Berufsunfähigkeitsversicherung: Psychische Erkrankungen und Absicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Psychische Erkrankungen und Absicherung

Immer mehr Menschen in Deutschland sind aufgrund psychischer Erkrankungen berufsunfähig. Eine aktuelle Analyse der Debeka Lebensversicherung zeigt, dass im Jahr 2022 fast jeder zweite neue Leistungsfall auf diesen Bereich zurückzuführen war. Dies stellt einen alarmierenden Trend dar, der die Notwendigkeit einer besseren Absicherung und Sensibilisierung für psychische Gesundheit unterstreicht.

Wichtige Erkenntnisse

  • 47,5% der neuen Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) im Jahr 2022 waren auf psychische Erkrankungen zurückzuführen.
  • Die häufigste Diagnose war Depression, gefolgt von somatoformen Störungen und Angststörungen.
  • Die Corona-Pandemie hat ebenfalls zu einem Anstieg der Fälle beigetragen.
  • Der Anteil psychischer Erkrankungen an den BU-Fällen ist im Jahr 2023 auf 49,7% gestiegen.

Anstieg psychischer Erkrankungen

Die Debeka Lebensversicherung hat in ihrer Analyse festgestellt, dass psychische Erkrankungen eine immer dominierendere Rolle in der Berufsunfähigkeitsversicherung spielen. Im Jahr 2022 waren 47,5% der neuen Leistungsfälle auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, was einen Anstieg um 2,6 Prozentpunkte im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Diese Zahl hat ein Rekordniveau erreicht, da der Anteil in den letzten Jahren zwischen 40 und 45 Prozent schwankte.

Die häufigsten Diagnosen unter den psychischen Erkrankungen waren:

  1. Depressive Störungen
  2. Somatoforme Störungen
  3. Angststörungen

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat die Situation weiter verschärft. Im Jahr 2022 waren 2,4% der neuen Leistungsfälle auf COVID-19 und deren Folgen zurückzuführen. Dies zeigt, dass die psychische Gesundheit in Krisenzeiten besonders gefährdet ist. Die Debeka berichtete, dass die Zahl der Rentenempfänger aufgrund psychischer Erkrankungen im Jahr 2022 auf 7.931 gestiegen ist, was die Dringlichkeit der Problematik unterstreicht.

Notwendigkeit der Entstigmatisierung

Thomas Brahm, der Vorstandsvorsitzende der Debeka, betont die Notwendigkeit, psychische Erkrankungen offener zu behandeln und aus der Stigmatisierung herauszuholen. Er sieht den Anstieg der Fälle als Alarmsignal einer sich wandelnden Gesellschaft, in der Themen wie Work-Life-Balance und mentale Gesundheit immer wichtiger werden. Brahm fordert eine Sensibilisierung der Gesellschaft für den Umgang mit psychischen Erkrankungen, um Betroffenen zu helfen, die dringend benötigte Unterstützung zu finden.

Fazit

Die steigenden Zahlen der Berufsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass mehr Aufmerksamkeit auf die mentale Gesundheit gelegt werden muss. Die Debeka Lebensversicherung hat mit ihrer Analyse einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die Absicherung und Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen geleistet. Es ist entscheidend, dass sowohl Versicherer als auch die Gesellschaft als Ganzes Maßnahmen ergreifen, um die psychische Gesundheit zu fördern und die Stigmatisierung zu reduzieren.

Quellen

KI - Kennzeichnungspflicht

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Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität

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