BU Versicherung Leistungen – Was zahlt deine Police wirklich?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
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geprüfter Experte

BU Versicherung Leistungen – Was zahlt deine Police wirklich?

Deutsche Krankenversicherungskarte wird gehalten

Hey du! Stell dir vor, du kannst deinen Job nicht mehr machen – wegen Krankheit oder einem Unfall. Das kann echt übel enden, finanziell gesehen. Deine Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz BU, soll dich da absichern. Aber was zahlt die eigentlich genau? Wir schauen uns mal an, was deine BU-Police im Ernstfall wirklich leistet und worauf du achten solltest, damit du im Fall der Fälle nicht dumm dastehst.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Deine BU-Versicherung zahlt dir eine monatliche Rente, wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Das geht so lange, bis du wieder arbeiten kannst oder die vereinbarte Laufzeit deines Vertrags endet.
  • Damit du im Ernstfall gut abgesichert bist, sollte die Rentenhöhe etwa 80 Prozent deines Nettoverdienstes betragen. Wichtig ist auch, dass die Versicherung ab einer voraussichtlichen Berufsunfähigkeit von sechs Monaten greift.
  • Achte auf Klauseln wie die Beitragsdynamik, damit deine Rente mit der Zeit nicht an Wert verliert, und eine Nachversicherungsgarantie, falls sich deine Lebenssituation ändert.
  • Eine BU-Versicherung ist eine Absicherung gegen ein Risiko. Wenn du sie während der Laufzeit kündigst oder der Fall nie eintritt, bekommst du deine eingezahlten Beiträge nicht zurück.
  • Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist wichtig. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger sind meist die Beiträge. Deine Gesundheit und dein Beruf beeinflussen die Risikoprüfung und damit die Kosten.

Was deine BU-Police im Ernstfall leistet

Wenn du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst, ist das eine echt harte Nummer. Deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) springt dann ein und soll dir finanziell unter die Arme greifen. Aber was genau zahlt die Police eigentlich? Lass uns das mal genauer anschauen.

Die Kernleistung: Eine monatliche Rente bei Berufsunfähigkeit

Das Herzstück deiner BU-Versicherung ist die monatliche Rente. Wenn du berufsunfähig wirst, also deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst, zahlt dir die Versicherung eine vereinbarte Summe. Diese Rente soll deinen Verdienstausfall ausgleichen und dir ermöglichen, deinen Lebensstandard so gut wie möglich zu halten. Stell dir vor, du kannst nicht mehr arbeiten – diese Rente ist dann dein finanzielles Polster.

Dauer der Rentenzahlung: Bis zum Ende des Vertrags oder der Genesung

Wie lange bekommst du diese Rente? Das hängt von deinem Vertrag ab. Meistens läuft die Zahlung bis zum vereinbarten Vertragsende, oft bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Zahlung endet, wenn du wieder gesund wirst und deinen Beruf doch wieder ausüben kannst. Das ist aber eher die Ausnahme, denn die meisten Verträge zahlen bis zum vereinbarten Endalter, egal ob du wieder fit wirst oder nicht. Das Wichtigste ist, dass die Absicherung lange genug dauert, um dich wirklich abzusichern.

Die 50-Prozent-Grenze: Wann greift die Absicherung wirklich?

Ein wichtiger Punkt ist die sogenannte 50-Prozent-Grenze. Deine BU-Versicherung leistet in der Regel erst dann, wenn du deinen Beruf voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr zu mindestens 50 Prozent ausüben kannst. Das bedeutet, du musst schon erheblich eingeschränkt sein. Es reicht also nicht, wenn du nur ein bisschen weniger arbeiten kannst. Die Hürde ist bewusst hoch angesetzt, damit die Versicherung nur in echten Härtefällen greift. Es ist also wichtig, dass du genau verstehst, wann dieser Punkt erreicht ist und deine Versicherung leistet.

Die richtige Höhe der BU-Leistungen absichern

Person prüft BU Versicherungspolice im Büro

Faustregel: 80 Prozent des Nettogehalts als Richtwert

Okay, lass uns mal über die Höhe deiner Berufsunfähigkeitsrente sprechen. Das ist echt kein unwichtiges Thema, denn am Ende soll die Police ja auch wirklich deinen Lebensstandard sichern, wenn du nicht mehr arbeiten kannst. Eine gängige Faustregel besagt, dass du etwa 80 Prozent deines Netto-Einkommens absichern solltest. Warum 80 und nicht 100? Ganz einfach: Wenn du berufsunfähig wirst, fallen ja einige Ausgaben weg. Denk mal an Fahrtkosten zur Arbeit, Arbeitskleidung oder vielleicht auch die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge, die dann ja nicht mehr anfallen. Diese 80 Prozent sollen dir also ermöglichen, deinen gewohnten Lebensstil weitgehend beizubehalten, ohne dass du dir ständig Sorgen ums Geld machen musst.

Berücksichtigung der laufenden Kosten im Alltag

Aber diese 80-Prozent-Regel ist nur ein Anhaltspunkt. Du musst dir schon genauer überlegen, was du wirklich brauchst. Setz dich mal hin und schreib auf, welche Kosten bei dir so anfallen. Miete oder Kreditrate für dein Haus, Strom, Wasser, Internet, Versicherungen, Lebensmittel – all das muss ja weiter bezahlt werden. Auch laufende Kosten für deine Altersvorsorge oder für die Ausbildung deiner Kinder solltest du nicht vergessen. Wenn du dann deine monatlichen Ausgaben zusammenzählst, siehst du, wie viel Geld du wirklich brauchst, um deinen Alltag zu bestreiten. Das ist die Basis für die Berechnung deiner BU-Rente.

Mindestbetrag für die Lebenshaltungskosten

Manchmal reicht es auch, wenn du dir überlegst, was du mindestens zum Leben brauchst. Das ist dann eher die unterste Grenze, die deine Police abdecken sollte. Stell dir vor, du könntest nur noch einen Teil deiner Arbeit machen oder müsstest ganz aufhören. Was brauchst du dann unbedingt, um über die Runden zu kommen? Das beinhaltet die Grundbedürfnisse wie Wohnen, Essen und Gesundheitskosten. Es ist gut, wenn du dir über diese absoluten Notwendigkeiten im Klaren bist, denn das gibt dir eine zusätzliche Sicherheit. So stellst du sicher, dass du auch im schlimmsten Fall nicht komplett mittellos dastehst. Denk dran, es geht darum, dir eine finanzielle Lücke zu schließen, nicht darum, reich zu werden, wenn du nicht mehr arbeiten kannst.

Wichtige Klauseln für optimale BU-Leistungen

Damit deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) im Ernstfall auch wirklich das leistet, was du dir vorstellst, solltest du auf ein paar wichtige Klauseln achten. Das sind keine netten Extras, sondern oft das Zünglein an der Waage, ob du im Fall der Fälle gut abgesichert bist oder nicht.

Beitragsdynamik: Ausgleich für Inflation und Gehaltsanpassungen

Stell dir vor, du schließt heute eine BU ab und die monatliche Rente ist auf 1.500 Euro festgelegt. Klingt erstmal gut. Aber was ist in 10, 20 oder gar 30 Jahren? Die Preise steigen, die Inflation nagt an deinem Geld. Ohne eine Beitragsdynamik wird deine Rente im Laufe der Zeit immer weniger wert sein. Mit dieser Klausel erhöht sich deine Rente und auch dein Beitrag jedes Jahr automatisch um einen bestimmten Prozentsatz. Das gleicht die Inflation aus und passt deine Absicherung an mögliche Gehaltserhöhungen an. So bleibt deine Absicherung auch langfristig auf einem guten Niveau.

Nachversicherungsgarantie: Anpassung an veränderte Lebenssituationen

Das Leben ist selten statisch. Vielleicht heiratest du, gründest eine Familie, kaufst ein Haus oder dein Gehalt steigt deutlich an. Mit einer Nachversicherungsgarantie kannst du deine BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen. Das ist super praktisch, denn so passt du deine Absicherung an neue Lebensumstände an, ohne dich durch einen neuen, komplizierten Gesundheitscheck quälen zu müssen. Denk dran, diese Option ist besonders wichtig, wenn du erwartest, dass sich deine finanzielle Situation in Zukunft stark verändern könnte.

Verlängerungsoption: Flexibilität bei Änderungen des Rentenalters

Das gesetzliche Renteneintrittsalter kann sich im Laufe der Zeit ändern. Wer weiß, was in 20 oder 30 Jahren gilt? Eine Verlängerungsoption in deinem BU-Vertrag gibt dir die Sicherheit, dass du deine Versicherung über das ursprünglich vereinbarte Endalter hinaus verlängern kannst, falls das Renteneintrittsalter steigt. Das ist eine wichtige Flexibilitätsklausel, die sicherstellt, dass deine Absicherung mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen Schritt hält und du nicht plötzlich ohne Schutz dastehst.

Der Zeitpunkt des Leistungsanspruchs

BU Versicherung Police Dokument Hand

Die Rolle der voraussichtlichen Berufsunfähigkeit von 6 Monaten

Okay, wann kriegst du denn nun eigentlich Geld von deiner BU-Versicherung, wenn du deinen Job nicht mehr machen kannst? Das ist eine echt wichtige Frage, denn bis die Rente fließt, kann es ja auch mal dauern. Die meisten Verträge sagen: Du musst voraussichtlich mindestens sechs Monate ununterbrochen berufsunfähig sein, bevor die Versicherung überhaupt zahlt. Das ist so eine Art Wartezeit, damit nicht jeder kleine Schnupfen gleich zu einem Leistungsfall führt. Diese Sechs-Monats-Regel ist also dein erster Anhaltspunkt. Aber keine Sorge, wenn du dann als berufsunfähig eingestuft wirst, zahlt die Versicherung oft rückwirkend ab dem Tag, an dem die Berufsunfähigkeit tatsächlich begonnen hat. Das heißt, du verlierst die Zeit dazwischen nicht.

Unterschied zur Erwerbsminderung: Wann zahlt die gesetzliche Rentenversicherung?

Das ist ein Punkt, der viele Leute durcheinanderbringt: Berufsunfähigkeit (BU) und Erwerbsminderung (EM). Das ist nicht dasselbe! Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt dir nur eine Erwerbsminderungsrente, wenn du überhaupt nicht mehr arbeiten kannst, also nicht nur deinen alten Job, sondern gar keinen Job mehr auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausüben kannst. Und das auch nur, wenn du vorher eine bestimmte Zeit in die Rentenversicherung eingezahlt hast. Die BU-Versicherung hingegen schaut auf deinen konkreten Beruf. Wenn du deinen gelernten Job nicht mehr machen kannst, greift die BU, auch wenn du vielleicht noch leichte Tätigkeiten ausüben könntest. Die Hürden für die EM-Rente sind also viel höher. Stell dir das so vor:

  • Erwerbsminderung: Du kannst generell kaum noch arbeiten (weniger als 3 Stunden pro Tag auf dem gesamten Arbeitsmarkt).
  • Berufsunfähigkeit: Du kannst deinen spezifischen Beruf nicht mehr ausüben, vielleicht aber noch andere Tätigkeiten.

Deshalb ist die private BU-Versicherung so wichtig. Sie schließt die Lücke, die die gesetzliche Absicherung oft lässt, gerade wenn es um deinen bisherigen Lebensstandard geht. Die gesetzliche EM-Rente reicht dafür meistens hinten und vorne nicht aus.

Was deine BU-Versicherung nicht leistet

Manchmal hat man ja die Vorstellung, dass eine Versicherung wie ein Sparschwein funktioniert, das man schlachten kann, wenn man es braucht. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist das aber anders. Sie ist kein Sparprodukt, sondern eine Absicherung für den Fall, dass du deinen Job nicht mehr machen kannst.

Das bedeutet konkret:

  • Keine Rückzahlung der Beiträge: Wenn du am Ende der Vertragslaufzeit nicht berufsunfähig warst, bekommst du die eingezahlten Beiträge nicht zurück. Stell dir vor, du zahlst jahrelang für eine Hausratversicherung und dir passiert nie etwas – das Geld ist trotzdem weg, aber dein Haus war eben geschützt. Genauso ist es bei der BU: Die Beiträge fließen in einen Topf, aus dem Leute bezahlt werden, die wirklich berufsunfähig geworden sind. Wären die Beiträge rückzahlbar, würde die Versicherung unbezahlbar.
  • Kein Sparen, sondern Risikoabsicherung: Die BU soll dich vor dem finanziellen Absturz bewahren, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Sie ist nicht dafür gedacht, nebenbei noch Rendite zu erwirtschaften. Wenn du sparen und gleichzeitig vorsorgen willst, musst du das getrennt betrachten.
  • Verlust bei Kündigung: Wenn du deine BU-Police vorzeitig kündigst, sind die bisher gezahlten Beiträge in der Regel verloren. Du verlierst nicht nur dein Geld, sondern auch den aufgebauten Versicherungsschutz. Und wenn du später doch wieder eine BU brauchst, musst du eine neue Gesundheitsprüfung durchlaufen, was teurer werden kann oder sogar zu einer Ablehnung führt.

Besonderheiten bei Verträgen mit Beitragsrückgewähr

Aufbau eines separaten Vorsorgevermögens

Manche BU-Tarife locken mit einer sogenannten Beitragsrückgewähr. Das klingt erstmal super, oder? Im Grunde bedeutet das, dass ein Teil deiner Beiträge nicht nur für die reine Absicherung draufgeht, sondern auch angespart wird. Wenn du dann am Ende der Vertragslaufzeit nicht berufsunfähig geworden bist, bekommst du diesen angesparten Betrag zurück. Klingt fast wie eine Art Sparen nebenbei, aber lass uns das mal genauer anschauen.

Eingeschränkte Rendite im Vergleich zu reinen Sparanlagen

Das Problem bei diesen Verträgen ist, dass die Rendite, die du auf dein angespartes Geld bekommst, oft ziemlich mau ist. Stell dir vor, du legst Geld zur Seite, damit du es später zurückbekommst, falls du es nicht brauchst. Die Versicherung muss dieses Geld ja sicher anlegen, und das bedeutet meistens konservative Anlagen. Das ist gut für die Sicherheit, aber schlecht für die Rendite. Im Vergleich zu einem Aktienfonds oder einem ETF, wo du potenziell mehr rausholen könntest, ist das oft nicht die beste Wahl, wenn es rein ums Geldanlegen geht. Der Hauptzweck bleibt die Absicherung, das Sparen ist eher ein netter Nebeneffekt mit begrenztem Ertrag.

Kernschutz bleibt die Absicherung des Risikos

Auch wenn ein Teil deines Geldes angespart wird, vergiss nicht, wofür du die BU-Versicherung eigentlich abschließt: für den Fall, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Die Beitragsrückgewähr ist da eher ein Zusatz. Wenn du also überlegst, ob du so einen Vertrag brauchst, frag dich: Ist mir die Rückzahlung am Ende wichtiger als eine vielleicht etwas günstigere Prämie bei einem reinen Risiko-Tarif? Oder ist mir die Sicherheit, dass im Ernstfall wirklich genug Geld da ist, wichtiger? Die Beitragsrückgewähr ist also kein Ersatz für eine reine Geldanlage, sondern eher eine Art ‚Bonus‘ obendrauf, der aber seinen Preis hat.

Die Bedeutung der Risikoprüfung für deine Leistungen

Bevor du überhaupt eine BU-Police abschließt, steht die Risikoprüfung an. Das ist quasi die Generalprobe für deine Versicherung, bei der sie checkt, wie hoch das Risiko ist, dass du tatsächlich berufsunfähig wirst. Und glaub mir, das hat direkten Einfluss darauf, was deine Police am Ende kostet und ob sie dir überhaupt die Leistungen zahlt, die du dir vorstellst.

Einfluss von Alter, Beruf und Hobbys auf die Kosten

Stell dir vor, du bist jung, gesund und hast einen Bürojob. Dann ist das Risiko für den Versicherer erstmal überschaubar. Aber wenn du schon älter bist, einen körperlich anstrengenden Beruf hast oder gefährliche Hobbys wie Fallschirmspringen betreibst, sieht die Sache anders aus. Das sind alles Faktoren, die die Prämie deiner BU-Versicherung nach oben treiben können. Der Versicherer kalkuliert hier einfach das erhöhte Risiko mit ein. Es ist wie beim Autokauf: Ein Sportwagen kostet mehr in der Versicherung als ein Kleinwagen, weil das Unfallrisiko höher eingeschätzt wird.

Gesundheitszustand und Vorerkrankungen als entscheidende Faktoren

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt. Deine Gesundheit ist das A und O. Hattest du in der Vergangenheit schon mal ernstere Krankheiten? Leidest du an chronischen Beschwerden? All das wird im Antrag abgefragt. Je mehr Vorerkrankungen du angibst, desto höher kann der Beitrag werden, oder der Versicherer schließt bestimmte Risiken aus. Manchmal kann es sogar passieren, dass du gar keine Police bekommst, wenn das Risiko zu hoch eingeschätzt wird. Deshalb ist es so wichtig, ehrlich und vollständig zu sein. Nichts ist ärgerlicher, als wenn du im Ernstfall merkst, dass deine Versicherung wegen falscher Angaben nicht zahlt.

Garantierte Beiträge bei guter Police trotz späterer Risikoveränderungen

Manche Verträge bieten dir eine tolle Sache: die Beitragsgarantie. Das bedeutet, dass dein Beitrag auch dann stabil bleibt, wenn sich dein persönliches Risiko später ändert. Stell dir vor, du hast eine Police mit wenigen Gesundheitsfragen abgeschlossen, als du noch topfit warst. Später stellst du fest, dass du eine chronische Krankheit entwickelst. Mit einer solchen Garantie kann der Versicherer deinen Beitrag nicht einfach hochsetzen. Das ist ein echter Vorteil, der dir langfristig finanzielle Sicherheit gibt und verhindert, dass deine Versicherung unbezahlbar wird, wenn du sie am dringendsten brauchst. Achte also darauf, ob dein Vertrag solche Garantien beinhaltet.

Die Laufzeit deiner BU-Versicherung

Absicherung bis zum Renteneintritt als Idealfall

Bei deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist die Laufzeit ein echt wichtiger Punkt. Stell dir vor, du schließt eine Police ab, die aber schon nach ein paar Jahren endet. Wenn du dann berufsunfähig wirst, stehst du ziemlich blöd da. Deshalb ist es super wichtig, dass die Laufzeit deiner BU-Police mindestens bis zu deinem regulären Renteneintrittsalter geht. In Deutschland ist das ja meistens das 67. Lebensjahr. So bist du auf der sicheren Seite, falls du wirklich mal deinen Job nicht mehr machen kannst. Die Versicherung soll dich ja absichern, bis du sowieso in Rente gehst.

Steigende Wahrscheinlichkeit von Berufsunfähigkeit im Alter

Klingt vielleicht erstmal komisch, aber je älter du wirst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du berufsunfähig wirst. Das liegt an verschiedenen Dingen: Verschleißerscheinungen, chronische Krankheiten, die sich über die Jahre entwickeln, oder einfach die körperliche und geistige Belastung, die sich über Jahrzehnte aufstaut. Wenn deine BU-Versicherung zu kurz angesetzt ist, könntest du genau dann ohne Schutz dastehen, wenn du ihn am dringendsten brauchst. Denk mal drüber nach, wie dein Körper in 20 oder 30 Jahren aussieht. Eine lange Laufzeit ist also keine reine Vorsichtsmaßnahme, sondern eine realistische Einschätzung des Risikos.

Langfristige Absicherung für finanzielle Sicherheit

Eine BU-Versicherung ist im Grunde eine Absicherung für deine finanzielle Zukunft, falls dein Einkommen wegfällt. Wenn du also eine lange Laufzeit wählst, sagst du im Grunde: "Ich möchte auch dann noch abgesichert sein, wenn ich älter bin und vielleicht nicht mehr so leistungsfähig bin." Das gibt dir eine Menge Sicherheit. Stell dir vor, du wirst mit 55 berufsunfähig. Wenn deine Police nur bis 60 läuft, hast du danach ein riesiges Loch. Eine Laufzeit bis zum Renteneintritt schließt diese Lücke. Es ist wie ein finanzielles Sicherheitsnetz, das dich über die Jahre trägt, besonders in den späteren Arbeitsjahren und der Übergangszeit bis zur gesetzlichen Rente.

Zusätzliche Leistungen und Absicherungen

Krankentagegeld als Überbrückung bis zur BU-Rente

Manchmal dauert es eine Weile, bis die BU-Rente tatsächlich fließt. Wenn du krank wirst und nicht arbeiten kannst, kann das Krankentagegeld eine echte Hilfe sein. Es zahlt dir Geld aus, solange du krankgeschrieben bist, und schließt die Lücke, bis die Berufsunfähigkeitsrente greift. Das ist besonders wichtig, wenn die Bearbeitung deines Antrags länger dauert. Stell dir vor, du bist krank, kannst nicht arbeiten, und das Geld kommt erst Wochen oder Monate später. Das Krankentagegeld fängt dich da auf.

Rechtsschutz bei Streitigkeiten mit dem Versicherer

Was passiert, wenn der Versicherer deine BU-Leistungen ablehnt, obwohl du sicher bist, dass du sie brauchst? Hier kommt der Rechtsschutz ins Spiel. Eine solche Klausel kann dir helfen, wenn es hart auf hart kommt und du dich gegen eine ungerechtfertigte Ablehnung wehren musst. Das kann dir viel Stress und auch Geld sparen, denn Rechtsstreitigkeiten sind oft teuer. Es ist gut zu wissen, dass du da nicht alleine dastehst.

Möglichkeit von Umschulungsangeboten

Manche Policen bieten mehr als nur Geld. Sie können dir auch bei einer Umschulung helfen, falls du deinen alten Beruf nicht mehr ausüben kannst, aber noch nicht ganz berufsunfähig bist. Das kann eine tolle Chance sein, wieder ins Berufsleben einzusteigen, vielleicht in einem anderen Bereich, der dir besser liegt oder den du jetzt noch ausüben kannst. Das ist eine Art Unterstützung, die dir hilft, wieder auf die Beine zu kommen und deinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Was bleibt also hängen?

So, am Ende des Tages ist klar: Eine BU-Versicherung ist kein Schnäppchen, aber sie ist auch kein unnötiger Luxus. Sie ist eher wie ein Sicherheitsnetz, das du hoffentlich nie brauchst, aber froh bist, wenn es da ist, falls du mal abstürzt. Denk dran, das ist kein Sparprodukt, wo du am Ende dein Geld zurückbekommst. Es geht darum, dein Einkommen abzusichern, wenn du deinen Job nicht mehr machen kannst. Also, nimm dir die Zeit, schau dir die Details genau an, lass dich beraten und wähl nicht einfach das Erstbeste. Deine Zukunft wird’s dir danken.

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