Du fragst dich, ab wann eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist und ob sie sich für dich lohnt? Das ist eine gute Frage, denn die gesetzliche Krankenkasse deckt oft nur einen kleinen Teil der Kosten für Zahnbehandlungen ab. Das kann schnell zu hohen Eigenanteilen führen, besonders wenn es um Zahnersatz oder aufwendige Behandlungen geht. Wir schauen uns mal an, wann der richtige Zeitpunkt für den Abschluss ist und worauf du achten solltest, damit du gut geschützt bist.
Wichtige Punkte zur Zahnzusatzversicherung
- Eine Zahnzusatzversicherung ist sinnvoll, um die Lücken der gesetzlichen Krankenkasse bei Zahnbehandlungen zu schließen und hohe Eigenanteile zu vermeiden.
- Am besten schließt du die Versicherung schon in jungen Jahren ab, solange deine Zähne noch gesund sind, da die Beiträge dann niedriger sind und du den vollen Schutz genießt.
- Achte bei der Wahl des Tarifs auf den Leistungsumfang, insbesondere bei Zahnersatz, Prophylaxe und kieferorthopädischen Behandlungen, sowie auf mögliche Wartezeiten oder Zahnstaffeln.
- Sei bei Gesundheitsfragen ehrlich, denn fehlende oder falsche Angaben können dazu führen, dass der Versicherer die Kostenübernahme verweigert.
- Es ist nie zu spät, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, aber wenn bereits Behandlungen angeraten sind oder dir mehr als drei Zähne fehlen, wird es schwierig oder teuer.
Wann ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?
Du fragst dich, wann genau eine Zahnzusatzversicherung für dich Sinn macht? Ganz einfach: Immer dann, wenn du die Lücken der gesetzlichen Krankenkasse schließen möchtest. Die Kasse zahlt nämlich nur einen Festzuschuss für die sogenannte Regelversorgung. Das bedeutet, bei hochwertigem Zahnersatz wie Keramikkronen oder Implantaten bleibst du oft auf einem erheblichen Teil der Kosten sitzen. Diese Eigenanteile können schnell mehrere tausend Euro betragen, je nachdem, was genau gemacht werden muss.
Deshalb ist eine Zusatzversicherung eine gute Idee, um diese Mehrkosten abzufedern. Sie übernimmt je nach Tarif die Kosten für:
- Hochwertigen, zahnfarbenen Zahnersatz
- Professionelle Zahnreinigungen
- Kieferorthopädische Behandlungen, besonders bei Kindern
Um den bestmöglichen Schutz zu haben, ist es ratsam, die Versicherung frühzeitig abzuschließen. Denn wenn du erst einmal eine Zahnbehandlung angeraten hast, wird diese von der Zusatzversicherung oft nicht mehr übernommen. Das gilt auch für bereits laufende Behandlungen. Dein aktueller Zahnzustand ist also ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung.
Der optimale Zeitpunkt für den Abschluss
Du fragst dich vielleicht, wann genau der beste Zeitpunkt ist, um eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Ganz ehrlich, je früher, desto besser. Stell dir vor, du bist jung und deine Zähne sind noch topfit. Dann sind die Beiträge meist niedriger und du hast eine viel bessere Chance, ohne große Probleme durch die Gesundheitsprüfung zu kommen. Das ist echt ein riesiger Vorteil.
Aber was ist, wenn du schon ein bisschen was am Zahnfleisch hast, also schon Probleme bekannt sind? Manche Tarife schließen dich dann vielleicht aus oder die Beiträge werden richtig hoch. Manche Versicherer bieten aber auch Tarife an, die speziell für Leute mit Vorerkrankungen sind, oder sie haben eine Wartezeit, nach der die Probleme dann doch abgedeckt sind. Das ist ein bisschen wie ein Lotteriespiel, aber es gibt Optionen.
Und dann sind da noch diese Wartezeiten und Zahnstaffeln, von denen du sicher schon gehört hast. Viele Versicherungen sagen: "Okay, du bist versichert, aber für bestimmte Sachen musst du erst mal eine Weile warten." Das kann von ein paar Monaten bis zu einem Jahr gehen. Und die Zahnstaffel? Das ist wie ein Limit, wie viel die Versicherung in den ersten Jahren zahlt. Also, wenn du zum Beispiel eine Krone brauchst, die 1000 Euro kostet, und die Staffel sagt "nur 500 Euro im ersten Jahr", dann zahlst du den Rest selbst. Es ist super wichtig, diese Bedingungen genau zu checken, bevor du unterschreibst.
Also, zusammengefasst:
- Früh anfangen: Je jünger und gesünder du bist, desto einfacher und günstiger ist der Abschluss.
- Vorerkrankungen beachten: Informiere dich genau, wie der Versicherer mit bestehenden Zahnproblemen umgeht.
- Wartezeiten und Staffeln verstehen: Lies das Kleingedruckte, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Leistungsumfang und Tarifgestaltung
Wenn du über eine Zahnzusatzversicherung nachdenkst, ist es wichtig zu verstehen, was sie eigentlich abdeckt und wie die Tarife aufgebaut sind. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt ja nur einen Teil der Kosten ab, und der Rest bleibt als Eigenanteil für dich übrig. Eine gute Zusatzversicherung soll genau diese Lücke schließen.
Kostenübernahme bei Zahnersatz
Bei Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen übernimmt die GKV nur einen Festzuschuss. Dieser Festzuschuss richtet sich nach deinem Bonusheft und ist nicht von den tatsächlichen Kosten abhängig. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier deutlich mehr leisten. Manche Tarife zahlen 100% der Kosten für Zahnersatz, andere übernehmen 80% oder 90%. Es gibt auch Tarife, die sich an den Material- und Laborkosten orientieren. Es lohnt sich, genau hinzuschauen, wie der Zahnersatz abgerechnet wird.
Bedeutung von Prophylaxe und professioneller Zahnreinigung
Vorbeugung ist besser als Nachsorge, das gilt auch für deine Zähne. Viele Zusatzversicherungen bezuschussen oder übernehmen sogar die Kosten für professionelle Zahnreinigungen (PZR). Das ist super, denn die GKV zahlt diese Leistung in der Regel nicht. Regelmäßige PZR hilft, Karies und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen und deine Zähne langfristig gesund zu halten. Achte darauf, wie oft und in welcher Höhe die Versicherung die Prophylaxe abdeckt.
Kieferorthopädische Leistungen für Kinder
Wenn du Kinder hast, ist das Thema Kieferorthopädie (Zahnspangen) oft relevant. Die GKV übernimmt hier nur die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen und oft nur einen Teil davon, besonders wenn die Zahnfehlstellung nicht sehr stark ausgeprägt ist. Viele Zahnzusatzversicherungen bieten hier bessere Leistungen an und übernehmen einen höheren Prozentsatz der Kosten, manchmal sogar für rein ästhetische Korrekturen. Das kann bei Kindern, die eine Zahnspange brauchen, eine enorme finanzielle Erleichterung sein.
Gesundheitsfragen und deren Relevanz
Wenn du eine Zahnzusatzversicherung abschließen möchtest, wirst du unweigerlich mit Gesundheitsfragen konfrontiert. Diese Fragen sind für den Versicherer wichtig, um dein individuelles Risiko einschätzen zu können. Deine Antworten beeinflussen maßgeblich, ob und zu welchen Konditionen du versichert wirst.
Einfluss des Zahnzustands auf die Versicherung
Der Zustand deiner Zähne ist ein zentraler Punkt. Versicherer wollen wissen, ob bereits größere Behandlungen anstehen oder ob es in der Vergangenheit Probleme gab. Das kann sich auf den Beitrag auswirken oder dazu führen, dass bestimmte Vorerkrankungen ausgeschlossen werden. Sei hier also ehrlich und genau.
Umgang mit fehlenden Zähnen
Fehlende Zähne sind ein häufiges Thema. Wenn du bereits Zähne verloren hast und diese nicht ersetzt wurden, kann das für den Versicherer ein Indikator für eine schlechtere Zahngesundheit sein. Manche Tarife schließen fehlende Zähne von der Leistung aus oder haben spezielle Regelungen dafür. Informiere dich genau, wie der jeweilige Tarif damit umgeht.
Die Wichtigkeit von Ehrlichkeit bei der Antragsstellung
Das A und O ist die Wahrheit bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen. Wenn du falsche Angaben machst, kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Versicherer die Leistung verweigert oder den Vertrag kündigt. Das ist besonders ärgerlich, wenn du dann eine teure Behandlung benötigst. Also: Lieber einmal zu viel nachfragen oder eine Vorerkrankung angeben, als später Probleme zu bekommen. Das gilt auch für:
- Bereits angeratene Behandlungen
- Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis)
- Zahnverlust in der Vergangenheit
Die Zahnzusatzversicherung für verschiedene Altersgruppen
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Sinnhaftigkeit für junge Erwachsene
Wenn du noch jung bist, vielleicht in deinen Zwanzigern oder Dreißigern, ist das oft der beste Zeitpunkt, um über eine Zahnzusatzversicherung nachzudenken. Deine Zähne sind wahrscheinlich noch in einem Top-Zustand, und das bedeutet, dass die Beiträge für dich deutlich niedriger ausfallen. Stell dir vor, du könntest dir jetzt eine Versicherung sichern, die dich ein Leben lang begleitet, und das zu einem Preis, der dich kaum belastet. Das ist wie ein Frühbucherrabatt für deine Zahngesundheit. Außerdem: Selbst wenn du bisher keine Probleme hattest, kann immer mal was passieren – ein Unfall, eine plötzliche Entzündung. Ohne Zusatzschutz kann das schnell richtig teuer werden, weil die gesetzliche Krankenkasse eben nicht alles übernimmt. Mit einer guten Zusatzversicherung bist du da auf der sicheren Seite und musst dir keine Sorgen um hohe Eigenanteile machen, wenn doch mal eine Behandlung ansteht.
Besonderheiten für Familien und Kinder
Für Familien ist eine Zahnzusatzversicherung oft Gold wert. Gerade für Kinder sind die Tarife meist sehr günstig, manchmal fangen die Beiträge für Neugeborene schon bei weniger als einem Euro im Monat an. Das ist ein super Deal, wenn man bedenkt, was alles abgedeckt sein kann. Ein wichtiger Punkt sind hier oft kieferorthopädische Behandlungen. Wenn dein Kind eine Zahnspange braucht, kann das schnell ins Geld gehen. Viele Tarife übernehmen diese Kosten, zumindest teilweise, und das kann eine enorme finanzielle Erleichterung sein. Aber auch für die allgemeine Zahnpflege und Vorsorge, wie professionelle Zahnreinigungen, lohnt sich der Abschluss für die ganze Familie. So bleibt das Lächeln aller gesund und die Kosten überschaubar.
Relevanz im fortgeschrittenen Alter
Auch wenn du schon älter bist, ist eine Zahnzusatzversicherung nicht unbedingt zu spät. Klar, die Beiträge steigen mit dem Alter, weil das Risiko für Zahnprobleme zunimmt. Aber selbst mit über 50 oder 60 Jahren kann sich der Abschluss noch lohnen, besonders wenn du Wert auf hochwertigen Zahnersatz legst oder dir eine professionelle Zahnreinigung regelmäßig gönnen möchtest. Wichtig ist hierbei, dass du ehrlich bei den Gesundheitsfragen bist und keine Behandlungen verschweigst, die bereits angeraten sind. Denn für bereits bekannte oder laufende Behandlungen greift die Versicherung in der Regel nicht. Aber für alles, was danach kommt, bietet sie dir einen wichtigen Schutz und hilft, hohe Kosten zu vermeiden. Es ist nie zu spät, in deine Zahngesundheit zu investieren, auch wenn der frühe Abschluss immer die besten Konditionen bietet.
Kosten und Beitragsgestaltung
Wenn du dich fragst, was eine Zahnzusatzversicherung kostet und wie sich die Beiträge zusammensetzen, bist du hier genau richtig. Grundsätzlich gilt: Je jünger du bist und je besser dein aktueller Zahnstatus ist, desto günstiger fallen in der Regel die monatlichen Beiträge aus. Das liegt daran, dass das Risiko für den Versicherer geringer ist, wenn du noch keine größeren Zahnprobleme hast oder diese erst in ferner Zukunft auftreten könnten.
Die Beiträge für eine Zahnzusatzversicherung sind oft altersabhängig. Das bedeutet, dass die Kosten mit zunehmendem Alter tendenziell steigen. Stell dir das wie bei anderen Versicherungen vor: Wer später einsteigt, zahlt oft mehr, weil das Risiko für den Versicherer höher ist. Manche Tarife haben auch eine Beitragsdynamik, bei der die Beiträge jährlich angepasst werden, um die Leistungen an die allgemeine Kostenentwicklung anzupassen. Das ist zwar erstmal nicht schön, aber es hilft, die Leistungen auch in Zukunft auf einem guten Niveau zu halten.
Ein wichtiger Punkt bei der Beitragsgestaltung sind die sogenannten Risikozuschläge. Wenn du bei der Antragsstellung bereits von Zahnproblemen berichtest oder der Zahnarzt bei einer Untersuchung feststellt, dass bestimmte Behandlungen notwendig sind, kann der Versicherer einen höheren Beitrag verlangen oder bestimmte Leistungen ausschließen. Ehrlichkeit bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen ist daher unerlässlich, um spätere Probleme zu vermeiden.
Die Kosten können stark variieren, je nachdem, welchen Tarif du wählst und welche Leistungen er abdeckt. Hier ein paar Beispiele, wie sich die Beiträge unterscheiden können:
- Günstige Tarife: Diese sind oft schon für unter 10 Euro im Monat zu haben, bieten aber meist nur eine Grundabsicherung, zum Beispiel für Zahnersatz.
- Mittlere Tarife: Hier bewegen sich die Kosten meist zwischen 15 und 30 Euro im Monat. Sie decken oft auch Zahnreinigungen und hochwertigere Füllungen ab.
- Umfassende Tarife: Diese können auch mal 30 bis 50 Euro oder mehr im Monat kosten, bieten dafür aber ein sehr breites Leistungsspektrum, inklusive Kieferorthopädie oder sogar für Behandlungen, die bereits angeraten sind (sogenannte Sofortleistungs-Tarife).
Es lohnt sich also, die verschiedenen Angebote genau zu vergleichen und zu überlegen, welche Leistungen für dich persönlich am wichtigsten sind. Denk daran, dass ein früher Abschluss nicht nur die Beiträge niedrig hält, sondern dir auch einen Schutz bietet, falls doch mal etwas mit deinen Zähnen sein sollte.
Umfassender Schutz durch Zusatzleistungen
Eine Zahnzusatzversicherung kann dir helfen, die Kosten für zahnärztliche Behandlungen, die über die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinausgehen, deutlich zu reduzieren. Stell dir vor, du brauchst eine aufwendige Behandlung wie eine Krone, eine Brücke oder gar ein Zahnimplantat. Die GKV übernimmt oft nur einen Festzuschuss, der auf den Kosten einer Regelversorgung basiert. Der Restbetrag, dein Eigenanteil, kann schnell mehrere hundert oder sogar tausend Euro betragen. Eine gute Zusatzversicherung fängt diese Lücke.
Was genau wird da abgedeckt?
- Hochwertiger Zahnersatz: Viele Tarife erstatten einen Großteil der Kosten für Kronen, Brücken, Prothesen oder Implantate, oft auch aus Keramik oder Zirkonoxid, die ästhetisch ansprechender und langlebiger sind als die Standardlösungen der GKV.
- Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzenresektionen: Diese oft schmerzhaften und kostspieligen Behandlungen sind nicht immer vollständig von der GKV abgedeckt. Eine Zusatzversicherung kann hier die finanziellen Belastungen mindern.
- Schutz vor unerwarteten Kosten: Unfälle oder plötzliche Erkrankungen können zu Zahnbehandlungen führen, die du nicht vorhersehen konntest. Eine Zusatzversicherung bietet hier eine wichtige finanzielle Absicherung, damit du dir die notwendige Behandlung leisten kannst, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.
Vermeidung von hohen Eigenanteilen
Du kennst das sicher: Einmal nicht aufgepasst, und schon steht eine Zahnbehandlung an, die dich richtig Geld kostet. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt ja nur das Nötigste ab. Was übrig bleibt, ist dein Eigenanteil, und der kann ganz schön happig sein. Stell dir vor, du brauchst eine Krone oder eine Brücke – da kommen schnell mehrere hundert oder sogar tausend Euro zusammen, die du selbst zahlen musst. Eine Zahnzusatzversicherung hilft dir dabei, diese Lücke zu schließen und deine Kosten deutlich zu reduzieren. Sie übernimmt einen Großteil der Kosten, die über die GKV hinausgehen.
Wie genau das funktioniert und was du beachten solltest:
- Die Lücke zwischen GKV und Realität: Die GKV zahlt oft nur einen Festzuschuss für Standardlösungen. Wenn du hochwertigeren Zahnersatz möchtest, zum Beispiel aus Keramik statt aus Metall, oder wenn eine aufwendigere Behandlung nötig ist, zahlst du drauf. Die Zusatzversicherung federt genau diese Mehrkosten ab.
- Wie die Zahnzusatzversicherung die Zuzahlungen reduziert: Je nach Tarif übernimmt die Versicherung einen bestimmten Prozentsatz der Gesamtkosten. Das kann für Zahnersatz, aber auch für andere Behandlungen wie Wurzelbehandlungen oder Zahnreinigungen gelten. So musst du am Ende viel weniger aus eigener Tasche zahlen.
- Finanzielle Entlastung bei aufwendigen Sanierungen: Wenn dein Gebiss eine größere Kur braucht, kann das schnell ins Geld gehen. Mit einer guten Zusatzversicherung musst du dir keine Sorgen machen, dass du dir die notwendige Behandlung nicht leisten kannst. Sie sorgt dafür, dass du auch bei teuren Maßnahmen finanziell abgesichert bist und deine Zähne optimal versorgt werden können.
Die Rolle der Prophylaxe
Manchmal denkt man bei Prophylaxe vielleicht nur an die professionelle Zahnreinigung, aber das ist nur ein Teil des Ganzen. Eigentlich geht es bei der Vorsorge darum, deine Zähne und dein Zahnfleisch langfristig gesund zu halten. Das spart dir nicht nur Schmerzen und Aufwand, sondern auch eine Menge Geld, weil du teure Behandlungen vermeidest. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt zwar einiges ab, aber bei den wirklich wichtigen Vorsorgemaßnahmen, die über das Nötigste hinausgehen, lässt sie dich oft im Regen stehen. Hier kommt die Zahnzusatzversicherung ins Spiel, denn sie schließt genau diese Lücke.
Prävention zur Erhaltung der Zahngesundheit
Das Ziel der Prophylaxe ist klar: Deine Zähne sollen möglichst lange gesund bleiben. Das bedeutet, Karies und Parodontitis gar nicht erst entstehen zu lassen oder zumindest frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind dafür unerlässlich. Aber auch Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung (PZR) spielen eine große Rolle. Dabei werden hartnäckige Beläge und Verfärbungen entfernt, die du mit normalem Zähneputzen zu Hause oft nicht wegbekommst. Eine gute Prophylaxe ist die beste Investition in deine Zahngesundheit. Wenn du also Wert auf gesunde Zähne legst und dir die Kosten für solche Extras nicht aus der eigenen Tasche zahlen möchtest, ist eine Zahnzusatzversicherung, die Prophylaxe abdeckt, eine Überlegung wert.
Kostenübernahme für Zahnreinigungen
Viele Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Kosten für die professionelle Zahnreinigung, oft sogar zu 100 Prozent. Allerdings gibt es hier Unterschiede zwischen den Tarifen. Manche Tarife setzen eine Obergrenze pro Jahr, zum Beispiel bis zu 80, 150 oder 200 Euro. Andere Tarife begrenzen die Anzahl der durchgeführten Reinigungen pro Jahr oder den Betrag pro einzelner Behandlung. Es ist also wichtig, genau hinzuschauen, wie viel deine Versicherung für die PZR tatsächlich zahlt. Wenn du regelmäßig zur Zahnreinigung gehst, kann sich das schnell summieren und eine gute Zusatzversicherung macht sich hier bezahlt.
Langfristige Vorteile gesunder Zähne
Wenn du deine Zähne gut pflegst und regelmäßig zur Vorsorge gehst, vermeidest du viele Probleme. Das bedeutet weniger Zahnfleischentzündungen, weniger Karies und im besten Fall auch weniger aufwendige Behandlungen wie Wurzelbehandlungen oder Zahnersatz. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch deine Nerven. Langfristig gesehen ist es also immer besser, präventiv tätig zu werden. Eine Zahnzusatzversicherung, die Prophylaxe einschließt, unterstützt dich dabei aktiv. Sie motiviert dich quasi, gut auf deine Zähne aufzupassen, indem sie die Kosten für die notwendigen Maßnahmen übernimmt. So bleibst du länger beschwerdefrei und deine Zähne gesund.
Wann ist es zu spät für eine Zahnzusatzversicherung?
Manchmal fragst du dich vielleicht, ob es für eine Zahnzusatzversicherung nicht schon zu spät ist. Das ist eine berechtigte Frage, denn die Versicherer schauen sich deinen Zahnstatus genau an. Grundsätzlich gilt: Wenn bereits eine Behandlung angeraten oder begonnen wurde, ist es für genau diese Behandlung zu spät, eine Versicherung abzuschließen. Der Grund dafür ist einfach: Versicherungen sind dazu da, zukünftige Risiken abzudecken, nicht bereits bekannte Probleme zu finanzieren. Sobald dein Zahnarzt eine Diagnose gestellt und eine Behandlung empfohlen hat, ist dieser Zustand dokumentiert und wird von einer neuen Versicherung in der Regel nicht mehr übernommen.
Auch wenn dir bereits mehrere Zähne fehlen, kann es schwierig werden. Die meisten Versicherer akzeptieren dich noch, wenn du bis zu drei Zähne verloren hast. Aber Achtung: Oftmals gibt es dann Einschränkungen, zum Beispiel bei den Leistungen für Zahnersatz in den ersten Jahren. Fehlende Zähne sind ein klares Indiz für den Versicherer, dass hier zukünftig Kosten entstehen könnten, und das schlägt sich in den Konditionen nieder.
Was bedeutet das konkret für dich?
- Bereits angeratene Behandlungen: Wenn dein Zahnarzt dir eine Krone, eine Brücke oder eine Wurzelbehandlung empfohlen hat, kannst du diese spezifische Behandlung nicht mehr über eine neu abgeschlossene Zahnzusatzversicherung abdecken lassen.
- Fortgeschrittener Zahnverlust: Mit mehr als drei fehlenden Zähnen (abgesehen von Weisheitszähnen) wird es schwieriger, einen guten und bezahlbaren Tarif zu finden. Manche Versicherer lehnen dich komplett ab, andere bieten nur Tarife mit deutlichen Einschränkungen an.
- Die Bedeutung von Prävention: Der beste Zeitpunkt für eine Zahnzusatzversicherung ist immer dann, wenn deine Zähne noch gesund sind. Je früher du dich absicherst, desto günstiger sind die Beiträge und desto breiter ist der Schutz, den du erhältst. Wartezeiten und Zahnstaffeln sind dann oft weniger relevant oder greifen erst viel später.
Es ist also nie zu früh, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wenn du merkst, dass deine Zähne nicht mehr topfit sind oder du bereits beim Zahnarzt warst, solltest du dich trotzdem informieren. Vielleicht findest du noch einen Tarif, der zumindest zukünftige Probleme abdeckt, auch wenn die aktuelle Baustelle außen vor bleibt.
Zusammenfassend: Lohnt sich die Zahnzusatzversicherung für dich?
Also, wenn du dir überlegst, ob eine Zahnzusatzversicherung was für dich ist, dann denk dran: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt oft nur einen kleinen Teil, gerade bei Zahnersatz oder schickeren Füllungen. Da bleibst du schnell auf hohen Kosten sitzen. Eine Zusatzversicherung hilft da, diese Lücke zu schließen. Am besten ist es, wenn du sie schon in jungen Jahren abschließt, solange deine Zähne noch topfit sind. Dann sind die Beiträge meist niedriger und du hast den vollen Schutz. Aber auch wenn schon mal was war oder du Kinder hast, kann sich das lohnen. Wichtig ist nur, dass du nicht wartest, bis der Zahnarzt schon eine Behandlung angeraten hat – dann wird’s schwierig mit dem Versicherungsschutz. Schau dir die Tarife genau an, damit du weißt, was du bekommst.

