Die Stiftung Warentest hat 119 Fahrradversicherungen unter die Lupe genommen und 36 Tarife mit „sehr gut“ bewertet. Angesichts steigender Fahrradpreise und der hohen Zahl von Diebstählen in Deutschland ist eine gute Versicherung für E-Bikes und Fahrräder unerlässlich. Die Testergebnisse zeigen, dass umfassender Schutz bereits für rund 50 Euro pro Jahr erhältlich ist, wobei einige Anbieter besonders überzeugen.
Wichtige Erkenntnisse aus dem Test
- Gute E-Bike-Versicherungen sind bereits ab 50 Euro pro Jahr erhältlich.
- 36 von 119 getesteten Tarifen erhielten die Bestnote „sehr gut“.
- Wichtige Leistungen umfassen Diebstahl, Vandalismus, Unfälle und Verschleiß.
- Eine unbegrenzte Neuwertentschädigung ist entscheidend für den vollen Kaufpreisersatz.
- Spezielle Fahrradversicherungen sind oft besser als die Hausratversicherung für hochwertige Räder.
Darauf sollten E-Bike-Besitzer achten
Wer ein teures E-Bike besitzt, sollte nicht an der Versicherung sparen. Die Stiftung Warentest betont, dass eine spezialisierte Fahrradversicherung unerlässlich ist, da die Hausratversicherung oft nur unzureichenden Schutz bietet und nach einem Diebstahl sogar gekündigt werden kann. Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind eine unbegrenzte Neuwertentschädigung, die den vollen Kaufpreis im Schadensfall erstattet, sowie unkomplizierte Versicherungsbedingungen ohne übermäßig strenge Auflagen bezüglich Schlössern oder Abstellorten.
Empfehlenswerte Anbieter laut Stiftung Warentest
Unter den getesteten Tarifen wurden insbesondere Signal Iduna, HUK24 und die VRK positiv hervorgehoben. Signal Iduna bietet mit dem Tarif „Fahrrad-Diebstahl (Paket S)“ einen bundesweit einheitlichen Preis, unabhängig vom Diebstahlrisiko des Wohnortes. Für etwa 50 Euro pro Jahr ist hier ein E-Lastenrad im Wert von 6.000 Euro abgesichert, inklusive Schutz gegen Vandalismus und Schäden an fest verbauten Teilen. HUK24 punktet mit besonders günstigen Beiträgen in Regionen mit geringem Diebstahlrisiko, oft unter 400 Euro selbst in Großstädten, und stellt keine strengen Anforderungen an Schlösser. Die VRK bietet ebenfalls starke Leistungen, legt Wert auf eine einfache Schadensabwicklung und sichert hochwertige E-Bikes ab knapp 64 Euro pro Jahr gegen Diebstahl ab.
Kaskoschutz für umfassendere Absicherung
Neben dem reinen Diebstahlschutz bieten sogenannte Fahrrad-Kaskoversicherungen einen erweiterten Schutz. Diese decken auch Schäden ab, die durch Unfälle, Stürze, Vandalismus oder Verschleiß entstehen. In einigen Fällen ist sogar ein Schutzbrief mit Pannenhilfe enthalten. Diese Tarife sind zwar teurer, bieten aber einen umfassenderen Schutz für das wertvolle Zweirad. Die Stiftung Warentest rät dazu, Tarife mit unbegrenzter Neuwertentschädigung zu wählen und darauf zu achten, dass der Versicherer keine komplizierten Sicherheitsauflagen macht.
Quellen
- Stiftung Warentest empfiehlt diese Anbieter, wattmoves.
- Stiftung Warentest: Pedelec und Fahrrad versichern, aber richtig, Pedelecs und E-Bikes.
- Stiftung Warentest prüft Fahrradversicherungen: Diese Anbieter überzeugen 2025, CHIP.
- Diese Tarife empfiehlt Stiftung Warentest, familie.de.

