheit aktiv schützt. Du lernst, besser mit Stress umzugehen, deine Grenzen zu erkennen und zu wahren. Das ist doch Gold wert, oder? Für Versicherer ist das Ganze auch nicht schlecht. Wenn weniger Leute wegen Burnout ausfallen, müssen sie auch weniger Geld für Renten auszahlen. Das klingt erstmal egoistisch, aber langfristig kann das auch bedeuten, dass die Beiträge für alle stabil bleiben oder sogar sinken. Eine Win-Win-Situation also.
Wie Prävention zur Stabilisierung von Versicherungsbeiträgen beitragen kann
Stell dir vor, eine Versicherung bietet dir nicht nur Geld, wenn du krank wirst, sondern unterstützt dich auch dabei, gesund zu bleiben. Klingt gut, oder? Genau das ist die Idee hinter Präventionsprogrammen. Wenn Versicherer in Programme investieren, die dir helfen, Stress abzubauen, deine Work-Life-Balance zu verbessern oder einfach nur gesünder zu leben, dann sinkt das Risiko, dass du irgendwann berufsunfähig wirst. Und wenn das Risiko sinkt, können die Versicherer ihre Beiträge langfristig stabiler halten. Das ist ein wichtiger Punkt, denn die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung können ja ganz schön ins Geld gehen. Wenn durch solche Maßnahmen die Ausgaben der Versicherer sinken, ist das ein gutes Argument dafür, dass die Preise nicht ständig nach oben schnellen. Es ist also nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern auch für deinen Geldbeutel auf lange Sicht.
Die Bedeutung eines proaktiven Umgangs mit psychischer Gesundheit
Früher hat man über psychische Probleme oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen. Heute wissen wir zum Glück mehr und erkennen, wie wichtig es ist, sich aktiv um seine mentale Gesundheit zu kümmern. Das bedeutet, dass du nicht wartest, bis du merkst, dass du ausgebrannt bist. Stattdessen schaust du schon vorher, was dir guttut und was dich stresst. Das kann ganz unterschiedlich aussehen:
- Regelmäßige Auszeiten einplanen: Ob ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause oder ein freier Nachmittag pro Woche – nimm dir bewusst Zeit für dich.
- Grenzen setzen lernen: Sag auch mal "Nein", wenn du merkst, dass du zu viel auf dem Zettel hast. Das ist keine Schwäche, sondern Stärke.
- Entspannungstechniken ausprobieren: Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung können dir helfen, besser mit Stress umzugehen.
- Austausch suchen: Sprich mit Freunden, Familie oder Kollegen über deine Belastungen. Manchmal hilft es schon, einfach mal darüber zu reden.
Ein proaktiver Umgang mit deiner psychischen Gesundheit ist wie eine Versicherung gegen Burnout. Du investierst in dein Wohlbefinden und minimierst das Risiko, dass du irgendwann nicht mehr arbeiten kannst. Das ist eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt.
Die Zukunft der BU-Versicherung bei psychischen Erkrankungen
Notwendigkeit eines Umdenkens bei BU-Versicherern
Es ist wirklich an der Zeit, dass die Versicherer bei psychischen Erkrankungen umdenken. Aktuell wird eine psychische Behandlung oft als negatives Signal gesehen, dabei ist es doch eigentlich gut, wenn jemand merkt, dass etwas nicht stimmt und sich Hilfe sucht. Wenn diese Therapie dann auch noch erfolgreich war, sollte das doch kein Hindernis mehr für den Abschluss einer BU-Versicherung sein, oder?
Die positive Wirkung einer abgeschlossenen Therapie auf den Versicherungsabschluss
Stell dir vor, du hattest eine psychische Erkrankung, hast aber eine Therapie gemacht und bist wieder auf dem Damm. Eigentlich ein Grund, stolz auf dich zu sein und ein Zeichen dafür, dass du wieder voll einsatzfähig bist. Aber viele Versicherer sehen das anders. Sie fragen sich: Was, wenn es wieder passiert? Hier muss sich was ändern. Eine erfolgreich abgeschlossene Therapie sollte eher als Pluspunkt gewertet werden, als ein Grund für eine Ablehnung oder hohe Zuschläge.
Steigende psychische Erkrankungen als Herausforderung für die Versicherungsbranche
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Belastungen. Das ist eine riesige Herausforderung für die Versicherungsbranche. Wenn die Versicherer hier nicht flexibler werden und sich anpassen, könnten die Beiträge für alle steigen. Denk mal drüber nach:
- Mehr Präventionsangebote könnten helfen, Krankheiten vorzubeugen.
- Eine offenere Haltung gegenüber abgeschlossenen Therapien würde mehr Menschen den Zugang zu einer BU-Versicherung ermöglichen.
- Langfristig könnten stabilere Beiträge für alle drin sein, wenn die Versicherer mehr in die Gesundheit ihrer Kunden investieren, statt nur Risiken zu bewerten.
Was du mitnehmen solltest
Also, fassen wir mal zusammen: Wenn du mit Burnout kämpfst und deshalb nicht arbeiten kannst, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) Gold wert. Aber Achtung: Die Versicherer schauen genau hin, besonders wenn du schon mal Probleme hattest. Sei ehrlich bei den Gesundheitsfragen, das ist super wichtig, sonst stehst du im Ernstfall ohne Geld da. Es gibt auch spezielle Zusatzversicherungen, die dir bei der Therapie helfen können, aber das ist kein Ersatz für die BU. Denk dran, dich frühzeitig abzusichern, denn die psychischen Erkrankungen nehmen zu und das kann auch die Beiträge beeinflussen. Im Grunde sollte jede BU-Police eine Art Schutz vor Burnout bieten, aber das ist noch nicht überall Standard. Informier dich gut und sprich mit Experten, damit du im Fall der Fälle abgesichert bist.

