Zahnzusatzversicherung monatliche Kosten – womit musst du rechnen?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

Zahnzusatzversicherung monatliche Kosten – womit musst du rechnen?

Zahnarzt lächelt in heller Praxis

Du überlegst, dir eine Zahnzusatzversicherung zuzulegen, und fragst dich, was da finanziell auf dich zukommt? Das ist eine super Idee, denn die gesetzliche Krankenversicherung deckt ja oft nur einen Teil der Kosten ab, wenn es um Zahnersatz oder aufwendigere Behandlungen geht. Wir schauen uns mal an, welche monatlichen Kosten bei einer Zahnzusatzversicherung realistisch sind und welche Faktoren das beeinflussen.

Zahnzusatzversicherung monatliche Kosten – Das Wichtigste für dich

  • Die monatlichen Kosten für eine Zahnzusatzversicherung hängen stark vom gewählten Tarif ab. Einfache Tarife sind günstiger, aber decken auch weniger ab.
  • Dein Alter bei Vertragsabschluss spielt eine große Rolle. Jüngere Leute zahlen in der Regel weniger als ältere.
  • Manche Versicherer fragen nach deinem Zahnzustand oder haben Einschränkungen bei Vorerkrankungen oder fehlenden Zähnen, was die Kosten beeinflussen kann.
  • Achte auf die sogenannte Zahnstaffel: Viele Tarife begrenzen die Leistung in den ersten Jahren, das ist wichtig zu wissen, wenn du bald eine Behandlung planst.
  • Eine Zahnzusatzversicherung kannst du oft steuerlich absetzen, was die tatsächlichen Kosten noch etwas senken kann.

Die Notwendigkeit einer Zahnzusatzversicherung

Zahnarzt lächelt in moderner Praxis.

Stell dir vor, du sitzt beim Zahnarzt und die Rechnung kommt. Bei Zahnersatz, wie Kronen oder Brücken, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse oft nur einen Teil der Kosten. Den Rest, dein sogenanntes Eigenanteil, musst du selbst zahlen. Und das kann ganz schön ins Geld gehen, besonders wenn es um hochwertigere Materialien oder aufwendigere Behandlungen geht. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt meist nur die sogenannte Regelversorgung ab. Das ist die Standardlösung, die nicht immer die beste oder langlebigste ist. Wenn du dich für eine höherwertige Versorgung entscheidest, zum Beispiel für Keramik statt Metall oder für eine aufwendigere Füllung, wird dein Eigenanteil schnell größer.

Deshalb ist eine Zahnzusatzversicherung so wichtig. Sie schließt genau diese Lücken, die die gesetzliche Kasse offenlässt. Mit einer solchen Versicherung kannst du dich absichern gegen:

  • Hohe Kosten für Zahnersatz (Kronen, Brücken, Implantate).
  • Zusätzliche Kosten bei Zahnbehandlungen, die über die Grundversorgung hinausgehen (z.B. Wurzelbehandlungen, Parodontosebehandlungen).
  • Kosten für Zahnprophylaxe wie professionelle Zahnreinigungen oder Fissurenversiegelungen.
  • Kieferorthopädische Behandlungen, die von der Kasse oft nur bei schweren Fehlstellungen übernommen werden.

Ein früher Abschluss ist dabei besonders ratsam. Denn wenn du schon eine Zahnbehandlung geplant hast oder bereits Zähne fehlen, kann es schwierig werden, eine Versicherung zu bekommen, die dafür noch aufkommt. Frühzeitig vorsorgen, wenn die Zähne noch gesund sind, ist also der beste Weg, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein.

Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt die Kosten für zahnmedizinische Behandlungen nur teilweise ab. Wenn es um Zahnersatz geht, erhältst du von deiner Krankenkasse einen sogenannten Festkostenzuschuss. Dieser Zuschuss richtet sich danach, wie gut du dein Bonusheft gepflegt hast und liegt meist zwischen 60 und 75 Prozent der Kosten für die sogenannte Regelversorgung. Die Regelversorgung ist im Grunde die einfachste und kostengünstigste Behandlungsoption.

Das bedeutet, dass du für höherwertige Behandlungen, wie zum Beispiel eine Brücke aus Keramik oder ein Implantat, deutlich mehr selbst zahlen musst. Der Zuschuss der GKV bleibt zwar gleich, aber die Gesamtkosten können schnell in die Hunderte oder sogar Tausende von Euro gehen. Stell dir vor, eine einfache Brücke kostet etwa 750 Euro. Die GKV gibt dir dafür vielleicht 450 Euro dazu. Wenn du aber eine teurere Variante wählst, die 1.500 Euro oder mehr kostet, bleibt der Zuschuss bei 450 Euro, und dein Eigenanteil steigt entsprechend.

Auch bei anderen Behandlungsarten gibt es Unterschiede:

  • Zahnersatz: Hierzu zählen Kronen, Brücken oder auch Inlays. Die GKV übernimmt nur die Kosten für die Basisversorgung.
  • Zahnerhalt: Bei Füllungen übernimmt die GKV die Kosten für Amalgam im Seitenzahnbereich und Kunststoff im Frontzahnbereich. Für hochwertigere Materialien musst du draufzahlen.
  • Zahnprophylaxe: Regelmäßige Zahnreinigungen sind wichtig, aber die GKV übernimmt oft nur einen Teil der Kosten.
  • Kieferorthopädie: Bei Erwachsenen werden kieferorthopädische Behandlungen von der GKV in der Regel nicht übernommen, es sei denn, es liegt ein Unfall vor. Bei Kindern werden die Kosten nur bei stärkeren Fehlstellungen (KIG 3-5) und bis zum 18. Lebensjahr übernommen.

Leistungsspektren von Zahnzusatzversicherungen

Wenn du dir eine Zahnzusatzversicherung ansiehst, ist es wichtig zu verstehen, was sie überhaupt abdeckt. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt oft nur die Grundversorgung ab, besonders bei Zahnersatz. Das bedeutet, du bleibst auf einem erheblichen Teil der Kosten sitzen. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier eine große Hilfe sein.

Die Leistungen können sich je nach Tarif stark unterscheiden. Hier ein Überblick, was du erwarten kannst:

  • Zahnersatz: Das ist oft der Kernpunkt. Hier geht es um Dinge wie Kronen, Brücken oder auch Implantate. Die Versicherung erstattet dir einen Teil der Kosten, die über den Festkostenzuschuss der GKV hinausgehen. Manche Tarife zahlen 80 oder 90 Prozent, andere sogar 100 Prozent der Kosten, abzüglich dessen, was die GKV übernimmt.
  • Zahnbehandlungen: Das umfasst oft die Kosten für Füllungen (z.B. Kunststoff), Wurzelbehandlungen oder auch Parodontosebehandlungen. Manche Tarife decken auch spezielle schmerz- und angstlindernde Maßnahmen ab, wie eine Sedierung.
  • Zahnprophylaxe und ästhetische Maßnahmen: Hierzu zählen Dinge wie professionelle Zahnreinigungen oder auch Zahnaufhellungen (Bleaching). Die Kosten dafür werden oft nur bis zu einem bestimmten Betrag pro Jahr übernommen, zum Beispiel bis zu 250 Euro.
  • Kieferorthopädische Behandlungen: Das ist besonders für Kinder relevant, aber auch für Erwachsene bei Unfällen. Die Kosten für Zahnspangen oder ähnliche Behandlungen können hoch sein, und eine Zusatzversicherung kann hier einen Teil davon abdecken, oft mit einer Obergrenze pro Versicherungsfall.

Faktoren, die die monatlichen Kosten beeinflussen

Wenn du dich fragst, wie sich die monatlichen Kosten für eine Zahnzusatzversicherung zusammensetzen, gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten. Der gewählte Tarif und der damit verbundene Leistungsumfang sind dabei die Haupttreiber. Je mehr Leistungen du abdecken möchtest – sei es für Zahnersatz, aufwendige Zahnbehandlungen, Prophylaxe oder sogar kieferorthopädische Maßnahmen – desto höher wird in der Regel dein monatlicher Beitrag ausfallen. Stell dir das wie ein Baukastensystem vor: Du wählst die Bausteine, die dir wichtig sind, und zahlst entsprechend dafür.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist dein Eintrittsalter. Das bedeutet, je jünger du bist, wenn du die Versicherung abschließt, desto günstiger sind meist die monatlichen Beiträge. Das liegt daran, dass jüngere Menschen statistisch gesehen seltener Zahnprobleme haben und das Risiko für den Versicherer geringer ist. Wenn du also noch jung bist, ist das ein guter Zeitpunkt, um dich abzusichern, bevor die Beiträge durch dein steigendes Alter teurer werden.

Auch dein aktueller Zahnzustand spielt eine Rolle. Versicherer fragen oft nach Vorerkrankungen oder ob bereits Zähne fehlen. Wenn du also schon größere Baustellen im Mund hast, kann das ebenfalls die Kosten beeinflussen. Manche Tarife schließen bestimmte Vorerkrankungen aus oder verlangen höhere Beiträge, wenn bereits Zähne fehlen. Hier ist es wichtig, ehrlich zu sein und die Angebote genau zu vergleichen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Beitragskalkulation basierend auf Altersgruppen

Wenn du überlegst, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, wirst du schnell feststellen, dass die monatlichen Kosten stark variieren können. Ein wesentlicher Faktor dabei ist dein Eintrittsalter. Grundsätzlich gilt: Je jünger du bist, wenn du den Vertrag abschließt, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge. Das liegt daran, dass jüngere Menschen statistisch gesehen seltener bereits bestehende Zahnprobleme haben und das Risiko für den Versicherer geringer ist.

Die Versicherer staffeln ihre Tarife oft nach Altersgruppen. Das bedeutet, dass die Beiträge für Kinder und junge Erwachsene meist deutlich niedriger sind als für Personen mittleren oder höheren Alters. Wenn du beispielsweise zwischen 0 und 20 Jahre alt bist, könntest du Tarife schon für etwa 10 bis 20 Euro im Monat finden. Mit zunehmendem Alter steigen diese Beträge dann an. Für jemanden zwischen 41 und 45 Jahren könnten die Kosten schon bei rund 30 bis 40 Euro liegen, während sie für Personen über 60 Jahre auch mal 50 bis 60 Euro oder mehr betragen können.

Es gibt aber auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Tarifmodellen. Ein "Komfort-Tarif" ist meist günstiger als ein "Premium-Tarif". Der Grund dafür ist der Leistungsumfang: Premium-Tarife bieten oft eine breitere Abdeckung, zum Beispiel für hochwertigeren Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlungen oder auch für ästhetische Maßnahmen wie Zahnaufhellungen. Wenn du also nur eine Basisabsicherung für den Fall einer größeren Zahnbehandlung suchst, reicht vielleicht ein günstigerer Tarif. Möchtest du aber auch für Extras wie Zahnprophylaxe oder kieferorthopädische Korrekturen vorsorgen, musst du mit höheren monatlichen Kosten rechnen. Die genauen Beitragstabellen können je nach Versicherer und Tarif stark abweichen, daher ist ein Vergleich unerlässlich.

Leistungsstaffel und deren Auswirkungen auf die Kostenerstattung

Manchmal gibt es bei Zahnzusatzversicherungen eine sogenannte Leistungsstaffel. Das bedeutet, dass die Erstattung für bestimmte Behandlungen in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss begrenzt ist. Stell dir das wie eine Art "Einstiegsphase" vor, in der der Versicherer das Risiko langsam aufbaut.

Was du dazu wissen solltest:

  • Begrenzte Erstattung in den ersten Jahren: Viele Tarife sehen vor, dass du in den ersten drei oder vier Kalenderjahren nur einen bestimmten Höchstbetrag pro Jahr oder über den gesamten Zeitraum erstattet bekommst. Das kann zum Beispiel so aussehen: Im ersten Jahr bis 1.200 Euro, in den ersten zwei Jahren bis 2.400 Euro und so weiter.
  • Ausnahmen bei Unfällen: Diese Staffelung gilt in der Regel nicht, wenn du einen Zahnarztbesuch wegen eines Unfalls hast. Hier greift oft sofort der volle Schutz.
  • Wechselerleichterungen: Wenn du von einer anderen Zahnzusatzversicherung wechselst und nachweisen kannst, dass du mindestens drei Jahre lückenlos versichert warst und dort auch schon Leistungen für Zahnersatz in vergleichbarer Höhe erhalten hast, entfällt die Staffelung oft für dich. Das ist eine gute Nachricht, wenn du wechseln möchtest.
  • Unterschiedliche Staffelung bei Tarifen: Es gibt Tarife mit einer strengeren und welche mit einer milderen Leistungsstaffel. Manche Tarife verzichten auch ganz darauf, was sich aber im monatlichen Beitrag widerspiegeln kann.

Es ist also wichtig, dass du dir die genauen Regelungen zur Leistungsstaffel ansiehst, bevor du einen Vertrag abschließt. So vermeidest du böse Überraschungen, wenn du doch mal eine größere Behandlung brauchst.

Wartezeiten und sofortiger Versicherungsschutz

Wenn du eine Zahnzusatzversicherung abschließt, ist es wichtig zu wissen, dass nicht immer sofort alle Leistungen zur Verfügung stehen. Viele Tarife haben nämlich sogenannte Wartezeiten. Das bedeutet, dass du nach dem Vertragsabschluss eine bestimmte Periode abwarten musst, bevor du die volle Leistung in Anspruch nehmen kannst. Diese Wartezeiten sind meist auf drei bis sechs Monate begrenzt, können aber je nach Tarif und Art der Behandlung variieren.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Manche Versicherer bieten Tarife an, die ohne Wartezeiten auskommen. Das ist besonders praktisch, wenn du kurzfristig Schutz benötigst oder bereits absehen kannst, dass bald eine zahnärztliche Behandlung ansteht. Bei solchen Tarifen kannst du oft direkt ab Versicherungsbeginn Leistungen geltend machen.

Die genauen Regelungen zu Wartezeiten können sich aber stark unterscheiden:

  • Standard-Wartezeiten: Die meisten Policen sehen eine Wartezeit vor, oft gestaffelt nach Behandlungsart. Zahnersatz hat manchmal eine längere Wartezeit als einfache Zahnbehandlungen.
  • Ausnahmen bei Unfällen: Bei zahnärztlichen Behandlungen, die durch einen Unfall notwendig werden, entfallen die Wartezeiten in der Regel. Hier greift der Versicherungsschutz sofort.
  • Tarife ohne Wartezeiten: Diese Tarife sind zwar oft etwas teurer, bieten dafür aber sofortigen Schutz und sind eine gute Option, wenn du auf Nummer sicher gehen willst.

Es ist also ratsam, sich die Bedingungen genau anzusehen, bevor du dich für einen Tarif entscheidest. So vermeidest du böse Überraschungen, wenn du die Versicherung tatsächlich brauchst.

Vertragsgestaltung und Kündigungsmodalitäten

Wenn du eine Zahnzusatzversicherung abschließt, sind die Vertragsgestaltung und die Kündigungsmodalitäten wichtige Punkte, die du genau verstehen solltest. Diese Aspekte bestimmen, wie flexibel du bleibst und welche Verpflichtungen du eingehst.

Mindestvertragslaufzeiten bei Zahnzusatzversicherungen

Viele Versicherer legen eine Mindestvertragslaufzeit fest, oft zwei Jahre. Das bedeutet, dass du den Vertrag in dieser Zeit nicht einfach so kündigen kannst. Erst nach Ablauf dieser Frist ändern sich die Bedingungen für eine Kündigung.

Kündigungsfristen und deren Einhaltung

Nachdem die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist, gelten in der Regel Kündigungsfristen. Meistens musst du einen Monat vor Ende des Versicherungsjahres kündigen. Es ist wichtig, diese Fristen einzuhalten, damit die Kündigung wirksam wird und du nicht ungewollt weiter zahlst. Manche Verträge haben auch eine Kündigungsmöglichkeit zum Ende des Kalenderjahres.

Flexibilität bei Tarifwechseln und Vertragsanpassungen

Manchmal ändern sich deine Bedürfnisse oder die Angebote der Versicherer. Prüfe, ob dein Vertrag eine Möglichkeit bietet, den Tarif zu wechseln oder anzupassen, falls sich beispielsweise dein Zahnzustand ändert oder du einen besseren Schutz suchst. Nicht jeder Tarif erlaubt dies ohne Weiteres, und manchmal sind damit neue Wartezeiten oder Gesundheitsprüfungen verbunden.

Steuerliche Absetzbarkeit von Versicherungsbeiträgen

Manchmal fragt man sich ja, ob man die Beiträge für die Zahnzusatzversicherung auch von der Steuer absetzen kann. Die gute Nachricht ist: Ja, das geht.

Einordnung als Vorsorgeaufwendungen

Deine Beiträge zur Zahnzusatzversicherung zählen zu den sogenannten Vorsorgeaufwendungen. Das ist im Grunde alles, was du tust, um dich für die Zukunft abzusichern, sei es gegen Krankheit, Alter oder andere Risiken. Die Zahnzusatzversicherung fällt genau in diese Kategorie, weil sie dich vor unerwarteten und oft hohen Kosten beim Zahnarzt schützt.

Jährliche Höchstbeträge für Arbeitnehmer und Selbstständige

Es gibt allerdings eine Grenze, wie viel du pro Jahr absetzen kannst. Für Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, liegt die Höchstgrenze für Vorsorgeaufwendungen bei 1.900 Euro im Jahr. Bist du selbstständig und zahlst in die gesetzliche Rentenversicherung ein, liegt diese Grenze etwas höher, nämlich bei 2.800 Euro.

Das bedeutet, wenn deine Beiträge zur Zahnzusatzversicherung plus andere absetzbare Versicherungen (wie zum Beispiel die Krankenversicherung selbst, falls du privat versichert bist, oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung) unter diesen Grenzen liegen, kannst du den vollen Betrag geltend machen. Liegen sie darüber, werden nur die maximalen Beträge anerkannt.

Relevanz für die persönliche Einkommensteuererklärung

Wenn du deine Steuererklärung machst, trägst du die gezahlten Beiträge in der Anlage Vorsorgeaufwand ein. Es ist wichtig, dass du alle Beitragsnachweise gut aufbewahrst. Die Zahnzusatzversicherung kann dir also helfen, deine Steuerlast zu senken. Es lohnt sich also, die Belege zu sammeln und die Beiträge bei der nächsten Steuererklärung mit anzugeben.

Anbieterneutrale Bewertung von Zahnzusatzversicherungen

Wenn du dich für eine Zahnzusatzversicherung interessierst, ist es wichtig, die Angebote verschiedener Anbieter genau zu prüfen. Ein neutraler Vergleich hilft dir, den Tarif zu finden, der am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Dabei solltest du nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Leistungen und die Qualität des Anbieters.

Bei der Bewertung von Zahnzusatzversicherungen gibt es einige Kriterien, die du dir genauer ansehen solltest:

  • Leistungsumfang: Welche Behandlungen werden abgedeckt? Dazu gehören Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen), Zahnbehandlungen (Füllungen, Wurzelbehandlungen, Parodontosebehandlungen), Zahnprophylaxe (professionelle Zahnreinigung) und eventuell auch kieferorthopädische Behandlungen. Achte darauf, wie hoch die Erstattungssätze sind, oft gibt es verschiedene Optionen wie 80 %, 90 % oder 100 %.
  • Leistungsstaffel: Viele Versicherungen haben eine Leistungsstaffel, die besagt, dass in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss nur ein bestimmter Prozentsatz der Kosten übernommen wird. Prüfe, ob es Tarife gibt, die diese Staffelung verkürzen oder ganz darauf verzichten, besonders wenn du vielleicht schon bald eine Behandlung benötigst.
  • Wartezeiten: Manche Tarife haben Wartezeiten, bevor du Leistungen in Anspruch nehmen kannst. Es gibt aber auch Tarife, die sofortigen Schutz bieten. Das ist ein wichtiger Punkt, den du vergleichen solltest.
  • Testergebnisse und Auszeichnungen: Achte auf neutrale Tests, zum Beispiel von Stiftung Warentest. Eine Auszeichnung wie „sehr gut“ kann ein Indikator für eine hohe Qualität und gute Leistungen sein. Solche Bewertungen geben dir eine gute Orientierung.
  • Kosten und Beitragsentwicklung: Vergleiche die monatlichen Beiträge, aber bedenke auch, wie sich diese mit deinem Alter entwickeln. Manche Anbieter haben günstigere Einstiegsbeiträge, die aber später stark ansteigen können. Ein Blick auf die Beitragstabellen für verschiedene Altersklassen ist daher ratsam.
  • Flexibilität und Zusatzleistungen: Manche Tarife bieten zusätzliche Optionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, später ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen höherwertigen Tarif zu wechseln. Auch die Kostenübernahme für spezielle Maßnahmen wie Bleaching oder schmerzlindernde Behandlungen kann ein Unterscheidungsmerkmal sein.

Indem du diese Punkte berücksichtigst, kannst du eine fundierte Entscheidung treffen und eine Zahnzusatzversicherung finden, die dir langfristig Sicherheit und gute Leistungen bietet.

Zusammenfassend: Was du über die Kosten wissen solltest

Wenn du über eine Zahnzusatzversicherung nachdenkst, ist es wichtig, die monatlichen Kosten im Blick zu behalten. Diese hängen stark von deinem Alter und dem gewählten Leistungsumfang ab. Jüngere Menschen zahlen in der Regel weniger, und wer mehr Leistungen möchte, muss auch tiefer in die Tasche greifen. Aber denk dran: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt oft nur einen Teil der Kosten, besonders bei Zahnersatz. Eine gute Zusatzversicherung kann dir da viel Geld sparen und schützt dich vor unerwarteten Ausgaben. Es lohnt sich also, die verschiedenen Tarife genau zu vergleichen und eine Police zu wählen, die zu deinen Bedürfnissen passt. So bist du auf der sicheren Seite, wenn es um deine Zahngesundheit geht.

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