Einleitung
Mit den ersten warmen Tagen beginnt in Deutschland die Zeckensaison. Zecken können Krankheiten wie FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen. Da die Zeckenaktivität zunimmt, sollten alle Personen, die sich viel im Freien aufhalten, gut informiert und geschützt sein. Welche Regionen sind Risikogebiete? Wie kann man sich effektiv schützen? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige.
Zeckenbisse und ihre Risiken
FSME und Borreliose: Die Gefahren
FSME ist eine durch Viren verursachte Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Zeckenstiche übertragen wird. Während eine Impfung gegen FSME möglich ist, schützt diese nicht vor Borreliose. Borreliose wird durch Bakterien hervorgerufen und kann verschiedene Symptome in unterschiedlichen Krankheitsstadien zeigen, von Hautveränderungen bis hin zu schwerwiegenden neurologischen Störungen.
Aktuelle FSME-Risikogebiete
Das Robert Koch-Institut aktualisiert regelmäßig die Liste der FSME-Risikogebiete. In den vergangenen Jahren erweitern sich diese Gebiete stetig. Neue Risikogebiete werden festgestellt, was die Wichtigkeit eines aktuellen geografischen Schutzwissens unterstreicht.
Symptome und Diagnostik
Borreliose-Symptome: Zu den ersten Anzeichen gehört die Wanderröte, eine ringförmige Hautrötung, die sich um die Einstichstelle ausbreitet. Spätere Symptome können grippeähnliche Beschwerden sowie neurologische Ausfälle sein.
FSME-Symptome: Diese entwickeln sich in zwei Phasen. Anfangs treten Grippeähnliche Beschwerden auf, gefolgt von einer möglichen Entzündung des zentralen Nervensystems.
Behandlung und Vorbeugung
Impfung gegen FSME
Die FSME-Impfung wird Personen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen oder sich dort häufig aufhalten. Sie besteht aus drei Impfdosen und sollte vor dem Beginn der Zeckensaison abgeschlossen sein.
Borreliose-Behandlung
Gegen Borreliose existiert keine Impfung, doch die Erkrankung kann mit Antibiotika behandelt werden. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung ist entscheidend, um Spätfolgen zu vermeiden.
Schutzmaßnahmen
- Tragen Sie helle Kleidung, die den Körper bedeckt, so erkennen Sie Zecken leichter.
- Verwenden Sie zeckenabweisende Mittel auf Haut und Kleidung.
- Untersuchen Sie nach Aufenthalten im Freien den Körper gründlich auf Zecken.
Fazit
Zecken stellen in Deutschland ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar, insbesondere in FSME-Risikogebieten. Ein bewusster Umgang mit der Natur durch geeignete Schutzmaßnahmen und eine konsequente Kontrolle des Körpers können helfen, Zeckenbisse und deren Risiken zu minimieren.
Quelle: Robert Koch-Institut – FSME

