Einleitung
Jedes Jahr beginnt mit den steigenden Temperaturen auch die Zecken-Saison, die oft bis weit in den Herbst hineinreicht. Zecken sind Träger gefährlicher Erreger, insbesondere des FSME-Virus und der Borreliose-Bakterien. Dieses Gesundheitsrisiko betrifft besonders Familien, Sportler und Naturfreunde.
Hintergrund
FSME und Borreliose: Die Gefahren erkennen
Zecken können das FSME-Virus übertragen, das Hirn- und Hirnhautentzündungen verursachen kann. Borreliose wird durch Bakterien verursacht und kann chronische Beschwerden wie Gelenkschmerzen und neurologische Störungen nach sich ziehen.
Aktuelle Risikogebiete
Jährlich werden die FSME-Risikogebiete vom RKI aktualisiert. Diese umfassen vor allem Süddeutschland, aber auch einige nördliche Regionen zeigen jetzt erhöhte Risiken.
Vorsorge und Schutzmaßnahmen
Zeckenstiche vermeiden
Das Tragen von langärmliger Kleidung und die Nutzung von Anti-Zecken-Sprays sind effektive Maßnahmen. Halten Sie sich an Wege und vermeiden Sie hohes Gras und Unterholz.
Zecken richtig entfernen
Entfernen Sie Zecken möglichst innerhalb von 24 Stunden, um das Infektionsrisiko zu senken. Verwenden Sie spezielle Zeckenwerkzeuge und vermeiden Sie das Drehen oder Quetschen der Zecke.
Impfung gegen FSME
In Risikogebieten wird besonders für Kinder und ältere Menschen die FSME-Impfung empfohlen. Diese sollte idealerweise vor der Zeckensaison aufgefrischt werden.
Praktische Tipps für Betroffene
Führen Sie nach jedem Aufenthalt im Freien eine gründliche Körperkontrolle durch. Bei Verdacht auf Infektion, wie Wanderröte oder grippeähnliche Symptome, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.
Fazit
Die Zecken-Saison birgt ernstzunehmende Gesundheitsrisiken, doch mit geeigneten Maßnahmen lassen sich Infektionen meist vermeiden. Aufmerksamkeit und rechtzeitige Impfungen sind hierbei entscheidend.
