BU Versicherung ohne Leistungsausschluss – Wo findest du sie?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

BU Versicherung ohne Leistungsausschluss – Wo findest du sie?

Du suchst nach einer BU Versicherung ohne Leistungsausschluss und fragst dich, wo du so etwas finden kannst? Das ist gar nicht so einfach, denn viele Versicherer schauen sich deine Gesundheit ganz genau an. Aber keine Sorge, es gibt Wege und Tricks, wie du trotzdem eine gute Absicherung bekommen kannst. Lass uns mal schauen, was da so möglich ist, damit du nicht leer ausgehst.

Wichtige Punkte auf einen Blick

  • Eine BU Versicherung ohne Leistungsausschluss zu finden, kann knifflig sein, besonders wenn du Vorerkrankungen hast. Aber es ist nicht unmöglich.
  • Manchmal lehnen Versicherer dich nicht ab, sondern bieten dir einen Vertrag mit einem Leistungsausschluss für bestimmte Krankheiten oder mit einem höheren Beitrag (Risikozuschlag) an.
  • Es gibt spezielle Tarife, wie zum Beispiel die LV 1871 Golden BU Vorsorgeschutz, die komplett ohne Gesundheitsfragen auskommen, dafür aber oft eine Wartezeit haben.
  • Eine anonyme Risikovoranfrage über einen Versicherungsmakler ist super wichtig, damit deine Gesundheitshistorie nicht negativ in der HIS-Datei landet, falls du abgelehnt wirst.
  • Wenn eine klassische BU nicht klappt, gibt es Alternativen wie die Grundfähigkeitsversicherung oder die Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die dir trotzdem helfen können, deine Arbeitskraft abzusichern.

Verständnis von Leistungsausschluss und Risikozuschlag

Was bedeutet ein Leistungsausschluss in der BU-Versicherung?

Stell dir vor, du schließt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ab und denkst, du bist rundum abgesichert. Doch dann kommt der Schock: Ein Leistungsausschluss. Das bedeutet im Grunde, dass die Versicherung bestimmte Krankheiten oder Körperteile von der Absicherung ausschließt. Wenn du also genau wegen dieser ausgeschlossenen Sache berufsunfähig wirst, zahlt die Versicherung keinen Cent. Das ist natürlich ziemlich ärgerlich, denn gerade die Dinge, die man vielleicht schon mal hatte oder die chronisch sind, möchte man ja absichern. Bei manchen Krankheiten, wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall, kann es passieren, dass die Versicherung sagt: "Okay, wir versichern dich, aber alles, was mit deiner Wirbelsäule zu tun hat, ist raus." Das ist dann ein konkreter Ausschluss, der dich im Ernstfall ziemlich schlecht dastehen lassen kann.

Wie wirkt sich ein Risikozuschlag auf den Beitrag aus?

Eine andere Möglichkeit, wie Versicherer mit Vorerkrankungen umgehen, ist der Risikozuschlag. Das ist im Grunde eine Art Aufpreis für deine Versicherung. Weil du ein höheres Risiko für eine Berufsunfähigkeit hast – sagen wir mal wegen einer chronischen Erkrankung oder einer Operation in der Vergangenheit – verlangt die Versicherung mehr Geld für den Schutz. Dieser Zuschlag kann ganz unterschiedlich ausfallen, von ein paar Euro extra im Monat bis hin zu einer Verdopplung deines Beitrags. Das Gute daran ist aber: Wenn du berufsunfähig wirst, bist du trotzdem versichert, egal ob es an der Vorerkrankung liegt oder nicht. Du zahlst zwar mehr, aber die Absicherung ist dafür umfassender. Wenn sich dein Gesundheitszustand später bessert, kannst du sogar versuchen, den Zuschlag wieder reduzieren zu lassen, oft mit einem ärztlichen Attest als Nachweis.

Die Kombination von Ausschluss und Zuschlag

Manchmal ist es auch so, dass die Versicherung eine Kombination aus beidem anbietet. Das heißt, sie schließen vielleicht eine bestimmte Krankheit aus, aber für andere Risiken, die sie als etwas höher einschätzen, verlangen sie einen Zuschlag. Das ist dann die ungünstigste Variante, denn du hast sowohl Einschränkungen im Schutz als auch höhere Kosten. Es ist wichtig, genau zu verstehen, was ausgeschlossen ist und wofür du einen Zuschlag zahlst. Manchmal kann man mit dem Versicherer darüber verhandeln, besonders wenn man gute Argumente oder ärztliche Nachweise hat, dass das Risiko doch nicht so hoch ist.

BU-Versicherung trotz Vorerkrankungen: Die Möglichkeiten

Leichte Vorerkrankungen und ihre Auswirkungen

Manchmal denkst du vielleicht, dass eine alte Verletzung oder eine überstandene Krankheit dich von einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ausschließt. Aber das stimmt oft gar nicht. Viele Versicherer sehen das lockerer, besonders wenn es sich um kleinere Dinge handelt. Eine leichte Vorerkrankung muss dich nicht gleich aussperren. Stell dir vor, du hattest mal einen Bänderriss am Knöchel, der längst verheilt ist. Oder du hattest eine Grippe, die dich für ein paar Tage flachgelegt hat. Solche Sachen sind in der Regel kein großes Ding für die Versicherer. Sie schauen sich das genau an, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du trotzdem eine BU bekommst, ist ziemlich hoch. Manchmal kann es sein, dass der Versicherer für diese spezielle Sache einen kleinen Aufschlag auf den Beitrag verlangt, den sogenannten Risikozuschlag. Oder es gibt einen Ausschluss, der besagt, dass Probleme, die direkt mit dieser alten Sache zusammenhängen, nicht abgedeckt sind. Aber hey, das ist immer noch besser als gar keine Absicherung, oder?

Atteste als Nachweis der Genesung

Wenn du eine Vorerkrankung hattest, die vielleicht etwas ernster war, aber du jetzt wieder topfit bist, dann ist ein ärztliches Attest dein bester Freund. Dieses Attest ist quasi der Beweis vom Arzt, dass du die Sache überstanden hast und keine Probleme mehr damit hast. Es zeigt dem Versicherer, dass die Gefahr, dass diese Krankheit wieder auftritt und dich berufsunfähig macht, sehr gering ist. Ein gutes Attest kann Wunder wirken und dir helfen, die Versicherung ohne Einschränkungen zu bekommen. Es ist wichtig, dass der Arzt darin klar und deutlich bestätigt, dass die Krankheit ausgeheilt ist und keine bleibenden Schäden zurückgeblieben sind, die deine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Manchmal fragen Versicherer auch nach, wie lange die letzte Behandlung her ist und wie dein aktueller Gesundheitszustand ist. Je länger du beschwerdefrei bist, desto besser sind deine Chancen.

Die Rolle von Sonderaktionen bei Versicherern

Manchmal starten Versicherer spezielle Aktionen, um Leute mit Vorerkrankungen anzusprechen. Das sind quasi zeitlich begrenzte Angebote, bei denen sie die Gesundheitsprüfung lockern oder besondere Tarife anbieten. Das kann eine super Gelegenheit sein, wenn du bisher immer abgelehnt wurdest oder hohe Zuschläge zahlen müsstest. Diese Aktionen sind oft darauf ausgelegt, mehr Kunden zu gewinnen, und sie wissen, dass viele Leute mit kleinen oder auch größeren Vorerkrankungen auf dem Markt sind. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten und nach solchen Sonderaktionen Ausschau zu halten. Manchmal muss man dafür vielleicht ein bisschen recherchieren oder einen Versicherungsmakler fragen, aber es kann sich echt auszahlen. So eine Aktion kann dir den Weg zu einer bezahlbaren BU ebnen, wo es vorher vielleicht schwierig aussah. Denk dran, dass diese Aktionen nicht ewig laufen, also sei schnell, wenn du eine gute findest.

Der Weg zur BU-Versicherung ohne Gesundheitsfragen

Beratung zur BU-Versicherung ohne Gesundheitsfragen

Mal ehrlich, wer will sich schon durch einen Berg von Gesundheitsfragen quälen? Das ist oft der Knackpunkt, wenn es um die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) geht. Aber keine Sorge, es gibt tatsächlich Wege, wie du diesen Teil umgehen oder zumindest vereinfachen kannst. Es ist nicht immer ein komplettes ‚Ohne Alles‘, aber oft gibt es clevere Lösungen.

Vereinfachte Gesundheitsfragen für bestimmte Gruppen

Manche Versicherer haben spezielle Aktionen am Laufen, die sich an bestimmte Berufsgruppen oder Altersklassen richten. Denk mal an Leute, die viel am Computer arbeiten, wie IT-Spezialisten, oder an junge Leute unter 30. Für die gibt es manchmal Tarife, bei denen die Gesundheitsfragen stark vereinfacht sind oder sich nur auf einen kurzen Zeitraum beziehen. Das ist schon mal ein großer Schritt in Richtung weniger Papierkram und mehr Sicherheit.

  • Wer profitiert? Oft Berufsgruppen mit geringerem Risiko (z.B. Akademiker, Büroberufe).
  • Was wird vereinfacht? Weniger Fragen, kürzerer Abfragezeitraum für Vorerkrankungen.
  • Wo finde ich das? Hier ist oft ein spezialisierter Makler gefragt, der die aktuellen Aktionen der Versicherer kennt.

Betriebliche Altersvorsorge als Option

Eine andere Möglichkeit ist die betriebliche BU, die dein Arbeitgeber anbietet. Das ist oft eine gute Sache, weil die Gesundheitsprüfung hier meist wegfällt oder sehr locker gehandhabt wird. Aber Achtung: Die Absicherung ist oft nicht so hoch, wie du sie vielleicht brauchst, und wenn du den Job wechselst, wird es kompliziert. Manchmal kannst du die Versicherung mitnehmen, manchmal musst du eine neue abschließen. Es ist eine Option, aber selten die beste Lösung für eine umfassende Absicherung.

Besondere Tarife ohne Gesundheitsprüfung

Ja, es gibt sie tatsächlich: Tarife, die komplett auf Gesundheitsfragen verzichten. Ein bekanntes Beispiel ist der "Golden BU Vorsorgeschutz" der LV 1871. Hier gibt es statt der Gesundheitsfragen eine sogenannte Wartezeit. Das bedeutet, dass die Versicherung erst nach einer bestimmten Zeit (oft drei Jahre) greift, es sei denn, die Berufsunfähigkeit tritt durch einen Unfall ein. Das ist eine echte Alternative, wenn du wegen Vorerkrankungen Bedenken hast. Aber auch hier gilt: Genau hinschauen, welche Bedingungen gelten.

Umgang mit Ablehnungen und Risikoprüfungen

Die Bedeutung der anonymen Risikovoranfrage

Manchmal läuft der Antrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht ganz glatt. Vielleicht gab es bei der Gesundheitsprüfung Unklarheiten oder du hast Sorge, dass eine Vorerkrankung zu Problemen führt. Bevor du einen offiziellen Antrag stellst, ist es schlau, eine anonyme Risikovoranfrage zu machen. Dabei werden deine Gesundheitsdaten nicht direkt bei den Versicherern gespeichert, sondern über einen Vermittler anonym geprüft. Das hat den Vorteil, dass du keine Ablehnung im HIS (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) hinterlässt, was spätere Anträge erschweren könnte. So bekommst du ein Gefühl dafür, welche Versicherer dich mit deinen gesundheitlichen Gegebenheiten überhaupt aufnehmen würden, ohne dass es gleich Aktenkundig wird.

Wie die HIS-Wagnisdatei funktioniert

Wenn du einen Antrag auf BU stellst und dieser abgelehnt wird, landet diese Information in der sogenannten HIS-Datei. Das ist eine Art Datenbank, in der Versicherer Informationen über Antragsablehnungen sammeln. Warum machen die das? Ganz einfach: Um sich vor Betrug zu schützen und das Risiko besser einschätzen zu können. Wenn ein Versicherer sieht, dass du schon mal abgelehnt wurdest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch sie dich ablehnen werden. Das Wichtigste ist hierbei: Verschweige niemals eine frühere Ablehnung! Das kann im Leistungsfall dazu führen, dass die Versicherung gar nicht zahlt. Die HIS-Datei ist also ein wichtiges Werkzeug für Versicherer, aber für dich als Antragsteller kann sie zum Hindernis werden, wenn du nicht aufpasst.

Strategien nach einer Ablehnung

Eine Ablehnung ist erstmal ärgerlich, aber kein Weltuntergang. Es gibt durchaus Wege, wie du trotzdem noch an eine BU-Versicherung kommen kannst:

  1. Sonderaktionen nutzen: Manche Versicherer bieten spezielle Tarife für bestimmte Berufsgruppen oder Altersklassen an, die sonst Schwierigkeiten hätten. Diese Tarife haben oft vereinfachte Gesundheitsfragen oder kürzere Abfragezeiträume.
  2. Betriebliche BU prüfen: Wenn dein Arbeitgeber eine betriebliche BU anbietet, sind die Gesundheitsfragen oft weniger streng. Manchmal reicht sogar eine einfache Erklärung, dass du aktuell arbeitsfähig bist.
  3. Alternative Versicherungen: Wenn eine klassische BU nicht klappt, schau dir Alternativen wie die Grundfähigkeitsversicherung oder die Erwerbsunfähigkeitsversicherung an. Diese decken zwar nicht exakt dasselbe ab, können aber trotzdem eine wichtige Absicherung sein.
  4. Erneut versuchen mit Beratung: Manchmal lohnt es sich, nach einiger Zeit oder mit der Hilfe eines erfahrenen Maklers, der die Situation neu bewertet und vielleicht andere Versicherer anspricht, einen neuen Versuch zu starten.

Alternativen zur klassischen BU-Versicherung

Manchmal ist es gar nicht so einfach, eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu bekommen, besonders wenn Vorerkrankungen im Spiel sind. Aber keine Sorge, es gibt durchaus andere Wege, deine Arbeitskraft abzusichern. Du musst nicht gleich aufgeben, nur weil die "normale" BU vielleicht nicht klappt.

Grundfähigkeitsversicherung als Option

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine gute Alternative, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst, die für deinen Beruf wichtig sind. Stell dir vor, du kannst wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr richtig sehen, hören oder dich bewegen. Bei der Grundfähigkeitsversicherung geht es darum, dass du bestimmte Grundfähigkeiten verlierst, die dich daran hindern, deinen Beruf auszuüben. Das ist etwas anders als bei der BU, wo es explizit um die Ausübung deines Berufs geht. Die Gesundheitsfragen sind hier oft etwas einfacher, was sie für Leute mit Vorerkrankungen attraktiver macht.

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Überblick

Eine weitere Möglichkeit ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU). Hier wird geprüft, ob du überhaupt noch irgendeiner Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen kannst. Das ist eine viel breitere Definition als bei der BU. Wenn du also nicht mehr in der Lage bist, irgendeinen Job zu machen, bekommst du die Leistung. Das kann eine Option sein, wenn du wegen schwerwiegender gesundheitlicher Probleme keine BU bekommst. Allerdings ist die Leistung hier oft niedriger und die Hürde, sie zu erhalten, höher, da es um jegliche Erwerbsfähigkeit geht.

Wann alternative Produkte sinnvoll sind

Alternative Produkte wie die Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind besonders dann sinnvoll, wenn:

  • Du aufgrund von Vorerkrankungen Schwierigkeiten hast, eine BU zu bekommen.
  • Du eine Absicherung suchst, die sich auf den Verlust bestimmter Fähigkeiten konzentriert, anstatt auf die Unfähigkeit, deinen spezifischen Beruf auszuüben.
  • Du eine breitere Absicherung wünschst, die auch dann greift, wenn du gar keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kannst.
  • Die Kosten für eine BU mit Zuschlägen oder Ausschlüssen für dich zu hoch wären.

Es lohnt sich immer, diese Optionen genau zu prüfen und dich beraten zu lassen, um die für dich passende Absicherung zu finden.

Die Rolle von Versicherungsmaklern und Beratern

Warum professionelle Beratung unerlässlich ist

Mal ehrlich, wer hat schon Lust, sich stundenlang durch Versicherungsbedingungen zu wühlen? Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist das aber genau das, was du tun müsstest, wenn du alles allein machen willst. Und glaub mir, das ist kein Zuckerschlecken. Die Policen sind oft dicker als so manches Buch und die Klauseln darin können echt knifflig sein. Ein guter Versicherungsmakler oder Berater ist da Gold wert. Die kennen die Tricks der Versicherer und wissen, worauf es ankommt, damit du am Ende auch wirklich den Schutz bekommst, den du brauchst, und nicht nur ein Stück Papier.

Unterstützung bei der anonymen Risikovoranfrage

Das ist ein Punkt, der oft unterschätzt wird, aber gerade bei Vorerkrankungen oder riskanten Hobbys super wichtig ist: die anonyme Risikovoranfrage. Stell dir vor, du fragst bei zehn Versicherungen einzeln an, ob sie dich versichern. Wenn auch nur eine davon dich ablehnt, weil sie deine Vorerkrankung als zu hohes Risiko einstuft, kann das wie ein Stempel auf deiner Akte wirken. Andere Versicherer sehen das dann und lehnen dich vielleicht auch ab. Autsch. Ein Makler kann das für dich viel schlauer machen. Er stellt eine anonymisierte Anfrage bei mehreren Gesellschaften gleichzeitig. Dein Name und deine persönlichen Daten bleiben dabei erstmal außen vor. So finden die Versicherer heraus, wer dich zu welchen Konditionen versichern würde, ohne dass du schon eine Ablehnung riskierst, die dich später verfolgen könnte. Das ist ein echter Schutz für dich.

Verhandlung mit Versicherern über Ausschlüsse

Manchmal kommst du um einen Leistungsausschluss oder einen Risikozuschlag einfach nicht herum. Vielleicht hast du eine chronische Rückenleiden oder einen Job, der als risikoreich gilt. Hier zeigt sich dann, was ein guter Berater draufhat. Er kann mit den Versicherern sprechen und versuchen, die Bedingungen für dich zu verbessern. Das kann bedeuten:

  • Einen kleineren Zuschlag auszuhandeln, als ursprünglich angeboten.
  • Einen Ausschluss für eine bestimmte Krankheit zu vermeiden, indem du zum Beispiel ein ärztliches Attest vorlegst, das deine Genesung oder Stabilität belegt.
  • Alternative Tarife zu finden, die vielleicht weniger Leistung bieten, aber dafür ohne diese harten Ausschlüsse auskommen.

Ohne jemanden, der die Sprache der Versicherer spricht und deine Interessen vertritt, stehst du da oft ziemlich allein da.

Spezielle Tarife und deren Besonderheiten

Manchmal ist es gar nicht so einfach, eine BU-Versicherung ohne jegliche Einschränkungen zu bekommen, besonders wenn du schon Vorerkrankungen hast oder bestimmte Risiken bestehen. Aber keine Sorge, es gibt durchaus spezielle Tarife, die dir hier weiterhelfen können. Diese Tarife sind oft so gestaltet, dass sie bestimmte Hürden umgehen oder flexibler auf deine individuelle Situation eingehen.

Die LV 1871 Golden BU Vorsorgeschutz

Ein Beispiel für einen solchen speziellen Tarif ist die "Golden BU Vorsorgeschutz" der LV 1871. Was diesen Tarif auszeichnet, ist seine Flexibilität. Er versucht, möglichst viele Menschen ohne große Probleme abzusichern. Das kann bedeuten, dass er bei bestimmten, nicht allzu gravierenden Vorerkrankungen kulanter ist als andere Produkte am Markt. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, welche Bedingungen hier gelten und ob sie zu dir passen. Oft sind es gerade diese spezialisierten Angebote, die den Unterschied machen.

Wartezeiten und ihre Ausnahmen

Bei manchen Versicherungen, auch bei der BU, gibt es sogenannte Wartezeiten. Das ist die Zeitspanne, in der du zwar versichert bist, aber im Falle einer Berufsunfähigkeit noch keine Leistung erhältst. Diese Wartezeiten sind meistens dazu da, dass die Versicherung nicht sofort nach Vertragsabschluss bei einer bereits bestehenden oder sich abzeichnenden Krankheit zahlen muss. Bei speziellen Tarifen oder unter bestimmten Umständen können diese Wartezeiten aber verkürzt oder sogar ganz ausgesetzt werden. Das ist zum Beispiel oft der Fall, wenn die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall verursacht wird. Informiere dich genau, wie lange diese Wartezeit ist und ob es Ausnahmen gibt, die für dich relevant sein könnten.

Absicherung von Vorsorgeverträgen

Ein weiterer Punkt, der bei speziellen Tarifen Beachtung finden kann, ist die Absicherung von Vorsorgeverträgen. Das klingt vielleicht erstmal kompliziert, bedeutet aber im Grunde, dass deine BU-Versicherung auch dann greift, wenn du deine Beiträge für andere Altersvorsorgeprodukte nicht mehr zahlen kannst, weil du berufsunfähig geworden bist. So ist sichergestellt, dass deine langfristigen finanziellen Pläne nicht durch eine plötzliche Berufsunfähigkeit komplett über den Haufen geworfen werden. Es ist also eine Art doppelter Schutz: Du bist vor den finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit geschützt und deine bereits angesparte Vorsorge bleibt erhalten.

Die Gesundheitsprüfung im Detail

Versicherungsberater und Kunde im Gespräch im Büro

Bevor du eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen kannst, steht die Gesundheitsprüfung an. Das ist quasi der Check-up, den die Versicherung macht, um dein Risiko besser einschätzen zu können. Stell dir das wie ein Gespräch vor, bei dem du der Versicherung erzählst, wie es dir gesundheitlich so geht. Und ja, das ist ein ziemlich wichtiger Teil des Ganzen.

Umfang der abgefragten Gesundheitsdaten

Die Versicherer wollen ziemlich genau wissen, was bei dir los ist. Das geht über die üblichen Fragen hinaus. Sie fragen nicht nur nach aktuellen Beschwerden, sondern auch nach Dingen, die schon länger zurückliegen. Denk dabei an:

  • Vorerkrankungen: Alles, was du jemals hattest und was vielleicht wiederkommen könnte.
  • Behandlungen: Ob du schon mal beim Arzt warst, eine Operation hattest oder eine Therapie machst (auch psychische Probleme zählen).
  • Medikamente: Welche Medikamente du regelmäßig nimmst.
  • Körperliche Beschwerden: Auch kleinere Sachen wie Rückenprobleme oder Allergien werden abgefragt.

Manchmal fragen sie auch nach Hobbys, die körperlich anstrengend sind, oder nach deinem Beruf, falls der gesundheitliche Risiken birgt. Die ehrliche und vollständige Beantwortung dieser Fragen ist super wichtig. Wenn du hier was verschweigst, kann das im Ernstfall dazu führen, dass die Versicherung nicht zahlt.

Wie Versicherer das Risiko bewerten

Die Versicherer schauen sich deine Antworten genau an. Sie wollen wissen, wie wahrscheinlich es ist, dass du berufsunfähig wirst. Dabei geht es nicht nur darum, ob du krank warst, sondern auch wie und wie oft. Eine einmalige Grippe ist was anderes als eine chronische Krankheit, die dich immer wieder einschränkt. Sie prüfen auch, wie lange deine Beschwerden her sind und ob du aktuell noch in Behandlung bist. Manche Versicherer sind da strenger als andere. Manche schicken deine Daten einfach durch eine Software, die dann grün, gelb oder rot anzeigt. Andere schauen sich das noch menschlich an und wägen das Risiko individueller ab. Das ist auch der Grund, warum die Beiträge für die BU so unterschiedlich sein können – dein Gesundheitszustand ist ein Hauptfaktor.

Die Bedeutung der Ehrlichkeit bei der Angabe

Das A und O bei der Gesundheitsprüfung ist die Wahrheit. Auch wenn du denkst, eine kleine Sache ist nicht wichtig, solltest du sie angeben. Wenn die Versicherung später herausfindet, dass du etwas verschwiegen hast, kann das richtig unangenehme Folgen haben. Im schlimmsten Fall verweigern sie die Leistung, wenn du dann tatsächlich berufsunfähig wirst. Das ist dann echt bitter, weil du jahrelang Beiträge gezahlt hast und im entscheidenden Moment leer ausgehst. Deshalb: Lieber einmal zu viel sagen als einmal zu wenig. Wenn du unsicher bist, sprich mit einem Experten oder lass eine anonyme Risikovoranfrage machen, bevor du den Antrag stellst.

Zusammenfassend: Deine BU ohne Haken

Also, wir haben uns das jetzt mal angeschaut, und es ist klar: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne jegliche Einschränkungen zu finden, ist nicht immer ein Spaziergang. Aber hey, es ist definitiv machbar! Denk dran, dass fast 80% der Anträge sowieso ohne Probleme durchgehen. Und selbst wenn du Vorerkrankungen hast, gibt es Wege – sei es über anonyme Risikovoranfragen, Sonderaktionen oder manchmal sogar über den Arbeitgeber. Wichtig ist, dass du dich nicht abschrecken lässt und dir Hilfe holst. Ein guter Berater kann dir echt den Rücken freihalten und die besten Optionen für dich raussuchen. Am Ende des Tages geht’s darum, dass du gut abgesichert bist, damit du dir keine Sorgen machen musst, falls doch mal was passiert. Also, ran an die Buche und such dir die Versicherung, die zu dir passt!

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