BU Versicherung bei Krankheit – Wie sicher bist du wirklich?

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Ronny Knorr

ISO zertifizierter Sachverständiger & registrierter Versicherungsmakler (IHK)

Strausberg, Deutschland
Tätig seit: 2006
Deutsch
geprüfter Experte

BU Versicherung bei Krankheit – Wie sicher bist du wirklich?

Hey du! Hast du dich schon mal gefragt, wie es um deine finanzielle Sicherheit bestellt ist, falls du mal krank wirst und nicht mehr arbeiten kannst? Die BU Versicherung bei Krankheit ist da ein wichtiges Thema. Wir schauen uns mal an, was dahinter steckt und ob du wirklich gut abgesichert bist.

Wichtige Punkte

  • Dein persönliches Risiko, berufsunfähig zu werden, ist schwer einzuschätzen. Eine BU-Versicherung ist darum für fast jeden wichtig, auch ohne spezielle Risikofaktoren.
  • Alternativen wie Dread-Disease- oder Multi-Risk-Versicherungen decken oft nicht die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit ab, wie psychische Erkrankungen.
  • Auch mit Vorerkrankungen ist eine BU-Versicherung oft möglich, aber Ehrlichkeit bei der Gesundheitsprüfung ist super wichtig. Sonst drohen Probleme im Leistungsfall.
  • Eine anonyme Risikovoranfrage hilft, die Versicherbarkeit zu prüfen, ohne dass eine Ablehnung im HIS gespeichert wird, was den Abschluss bei anderen Versicherern erschweren könnte.
  • Die BU-Versicherung ist eine Kernabsicherung für deine Existenz und sollte neutral von anderen Verträgen wie der betrieblichen Altersvorsorge betrachtet werden.

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit verstehen

Berater und Kunde im Gespräch im Büro

Wie hoch ist dein persönliches Risiko wirklich?

Mal ehrlich, wer denkt schon gern darüber nach, dass er seinen Job nicht mehr machen kann? Die meisten von uns gehen davon aus, dass das schon nicht passieren wird. Aber die Zahlen zeigen ein anderes Bild. Es ist nicht nur der klassische Unfall, der dich aus der Bahn wirft. Tatsächlich sind es oft ganz andere Dinge, die dazu führen, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.

  • Psychische Erkrankungen: Depressionen, Burn-out – das sind mittlerweile die häufigsten Gründe. Ja, wirklich. Mehr als ein Drittel der Fälle gehen auf die Psyche zurück.
  • Bewegungsapparat: Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Gelenkprobleme. Das betrifft viele von uns, gerade wenn der Job körperlich anstrengend ist oder man viel sitzt.
  • Innere Krankheiten: Krebs und andere schwere Erkrankungen sind ebenfalls weit vorne mit dabei.

Unfälle, an die man zuerst denkt, sind da schon eher die Ausnahme als die Regel. Es ist also nicht so, dass nur bestimmte Risikogruppen betroffen sind. Jeder kann es treffen, egal ob Bürohengst oder Handwerker. Dein persönliches Risiko lässt sich kaum genau vorhersagen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, ist höher, als du vielleicht denkst.

Warum eine BU auch ohne spezifische Risikofaktoren unerlässlich ist

Du denkst vielleicht: "Ich habe keinen gefährlichen Job, keine krassen Hobbys und bin kerngesund. Warum sollte ich mir eine BU holen?" Das ist eine verständliche Frage, aber die Realität ist, dass die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit eben nicht immer die offensichtlichen sind. Wie wir gerade gesehen haben, sind es oft Krankheiten, die jeden treffen können. Selbst wenn du heute topfit bist, kann sich das morgen ändern. Eine BU ist im Grunde eine Art Lebensversicherung für deinen Lebensstandard. Wenn du nicht mehr arbeiten kannst, fällt dein Einkommen weg. Und glaub mir, Geld zur Seite legen reicht da oft nicht. Stell dir vor, du wirst mit 50 berufsunfähig und musst bis 67 irgendwie klarkommen. Da bräuchtest du eine ordentliche Summe, die die wenigsten von uns einfach so auf dem Konto haben. Die BU fängt genau diese Lücke auf. Sie zahlt dir eine Rente, damit du deinen Lebensstandard halten kannst, egal was passiert. Das ist keine Luxusversicherung, sondern eine Absicherung für den Fall der Fälle, der eben doch eintreten kann.

Die Rolle von Vorerkrankungen und Hobbys bei der Risikobewertung

Wenn du schon mal krank warst oder ein Hobby hast, das als risikoreich gilt (ich sage nur Klettern oder Motorradfahren), dann wird die Sache mit der BU etwas kniffliger. Versicherungen schauen sich das natürlich genau an. Vorerkrankungen können dazu führen, dass:

  • Der Beitrag teurer wird (Risikozuschlag).
  • Bestimmte Krankheiten oder Körperteile vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden (Leistungsausschlüsse).
  • Im schlimmsten Fall die Versicherung dich gar nicht erst annimmt.

Das Gleiche gilt für Hobbys. Wenn du regelmäßig Extremsport betreibst, sehen die Versicherer da ein höheres Risiko für Unfälle und damit für Berufsunfähigkeit. Das kann sich ebenfalls auf den Preis oder die Bedingungen auswirken. Deshalb ist es so wichtig, bei der Antragsstellung ehrlich zu sein. Verschweigen bringt nichts, denn im Ernstfall wird das geprüft und kann dazu führen, dass du leer ausgehst. Aber keine Sorge, auch mit Vorerkrankungen oder risikoreichen Hobbys gibt es oft noch Möglichkeiten, eine BU zu bekommen. Man muss nur wissen, wo man suchen muss und wie man das am besten angeht.

Alternativen zur klassischen BU-Versicherung

Manchmal ist die klassische Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht die beste Wahl, oder sie ist schlichtweg nicht für jeden zugänglich. Das kann verschiedene Gründe haben: Vielleicht sind die Beiträge für deine Berufsgruppe einfach zu hoch, oder du hast Vorerkrankungen, die eine Antragsstellung erschweren. Aber keine Sorge, es gibt durchaus andere Wege, deine Arbeitskraft abzusichern.

Was leisten Dread-Disease-Versicherungen?

Dread-Disease-Versicherungen, auch Schwere Krankheiten-Versicherungen genannt, sind eine interessante Option. Sie zahlen eine vereinbarte Summe aus, wenn bei dir eine der definierten schweren Krankheiten diagnostiziert wird. Das können zum Beispiel Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall sein. Der Vorteil hierbei ist, dass die Auszahlung nicht an deine Arbeitsfähigkeit gekoppelt ist. Das Geld steht dir zur freien Verfügung, um zum Beispiel Behandlungskosten zu decken, dein Einkommen auszugleichen oder dir einfach eine Auszeit zu nehmen, um dich zu erholen. Allerdings decken sie eben nur diese spezifischen Krankheiten ab und nicht jede Art von Berufsunfähigkeit.

Die Grenzen von Multi-Risk-Versicherungen

Multi-Risk-Versicherungen versuchen, verschiedene Risiken abzudecken. Sie können eine BU-Komponente enthalten, aber oft auch Unfallfolgen oder eben schwere Krankheiten. Das klingt erstmal praktisch, weil alles in einem Vertrag steckt. Aber Achtung: Oft sind die Leistungen in den einzelnen Bereichen nicht so stark wie bei einer spezialisierten Versicherung. Die BU-Leistung könnte also geringer ausfallen oder an strengere Bedingungen geknüpft sein. Wenn dein Hauptanliegen der Schutz deiner Arbeitskraft ist, solltest du genau prüfen, ob die Multi-Risk-Police hier wirklich mithalten kann oder ob du am Ende für viele kleine Leistungen zahlst, aber die wichtigste Absicherung zu kurz kommt.

Warum die betriebliche Altersvorsorge (bAV) oft ungeeignet ist

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist primär für die Altersvorsorge gedacht. Zwar gibt es Modelle, die eine Leistung bei Erwerbsminderung vorsehen, aber das ist nicht dasselbe wie eine Berufsunfähigkeitsrente. Die Erwerbsminderungsrente greift nur, wenn du überhaupt nicht mehr arbeiten kannst, egal in welchem Beruf. Die Hürden dafür sind oft sehr hoch. Eine BU-Versicherung hingegen zahlt, wenn du deinen konkreten Beruf nicht mehr ausüben kannst. Die bAV ist also meist kein Ersatz für eine echte BU-Absicherung, sondern eher eine Ergänzung für das Alter, die im Ernstfall der Arbeitsunfähigkeit an ihre Grenzen stößt.

Die BU-Versicherung im Kontext von COVID-19

Wie Versicherer auf Corona-Erkrankungen reagieren

Die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, wie schnell sich die Dinge ändern können und wie wichtig es ist, abgesichert zu sein. Wenn du COVID-19 hattest, fragst du dich vielleicht, wie sich das auf deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auswirkt. Die gute Nachricht ist: Wenn du die Krankheit ohne bleibende Schäden überstanden hast, ist das meist kein Problem für den Abschluss einer BU. Die Versicherer schauen sich das zwar an, aber leichte oder symptomfreie Verläufe sind in der Regel kein Hinderungsgrund. Anders sieht es aus, wenn du nach der Infektion mit Langzeitfolgen zu kämpfen hast. Dann wird dein Antrag individuell geprüft und vielleicht erstmal zurückgestellt. Manche Versicherer haben hierfür spezielle Regelungen entwickelt.

Langzeitfolgen von COVID-19 und die BU-Deckung

Das Thema ‚Long COVID‘ ist ja in aller Munde. Wenn du also nach einer Corona-Erkrankung über längere Zeit berufsunfähig bist, ist das ein Fall für deine BU. Hast du bereits eine Versicherung abgeschlossen, bevor du krank wurdest, greift sie auch bei diesen Langzeitfolgen. Das bedeutet, du bekommst deine vereinbarte BU-Rente ausgezahlt und musst dir zumindest keine Sorgen um deine finanzielle Existenz machen. Das ist ein wichtiger Punkt, denn die Genesung kann dauern und die beruflichen Einschränkungen können erheblich sein. Die BU soll ja genau für solche Fälle da sein – um deine Arbeitskraft abzusichern, wenn du sie nicht mehr ausüben kannst, egal aus welchem Grund, der unter die Versicherungsbedingungen fällt.

Schutz bei Impfschäden durch die BU

Neben der Erkrankung selbst gibt es ja auch immer wieder Diskussionen über mögliche Impfschäden. Auch hier kann deine BU eine Rolle spielen. Wenn du durch eine Impfung, die im Zusammenhang mit deiner beruflichen Tätigkeit steht oder die du aus anderen Gründen hattest, berufsunfähig wirst, kann deine BU-Versicherung unter Umständen greifen. Die genauen Bedingungen dafür sind aber oft komplex und hängen stark vom jeweiligen Versicherungsvertrag und den allgemeinen Versicherungsbedingungen ab. Es ist daher immer ratsam, die Police genau zu prüfen oder im Zweifel einen Experten zu Rate zu ziehen. Generell gilt: Die BU ist dazu da, dich abzusichern, wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Das schließt auch gesundheitliche Probleme ein, die durch Impfungen entstanden sind, sofern diese im Vertrag abgedeckt sind.

Vorerkrankungen und der Weg zur BU-Versicherung

Ist eine BU auch mit bestehenden Krankheiten möglich?

Wenn du dich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung bemühst, wirst du unweigerlich mit Gesundheitsfragen konfrontiert. Krankheiten, die du vielleicht schon länger hast – denk an Rheuma, Asthma, Diabetes oder auch ernstere Sachen wie Krebs – können die Suche nach einem passenden Vertrag echt erschweren. Manchmal scheint es fast unmöglich, überhaupt eine Police zu bekommen.

Aber keine Sorge, es ist nicht immer das Ende der Fahnenstange. Oft ist es möglich, eine BU zu bekommen, aber eben mit ein paar Anpassungen. Das können zum Beispiel höhere Beiträge sein, sogenannte Risikozuschläge, oder bestimmte Leistungen werden ausgeschlossen. Was für den einen Versicherer ein No-Go ist, sieht ein anderer vielleicht gar nicht so eng. Jede Versicherung bewertet Krankheiten unterschiedlich, das ist wichtig zu wissen.

Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse bei Vorerkrankungen

Wenn du eine Vorerkrankung hast, kann der Versicherer das Risiko anders einschätzen. Das kann sich dann in zwei Hauptformen zeigen:

  1. Risikozuschläge: Das bedeutet, dass dein Beitrag zur Versicherung höher ausfällt als für jemanden ohne Vorerkrankungen. Du zahlst also mehr Prämie, um das erhöhte Risiko für den Versicherer auszugleichen.
  2. Leistungsausschlüsse: Hierbei werden bestimmte Krankheiten oder deren Folgen vom Versicherungsschutz ausgenommen. Wenn deine Berufsunfähigkeit auf eine dieser ausgeschlossenen Krankheiten zurückzuführen ist, zahlt die Versicherung nicht.

Es ist also ein Abwägen: Bekommst du die Versicherung überhaupt, und wenn ja, zu welchen Konditionen? Manchmal ist es besser, einen höheren Beitrag oder einen Ausschluss in Kauf zu nehmen, als gar keinen Schutz zu haben.

Die Wichtigkeit der wahrheitsgemäßen Angaben bei der Gesundheitsprüfung

Das ist ein Punkt, bei dem du wirklich aufpassen musst: Verschweige niemals Vorerkrankungen oder andere gesundheitliche Einschränkungen. Auch wenn es verlockend sein mag, die Fragen so zu beantworten, dass es am einfachsten klingt – tu es nicht. Im Ernstfall, wenn du die Leistung aus deiner BU-Versicherung in Anspruch nehmen musst, wird der Versicherer ganz genau hinschauen. Sie prüfen dann die Unterlagen und können feststellen, ob du bei der Antragstellung die Wahrheit gesagt hast. Wenn sich herausstellt, dass du falsche Angaben gemacht hast, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Das bedeutet, sie müssen dann keine Rente zahlen, und du stehst im schlimmsten Fall ohne Absicherung da. Das gilt auch für Dinge wie dein Rauchverhalten oder dein Gewicht. Erkrankungen, die erst nach Vertragsabschluss auftreten, musst du in der Regel nicht nachträglich melden. Aber die Angaben bei der Antragsstellung sind bindend.

Die Bedeutung der anonymen Risikovoranfrage

Warum eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll ist

Stell dir vor, du hast ein paar gesundheitliche Baustellen – vielleicht eine alte Sportverletzung, die immer mal wieder zwickt, oder du hattest eine Phase mit psychischen Problemen. Wenn du jetzt einfach so einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung stellst, könnte das nach hinten losgehen. Versicherer speichern nämlich oft Ablehnungen zentral. Wenn du einmal negativ auffällst, wird es richtig schwer, überhaupt noch eine BU zu bekommen. Deshalb ist die anonyme Risikovoranfrage dein bester Freund, wenn deine Gesundheit nicht mehr top ist. Dabei fragt ein Experte, wie zum Beispiel ein Versicherungsmakler, bei verschiedenen Versicherungen an, ob sie dich mit deinen Vorerkrankungen überhaupt versichern würden. Das Ganze passiert ohne deinen Namen, also völlig anonym. So erfährst du, wo du überhaupt eine Chance hast, ohne dass eine Ablehnung in deiner Akte landet.

Die Gefahren einer abgelehnten Antragsstellung

Eine Ablehnung bei der BU-Versicherung ist kein kleines Problem. Die Versicherer tauschen sich untereinander aus, und eine Ablehnung kann wie ein Stempel auf deiner Versicherungsakte wirken. Das bedeutet, dass andere Versicherer dich dann auch ablehnen werden. Es ist fast so, als würdest du dich für einen Job bewerben und die Personalabteilung des einen Unternehmens teilt dem anderen mit, dass du nicht gut genug bist. Das kann dazu führen, dass du am Ende gar keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr bekommst, obwohl du sie dringend brauchst. Stell dir vor, du kannst deinen Job nicht mehr ausüben und hast keine finanzielle Absicherung – das ist eine echt üble Situation.

Wie Vorerkrankungen die Versicherbarkeit beeinflussen

Deine Krankengeschichte spielt eine riesige Rolle. Kleinere Wehwehchen, die du vielleicht schon ewig nicht mehr hattest, sind oft kein Problem. Aber bei ernsteren oder chronischen Erkrankungen, psychischen Problemen oder wenn du gerade in Behandlung bist, wird es komplizierter. Manche Versicherer lehnen dich dann komplett ab, andere bieten dir die Versicherung nur mit einem Risikozuschlag an, das heißt, du zahlst mehr. Manchmal werden auch bestimmte Leistungen ausgeschlossen, also für diese Krankheiten zahlt die Versicherung dann nicht. Genau deshalb ist es so wichtig, vorher eine anonyme Risikovoranfrage zu machen. So siehst du frühzeitig, welche Hürden auf dich zukommen könnten und ob eine BU für dich überhaupt realistisch ist oder ob du dich nach Alternativen umsehen musst.

Worauf bei der Auswahl einer BU-Versicherung zu achten ist

Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung im Büro

Unterschiede in Beiträgen und Leistungen der BU-Anbieter

Okay, du willst also eine BU-Versicherung abschließen. Super Entscheidung! Aber halt, bevor du einfach irgendeinen Vertrag unterschreibst, lass uns mal kurz schauen, worauf du achten solltest. Denn mal ehrlich, die Angebote da draußen sind wie ein bunter Gemüsemarkt – von super günstig bis richtig teuer, und die Qualität schwankt auch. Die Beiträge können sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden. Das ist ja erstmal nicht so wild, solange die Leistung stimmt. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer. Manche Versicherer locken mit niedrigen Preisen, aber wenn du dann mal genauer hinschaust, sind die Leistungen eingeschränkt oder es gibt versteckte Klauseln.

Die Komplexität von Versicherungsverträgen und Bedingungen

Versicherungsbedingungen sind oft wie ein Labyrinth. Manchmal hab ich das Gefühl, die schreiben das extra so kompliziert, damit man am Ende nicht mehr durchblickt. Da stehen dann so Sachen drin wie ‚abstrakte Verweisung‘ oder ‚Nachversicherungsgarantie‘, und du denkst dir nur: Was soll das denn jetzt? Es ist echt wichtig, dass du verstehst, was du da unterschreibst. Sonst stehst du im Ernstfall blöd da. Stell dir vor, du zahlst jahrelang brav deine Beiträge und wenn du die BU-Rente brauchst, heißt es: Pech gehabt, das war ja nicht mitversichert. Also nimm dir die Zeit, lies die Unterlagen (oder lass sie dir erklären). Es geht ja um deine Existenz.

Die Unterstützung durch Experten bei der BU-Auswahl

Du musst das nicht alleine durchstehen. Es gibt Leute, die kennen sich damit aus – Versicherungsmakler oder neutrale Berater. Die können dir helfen, den Dschungel an Angeboten zu durchforsten. Die wissen, worauf es ankommt, welche Klauseln wichtig sind und welcher Anbieter zu deiner Situation passt. Gerade wenn du Vorerkrankungen hast oder einen Beruf mit erhöhtem Risiko ausübst, ist so eine Beratung Gold wert. Die können auch anonyme Risikovoranfragen stellen, damit deine Gesundheitshistorie nicht gleich bei jedem Versicherer auf dem Tisch liegt und du vielleicht abgelehnt wirst. Ein guter Berater spart dir am Ende Zeit, Nerven und vielleicht sogar Geld. Denk dran, die BU-Versicherung ist eine langfristige Sache, da sollte die Leistung im Vordergrund stehen, nicht nur der Preis.

Die Kernfunktion der Berufsunfähigkeitsrente

Wann zahlt die BU-Versicherung?

Stell dir vor, du kannst deinen Job nicht mehr machen. Nicht nur für ein paar Wochen, sondern auf Dauer. Genau hier setzt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) an. Sie ist im Grunde dein finanzielles Sicherheitsnetz, wenn du wegen Krankheit oder einem Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Das Wichtigste zuerst: Die BU zahlt dir eine monatliche Rente. Diese Rente soll dein Einkommen ersetzen, damit du deinen Lebensstandard halten kannst. Aber wann genau greift diese Zahlung?

Die Versicherung geht davon aus, dass du berufsunfähig bist, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich auf Dauer – also mindestens für die nächsten drei Jahre – nicht mehr machen kannst. Das ist nicht dasselbe wie eine einfache Arbeitsunfähigkeit, bei der du vielleicht nur ein paar Wochen krankgeschrieben bist. Bei der BU muss die Einschränkung mindestens 50 Prozent deiner Arbeitskraft betreffen. Das heißt, du kannst nur noch die Hälfte deiner üblichen Arbeitszeit oder weniger leisten. Die genaue Feststellung erfolgt oft durch ärztliche Gutachten, die deine beruflichen Einschränkungen detailliert beschreiben.

Die Bedeutung der abstrakten Verweisung

Ein Punkt, der bei der BU-Versicherung wichtig ist, ist die sogenannte "abstrakte Verweisung". Früher war das ein echtes Problem: Versicherer konnten dich auf einen anderen Beruf verweisen, den du theoretisch hättest ausüben können, auch wenn du den gar nicht gelernt hast oder ausüben wolltest. Wenn du also deinen eigentlichen Beruf nicht mehr machen konntest, aber der Versicherer meinte, du könntest ja als Nachtwächter arbeiten (obwohl du das nie wolltest und auch nicht kannst), dann gab es keine Rente. Gute BU-Tarife heute verzichten aber glücklicherweise auf diese abstrakte Verweisung. Das bedeutet, der Versicherer prüft nur, ob du deinen aktuellen oder zuletzt ausgeübten Beruf noch machen kannst. Das ist ein riesiger Unterschied und gibt dir viel mehr Sicherheit.

Wie die BU-Rente deine Existenz sichert

Die BU-Rente ist kein kleines Zubrot, sondern soll deine Existenz sichern. Sie ersetzt dein Einkommen, wenn du es am dringendsten brauchst. Stell dir vor, du kannst deinen Job nicht mehr machen – die laufenden Kosten für Miete, Essen, Versicherungen und alles andere laufen aber weiter. Ohne eine BU-Rente würdest du schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Höhe der Rente vereinbarst du im Vertrag. Viele Experten empfehlen, mindestens 80 Prozent deines Nettoeinkommens abzusichern, damit du deinen Lebensstandard weitgehend halten kannst. Die Rente wird dann gezahlt, solange du berufsunfähig bist, oft bis zum Renteneintrittsalter. Das gibt dir die nötige Planungssicherheit und schützt dich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit.

Die Trennung von BU und anderen Versicherungen

Warum eine Kombination mit anderen Policen oft wenig Sinn ergibt

Manchmal kommt man auf die Idee, die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gleich mit anderen Verträgen zu verknüpfen. Das kann zum Beispiel eine Risikolebensversicherung sein, oder auch eine Art von Kapitalanlage. Klingt erstmal praktisch, oder? Aber mal ehrlich, meistens ist das keine gute Idee. Stell dir vor, du hast eine BU, die an eine Geldanlage gekoppelt ist. Dann zahlst du oft drauf, weil die Versicherung quasi doppelt kassiert: einmal für die Absicherung und einmal für die Anlage. Das Ergebnis? Deine BU-Rente fällt niedriger aus, obwohl sie doch dein wichtigster Schutz ist. Es ist meist besser, die BU als eigenständigen Schutz zu sehen.

Flexibilität durch getrennte Verträge

Wenn du deine BU-Versicherung separat hältst, behältst du viel mehr Spielraum. Du kannst Verträge, die du vielleicht irgendwann nicht mehr brauchst oder dir nicht mehr leisten kannst, einfacher kündigen. Das ist bei kombinierten Policen oft komplizierter oder gar nicht möglich. Denk mal drüber nach:

  • Einfachere Anpassung: Wenn sich deine Lebenssituation ändert, kannst du deine BU-Absicherung leichter anpassen, ohne andere Bereiche deiner Finanzen durcheinanderzubringen.
  • Klarheit bei Leistungen: Im Ernstfall weißt du genau, welche Leistung von welcher Versicherung kommt. Das vermeidet Verwirrung.
  • Bessere Konditionen: Oft bekommst du bessere Konditionen, wenn du die BU separat abschließt, anstatt sie mit anderen Produkten zu bündeln.

Die Absicherung existenzieller Risiken als Priorität

Eine Berufsunfähigkeit ist ein echtes existenzielles Risiko. Es kann dein Einkommen komplett zum Erliegen bringen. Deshalb sollte die Absicherung dagegen absolute Priorität haben. Andere Versicherungen, wie zum Beispiel eine reine Geldanlage, haben andere Ziele. Sie dienen dem Vermögensaufbau oder der Absicherung anderer, oft weniger drängender Risiken. Indem du die BU von diesen anderen Verträgen trennst, stellst du sicher, dass dein Schutz vor dem Verlust deiner Arbeitskraft im Vordergrund steht und nicht durch andere Ziele verwässert wird. Kümmere dich lieber selbst um deine Geldanlage, zum Beispiel mit einem ETF-Depot, und lass die BU ihre Kernaufgabe erfüllen: dich abzusichern, wenn du nicht mehr arbeiten kannst.

Fazit: Bist du wirklich sicher?

Also, am Ende des Tages ist es doch so: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist kein Luxus, sondern echt wichtig. Klar, die Sache mit den Vorerkrankungen kann knifflig sein, und man muss echt aufpassen, was man angibt. Aber mal ehrlich, wer weiß schon, was morgen passiert? Ob Corona, ein dummer Unfall oder einfach nur der Körper, der schlappmacht – es kann jeden treffen. Andere Versicherungen wie Dread Disease oder Multi-Risk sind nett, aber decken eben nicht alles ab, vor allem nicht die häufigen psychischen Probleme. Deine Arbeitskraft ist dein größtes Kapital, und das solltest du schützen. Denk drüber nach, hol dir vielleicht Rat, aber lass das Thema nicht schleifen. Deine Zukunft wird es dir danken.

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