Zahnzusatzversicherung Kosten Implantate – wie viel bekommst du wirklich zurück?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
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geprüfter Experte

Zahnzusatzversicherung Kosten Implantate – wie viel bekommst du wirklich zurück?

Ein Zahnarzt lächelt in einer modernen Praxis.

Wenn du über Zahnimplantate nachdenkst, fragst du dich sicher, was das alles kostet und wie viel deine Krankenkasse oder eine zusätzliche Versicherung davon übernimmt. Implantate sind super, keine Frage, sie fühlen sich an wie echte Zähne und sehen auch so aus. Aber eben, sie haben ihren Preis. Lass uns mal schauen, wie das mit der Kostenübernahme so läuft und was du wirklich zurückbekommst, wenn du eine Zahnzusatzversicherung hast, die Implantate abdeckt.

Die wichtigsten Punkte zu Zahnzusatzversicherung Kosten Implantate

  • Zahnimplantate sind eine moderne und langlebige Lösung für fehlende Zähne, kosten aber oft zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Stück, plus mögliche Kosten für Knochenaufbau.
  • Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) übernimmt nur einen Festzuschuss für die Krone, die auf das Implantat kommt, nicht aber für das Implantat selbst (die künstliche Zahnwurzel).
  • Eine Zahnzusatzversicherung kann die hohen Kosten für Implantate deutlich reduzieren, indem sie einen Großteil des Eigenanteils übernimmt – oft zwischen 80% und 100%.
  • Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Implantate solltest du genau prüfen, ob Implantate explizit im Tarif genannt werden, wie hoch die Erstattung ist und ob es Begrenzungen pro Implantat gibt.
  • Neben der Erstattungshöhe spielen auch Wartezeiten und Zahnstaffeln eine Rolle; ideal sind Tarife ohne Wartezeit und mit einer fairen Zahnstaffel, die nach einigen Jahren entfällt.

Die Rolle von Zahnimplantaten im modernen Zahnersatz

Wenn dir ein Zahn fehlt, sei es durch einen Unfall, Zahnfleischprobleme oder Karies, brauchst du einen guten Ersatz, damit du wieder unbeschwert kauen und lachen kannst. Zahnimplantate sind da eine ziemlich beliebte Lösung. Sie sehen natürlichen Zähnen zum Verwechseln ähnlich und fühlen sich auch so an, wenn du darauf herumkaust.

Ein Implantat ist im Grunde eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan oder Zirkonoxid. Diese wird in deinen Kieferknochen eingesetzt. Darauf kommt dann ein Aufbau, und der wird mit einer Krone versehen. So kannst du einzelne Zahnlücken schließen, egal wo im Mund. Man kann damit sogar mehrere fehlende Zähne oder einen komplett zahnlosen Kiefer versorgen.

Was macht Implantate so besonders?

  • Ästhetik: Sie sehen oft am besten aus und tragen zu einem schönen Lächeln bei.
  • Stabilität: Implantate sitzen fest im Kieferknochen, was dir sicheren Halt gibt.
  • Schonung: Anders als bei Brücken müssen für Implantate keine gesunden Nachbarzähne abgeschliffen werden. Ihre Substanz bleibt erhalten.
  • Knochenerhalt: Sie regen den Kieferknochen an, ähnlich wie natürliche Zähne, und können so Knochenschwund vorbeugen.
  • Langlebigkeit: Bei guter Pflege können Implantate sehr lange halten.

Kostenstruktur von Zahnimplantatbehandlungen

Ein Zahnarzt lächelt in einer modernen Praxis.

Wenn du dir ein Zahnimplantat setzen lässt, setzt sich die Rechnung aus verschiedenen Posten zusammen. Das ist wichtig zu wissen, damit du später nicht von den Kosten überrascht wirst.

Die Gesamtkosten für ein einzelnes Implantat können ziemlich hoch ausfallen. Rechne mal grob mit Beträgen zwischen 2.000 und 4.000 Euro. Aber das ist noch nicht alles. Diese Summe setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:

  • Zahnarzthonorar: Das ist die Bezahlung für die Arbeit des Zahnarztes selbst.
  • Materialkosten: Hier fallen Kosten für das eigentliche Implantat (oft aus Titan oder Keramik) und den Aufbau an.
  • Laborkosten: Das zahntechnische Labor fertigt die Krone oder Brücke, die auf das Implantat kommt.
  • Zusatzuntersuchungen: Manchmal sind spezielle Röntgenaufnahmen, wie eine 3D-Aufnahme, nötig.
  • Medikamente: Nach der OP brauchst du vielleicht noch Schmerzmittel oder Antibiotika.

Besonders ins Gewicht fallen können die Kosten für einen Knochenaufbau. Wenn dein Kieferknochen nicht mehr stabil genug ist, muss er erst aufgebaut werden, bevor das Implantat eingesetzt werden kann. Das ist ein zusätzlicher Eingriff, der die Gesamtkosten nochmals deutlich erhöhen kann. Je nach Umfang können hier schnell mehrere hundert bis über tausend Euro dazukommen.

Die Preisspanne für eine komplette Implantatbehandlung ist also nicht zu unterschätzen und hängt stark von deinem individuellen Fall ab. Es lohnt sich, hier genau nachzufragen und sich einen detaillierten Kostenvoranschlag geben zu lassen.

Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung

Wenn du gesetzlich krankenversichert bist, ist die Kostenübernahme für Zahnimplantate oft begrenzt. Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) betrachtet Zahnersatz, einschließlich Implantate, in der Regel als eine Leistung, die über die medizinisch notwendige Grundversorgung hinausgeht. Das bedeutet, dass du für den Großteil der Kosten selbst aufkommen musst, wenn du keine zusätzliche Absicherung hast.

Regelversorgung und Festzuschüsse

Die GKV zahlt nach dem sogenannten Sachleistungsprinzip. Das heißt, sie übernimmt einen Teil der Kosten für die Regelversorgung, also die Standardlösung für einen Zahnverlust. Für Zahnersatz, wie zum Beispiel eine Brücke oder Prothese, erhältst du einen Festzuschuss. Dieser Zuschuss basiert auf dem sogenannten befundbezogenen Festzuschusssystem. Die Höhe des Festzuschusses beträgt in der Regel 50% der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung. Wenn du dein Bonusheft regelmäßig gepflegt hast, kann sich dieser Prozentsatz erhöhen: auf 60% nach fünf Jahren und auf 65% nach zehn Jahren lückenloser Vorsorge. Wichtig ist hierbei: Der Festzuschuss wird auch dann gezahlt, wenn du dich für eine höherwertige Versorgung wie ein Implantat entscheidest. Er wird aber nur auf die Kosten der Regelversorgung angerechnet, nicht auf die tatsächlichen Kosten des Implantats.

Ausschlüsse im Leistungskatalog der GKV

Die GKV hat klare Grenzen, was sie übernimmt. Bei Zahnimplantaten sind das oft die Hauptkosten. Die GKV übernimmt in der Regel nicht die Kosten für das Implantat selbst, die Aufbauarbeiten (wie Knochenaufbau, falls nötig) oder den Zahnersatz, der auf dem Implantat befestigt wird, wenn dies über die Regelversorgung hinausgeht. Das bedeutet, dass du für die eigentliche Verankerung im Kiefer, die chirurgische Einsetzung und den darauf befestigten Zahn meistens selbst zahlen musst. Es gibt hier keine automatische Kostenübernahme für die fortschrittlicheren und ästhetisch ansprechenderen Implantatlösungen.

Ausnahmefälle für Kostenübernahme durch die GKV

Es gibt tatsächlich Situationen, in denen die GKV mehr übernehmen kann, aber diese sind eher die Ausnahme als die Regel. Eine volle Kostenübernahme ist nur in ganz bestimmten Fällen vorgesehen. Dazu gehören:

  • Medizinische Notwendigkeit: Wenn ein Implantat aus zahnmedizinischen Gründen absolut notwendig ist und keine andere Versorgung möglich ist. Das ist zum Beispiel bei schweren Kieferdefekten oder nach Unfällen der Fall.
  • Härtefallregelung: Wenn du nachweisen kannst, dass du dir die Kosten für den Zahnersatz nicht leisten kannst. Hierfür gibt es eine spezielle Härtefallregelung, die eine höhere Kostenübernahme durch die GKV ermöglicht. Du musst dafür aber einen entsprechenden Antrag stellen und deine finanzielle Situation offenlegen.
  • Bestimmte Erkrankungen: Bei bestimmten schweren Vorerkrankungen, die den Zahnersatz beeinflussen, kann die GKV ebenfalls höhere Leistungen erbringen. Dies wird aber individuell geprüft.

In den meisten Fällen, in denen ein Zahn durch ein Implantat ersetzt wird, weil es die ästhetisch und funktionell beste Lösung ist, greift die GKV nur mit dem Festzuschuss für die Regelversorgung. Der Restbetrag ist dann dein Eigenanteil, es sei denn, du hast eine Zahnzusatzversicherung.

Die Bedeutung einer Zahnzusatzversicherung für Implantate

Wenn du über Zahnimplantate nachdenkst, kommst du um eine Zahnzusatzversicherung kaum herum. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt die Kosten für Implantate nämlich nur in sehr begrenzten Fällen ab, meist nur als Festzuschuss für die Regelversorgung. Das bedeutet, dass du bei Implantaten, die als hochwertiger Zahnersatz gelten, oft einen erheblichen Eigenanteil tragen musst. Eine Zahnzusatzversicherung schließt diese Lücke und kann dir helfen, die finanziellen Belastungen deutlich zu reduzieren. Sie ist also nicht nur eine Option, sondern für viele eine echte Notwendigkeit, wenn sie sich für diese moderne und langlebige Lösung entscheiden.

Die Vorteile einer solchen Versicherung sind vielfältig:

  • Finanzielle Entlastung: Sie übernimmt einen Großteil der Kosten, die über den Kassenzuschuss hinausgehen.
  • Umfassendere Versorgung: Oftmals sind auch zusätzliche Leistungen wie professionelle Zahnreinigungen oder Knochenaufbau mitversichert, was die Regelversorgung der GKV bei Weitem übertrifft.
  • Langfristige Zahngesundheit: Indem sie hochwertige Behandlungen ermöglicht, unterstützt sie deine Zahngesundheit auf lange Sicht.

Ohne eine Zusatzversicherung können die Kosten für ein einzelnes Implantat schnell mehrere tausend Euro betragen. Mit einer passenden Police kannst du diesen Betrag jedoch erheblich senken, manchmal sogar auf null Euro Eigenbeteiligung, je nach Tarif und Leistungsumfang. Es lohnt sich also wirklich, sich damit auseinanderzusetzen, bevor du dich für eine Behandlung entscheidest.

Auswahlkriterien für Zahnzusatzversicherungen mit Implantatdeckung

Wenn du eine Zahnzusatzversicherung suchst, die auch für Implantate zahlt, gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest. Es ist wirklich wichtig, dass der Tarif explizit Implantate erwähnt. Manchmal verstecken sich Leistungen für Zahnersatz hinter allgemeinen Formulierungen, aber bei Implantaten ist es besser, wenn es klar dasteht. Sonst könntest du am Ende leer ausgehen.

Dann kommt es natürlich auf die Zahlen an. Wie viel Prozent der Kosten übernimmt die Versicherung? Ideal sind Tarife, die 80% bis 100% der Kosten abdecken. Aber Achtung: Manche Versicherer geben nicht nur einen Prozentsatz an, sondern auch einen Höchstbetrag, der pro Implantat erstattet wird. Das solltest du unbedingt prüfen, damit du weißt, was dich am Ende wirklich erwartet.

Außerdem solltest du dir die Bedingungen genau anschauen:

  • Wartezeiten: Viele Versicherungen haben eine Wartezeit, bevor sie für Zahnersatzleistungen aufkommen. Das kann je nach Tarif zwischen ein paar Monaten und mehreren Jahren liegen. Wenn du also bald ein Implantat brauchst, ist eine Versicherung mit kurzer oder gar keiner Wartezeit wichtig.
  • Zahnstaffeln: Manche Tarife begrenzen die Erstattung in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss. Das bedeutet, dass du im ersten Jahr vielleicht nur X Euro oder einen bestimmten Prozentsatz der Kosten erstattet bekommst, der dann jährlich steigt. Das kann bei teuren Behandlungen wie Implantaten relevant sein.
  • Vorerkrankungen und fehlende Zähne: Informiere dich, ob die Versicherung auch dann leistet, wenn du bereits Zähne verloren hast oder eine Behandlung (wie z.B. eine Wurzelbehandlung) schon begonnen hat. Manche Tarife schließen das aus.

Vergleich von Erstattungsmodellen bei Zahnimplantaten

Wenn es um Zahnimplantate geht, ist die Frage nach der Erstattung durch die Zahnzusatzversicherung natürlich zentral. Die Kosten für ein Implantat können ja schnell mal in die Tausende gehen, und die gesetzliche Krankenkasse zahlt da leider nur einen kleinen Festzuschuss für die eigentliche Krone, nicht für das Implantat selbst. Das bedeutet, du bleibst auf einem großen Teil der Kosten sitzen, wenn du keine Zusatzversicherung hast.

Aber wie sehen die Erstattungsmodelle bei den verschiedenen Versicherungen aus? Das ist gar nicht so einfach, denn die Tarife unterscheiden sich stark. Hier mal ein paar Punkte, auf die du achten solltest:

  • Prozentuale Erstattung: Viele Versicherungen geben an, wie viel Prozent der Kosten sie übernehmen. Das kann von 70 % bis zu 100 % gehen. Stell dir vor, ein Implantat kostet 3.000 Euro. Bei 80 % Erstattung zahlst du noch 600 Euro selbst, abzüglich des Kassenzuschusses. Bei 100 % Erstattung bleibst du im Idealfall bei null Eigenanteil für das Implantat.
  • Höchstgrenzen pro Implantat oder pro Jahr: Manche Tarife haben eine Obergrenze, wie viel sie für ein einzelnes Implantat oder insgesamt pro Jahr zahlen. Das ist wichtig, wenn du vielleicht mehrere Implantate brauchst oder eine größere Behandlung ansteht. Eine Obergrenze von 500 Euro pro Implantat ist da schon ein deutlicher Unterschied zu einer unbegrenzten Erstattung.
  • Anzahl der Implantate: Es gibt Tarife, die die Erstattung auf eine bestimmte Anzahl von Implantaten pro Jahr oder im Leben begrenzen. Wenn du also weißt, dass du mehr als nur ein oder zwei Implantate benötigst, solltest du darauf achten, dass der Tarif das abdeckt.
  • Beispielrechnung: Nehmen wir an, dein Implantat kostet inklusive allem 2.878 Euro. Die Kasse gibt dir vielleicht 423 Euro dazu. Ohne Zusatzversicherung zahlst du 2.455 Euro. Mit einem Tarif, der 100 % der Kosten übernimmt, zahlst du nach Abzug des Kassenzuschusses effektiv 0 Euro für das Implantat selbst. Mit einem 70 % Tarif zahlst du dann nur noch 810 Euro. Siehst du, wie stark das variieren kann?

Es lohnt sich wirklich, die Details genau anzuschauen und vielleicht sogar mal ein paar Beispielrechnungen für deine individuelle Situation durchzuspielen. So vermeidest du böse Überraschungen und weißt genau, was auf dich zukommt.

Faktoren, die Versicherungsbeiträge beeinflussen

Wenn du eine Zahnzusatzversicherung abschließt, die auch Implantate abdeckt, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle dabei, wie viel du am Ende dafür bezahlen musst. Stell dir das wie bei einem Auto vor: Ein Kleinwagen kostet weniger als ein SUV, oder? Ähnlich ist es hier.

Einfluss des Gebisszustands bei Vertragsabschluss

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt. Wenn du zum Zahnarzt gehst und der sagt dir, dass du bald ein Implantat brauchst, und du dann erst eine Versicherung abschließen willst, wird das schwierig. Viele Versicherer schauen sich deinen Mund genau an, bevor sie dich nehmen. Wenn schon Probleme bekannt sind oder Behandlungen angeraten wurden, kann es sein, dass du entweder gar keine Versicherung bekommst oder die Beiträge deutlich höher sind. Manche Tarife haben auch eine Klausel, die sagt, dass sie nicht für Behandlungen zahlen, die schon vor Vertragsabschluss bekannt waren. Es ist also ratsam, dich zu informieren, bevor es zu spät ist.

Altersabhängige Beitragsgestaltung

Wie bei vielen Versicherungen steigt auch hier der Beitrag oft mit dem Alter. Das liegt daran, dass ältere Menschen statistisch gesehen häufiger zum Zahnarzt müssen und teurere Behandlungen benötigen. Manche Tarife passen die Beiträge nur alle paar Jahre an, wenn du in eine neue Altersgruppe kommst (z.B. von 30 auf 40). Andere haben vielleicht eine gleichmäßigere Steigerung. Wenn dein Beitrag erhöht wird, weil du älter geworden bist, hast du oft ein Sonderkündigungsrecht. Das ist gut zu wissen, falls du dann günstigere Angebote findest.

Auswirkungen von Gewohnheiten wie Rauchen

Ja, auch dein Lebensstil kann sich auf die Beiträge auswirken. Rauchen ist ein klassisches Beispiel. Raucher haben oft ein höheres Risiko für Zahnfleischerkrankungen und schlechtere Heilungschancen nach Operationen. Deshalb verlangen viele Versicherer von Rauchern höhere Beiträge oder schließen bestimmte Leistungen aus. Wenn du also Nichtraucher bist, hast du hier oft einen Vorteil. Aber auch andere Gewohnheiten oder Vorerkrankungen können eine Rolle spielen, je nachdem, wie der Versicherer das bewertet.

Strategien zur Kostenoptimierung bei Zahnersatz

Wenn es um Zahnersatz geht, kann das schnell ins Geld gehen. Aber keine Sorge, es gibt ein paar Tricks, wie du die Kosten im Griff behalten kannst. Ein wichtiger Schritt ist, Angebote und Kostenvoranschläge genau zu vergleichen. Das klingt vielleicht offensichtlich, aber die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Zahnarztpraxen können wirklich enorm sein, selbst bei der gleichen Behandlung. Hol dir also unbedingt von mindestens zwei, besser noch drei Praxen einen detaillierten Kostenvoranschlag. Frag dabei nicht nur nach den Kosten, sondern auch nach den Vor- und Nachteilen der vorgeschlagenen Behandlung und ob es vielleicht günstigere Alternativen gibt.

Manchmal ist es auch sinnvoll, sich eine zweite Meinung einzuholen. Gerade wenn es um komplexere Behandlungen geht, ist es für uns Laien oft schwer einzuschätzen, was wirklich sinnvoll ist und was ein fairer Preis wäre. Viele Zahnärztekammern bieten hier kostenlose Beratungen an, oder du fragst einfach direkt bei einer anderen Praxis nach.

Überlegenswert ist auch die potenzielle steuerliche Absetzbarkeit. Ausgaben für Zahnersatz, aber auch die Beiträge für eine Zahnzusatzversicherung, können unter Umständen als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Informiere dich hier am besten bei einem Steuerberater oder lies dich in die aktuellen Regelungen ein.

Wenn du dir unsicher bist, ob eine Zahnzusatzversicherung immer die beste Lösung ist, gibt es auch alternative Sparmodelle. Du könntest zum Beispiel ein separates Tagesgeldkonto einrichten und regelmäßig einen Betrag darauf einzahlen, der in etwa dem monatlichen Versicherungsbeitrag entspricht. Das ist eine gute Option, wenn du nur selten größere Zahnbehandlungen benötigst und lieber selbst die Kontrolle über dein Geld behalten möchtest. So baust du dir über die Zeit ein Polster auf, das du für unerwartete Zahnarztkosten nutzen kannst.

Transparenz und Leistungslücken bei Versicherern

Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist es wichtig, genau hinzuschauen, was die Police abdeckt, besonders wenn es um Implantate geht. Nicht jeder Tarif ist gleich, und manche Versicherer verstecken gerne Klauseln, die dir später auf die Füße fallen könnten. Du musst die Vertragsbedingungen genau prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Identifizierung von Ausschlussklauseln

Schau dir die Liste der ausgeschlossenen Leistungen genau an. Oft findest du hier Formulierungen, die bestimmte Situationen oder Behandlungen von der Kostenübernahme ausschließen. Achte auf Dinge wie:

  • Vorerkrankungen, die nicht von Anfang an angegeben wurden.
  • Behandlungen, die als "unnötig" oder "rein kosmetisch" eingestuft werden könnten.
  • Spezifische Einschränkungen bei Knochenaufbau oder bestimmten Implantatmaterialien.
  • Fälle, in denen die Behandlung nicht von einem bestimmten Zahnarzt oder einer bestimmten Klinik durchgeführt wurde.

Bedeutung klarer Leistungszusagen

Eine gute Versicherung kommuniziert ihre Leistungen klar und verständlich. Das bedeutet, dass im Vertrag genau steht, wie viel Prozent der Kosten für Implantate übernommen werden und ob es dafür eine Obergrenze gibt. Wenn du dir unsicher bist, frag direkt beim Versicherer nach oder hol dir Hilfe von einem neutralen Experten. Eine klare Zusage gibt dir Sicherheit.

Vermeidung unerwarteter Eigenanteile

Manchmal denkst du, du bist gut abgesichert, aber dann kommt die Rechnung und ein großer Teil bleibt an dir hängen. Das passiert oft, wenn:

  • Die Erstattung nur für einen Teil der Gesamtkosten gilt (z.B. nur für das Implantat selbst, aber nicht für den Aufbau oder die Krone).
  • Hohe Selbstbeteiligungen oder Franchise-Beträge vereinbart wurden.
  • Die jährlichen Höchstgrenzen für Leistungen schnell erreicht sind.

Informiere dich im Vorfeld genau über die Gesamtkosten einer Implantatbehandlung und vergleiche diese mit den maximalen Erstattungsleistungen deines Tarifs. So vermeidest du böse Überraschungen und weißt genau, was du von deiner Versicherung erwarten kannst.

Fazit: Was du wirklich zurückbekommst

Also, wenn es um Zahnimplantate geht, ist die gesetzliche Krankenkasse echt sparsam. Die zahlt nur einen kleinen Teil für die Krone, den Rest, also das eigentliche Implantat, musst du meist selbst stemmen. Da kommen schnell ein paar Tausend Euro zusammen. Eine Zahnzusatzversicherung kann da echt helfen, die Kosten deutlich zu senken. Aber Achtung: Nicht jede Versicherung deckt Implantate ab. Du musst also genau hinschauen, was im Vertrag steht und wie hoch die Erstattung ist. Idealerweise sind das 80 bis 100 Prozent. Manche Tarife haben auch Grenzen, wie viel sie pro Implantat zahlen. Vergleiche die Angebote gut und achte auf versteckte Klauseln, damit du am Ende auch wirklich das bekommst, was du brauchst. Denk auch dran, dass das Alter und der Zustand deiner Zähne den Preis beeinflussen. Früh abschließen lohnt sich oft.

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