Je früher der Einstieg, desto mehr Zeit bleibt zum Aufbau von Alterungsrückstellungen.
Deine persönliche Zeitleiste
So wirken die Dämpfungsmechanismen im Prinzip
Schematische Darstellung des Funktionsprinzips – keine Beitragsprognose. Index, keine Euro-Beträge.
Rechnerisch ohne Dämpfungsmechanismen Mit gesetzlichen Dämpfungsmechanismen
Was diese Mechanismen NICHT leisten
Die gesetzlichen Dämpfungsmechanismen mildern den Beitragsanstieg im Alter – sie
verhindern ihn aber nicht. Laut einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der
PKV (WIP) sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung in den letzten zehn Jahren im
Durchschnitt um rund 3,9 % pro Jahr gestiegen. Ob und wie stark Dein Beitrag im
Alter tatsächlich steigt, hängt vom gewählten Tarif, der Entwicklung der Gesundheitskosten und der
Kapitalmarktverzinsung der Rückstellungen ab.
Das gesetzliche Sicherheitsnetz
Sollte ein Tarif dennoch unbezahlbar werden, gibt es einen gedeckelten Auffangtarif: Der
Basistarif (bzw. für Verträge vor 2009 der Standardtarif) ist gesetzlich auf den
durchschnittlichen Höchstbeitrag der GKV begrenzt – aktuell 1.017 €
pro Monat (2026). Ein Wechsel dorthin ist jederzeit möglich und muss vom Versicherer angenommen werden.
Was passiert mit den Rückstellungen bei einem Wechsel?
Wechselst Du innerhalb der PKV zu einem anderen Anbieter, kannst Du einen Großteil Deiner
Alterungsrückstellungen als sogenannten Übertragungswert mitnehmen. Kehrst Du dagegen in die GKV
zurück, verfällt das eingezahlte Kapital vollständig – ein gesetzlicher Auszahlungsanspruch besteht
nicht. Das ist ein realer Bindungseffekt, den man bei der Entscheidung für die PKV kennen sollte.
Wie stabil ist ein konkreter Tarif wirklich?
Lass Dir unverbindlich zeigen, wie sich ein für Dich passender Tarif in der Vergangenheit
entwickelt hat und welche Beitragsentlastungs-Optionen es gibt.
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Kennst Du jemanden, dem das auch helfen könnte?
Rechtsgrundlage: § 149 VAG (gesetzlicher Zuschlag von 10 % zwischen 21. und 60. Lebensjahr), § 150 VAG
(Verwendung ab 65, verpflichtende Prämiensenkung nicht verbrauchter Mittel ab 80). Statistischer Hinweis:
WIP-Institut-Analyse zur durchschnittlichen PKV-Beitragsentwicklung. Diese Darstellung ist keine
Beitragsprognose für einen konkreten Tarif und ersetzt keine individuelle Beratung.